SZ-Rundfahrt – mein Blickwinkel

Jedes Jahr gibts bei uns in Dresden die so genannte SZ-Rundfahrt – eine große Fahrradveranstaltung mit ca. 10.000 Radlern, veranstaltet vom Herausgeber der größten regionalen Tageszeitung – der SZ. Der RC Dresden war natürlich zahlreich auf allen 3 Rundfahrten (65 – 85 – 125 km) vertreten. Ich – Thomas – hatte mich für die mittlere Distanz entschieden.

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Den Samstag Abend hatte ich dazu genutzt, mein MTB und mein Rennrad für die 85km Runde fertig zu machen. Welches Rad zum Einsatz kommen sollte, wollte ich je nach Wetterlage entscheiden denn mit dem Ultremo auf nassem Untergrund hatte ich erst vor 2 Wochen schlechte Erfahrungen gemacht. Sonntag früh bin ich erst etwas spät in Gang gekommen habe aber festgestellt, dass die Tour ja quasi direkt vor meiner Haustür vorbeiführt. Also – Trinkflasche und Rucksack gefüllt – In die RC Klamotten gestiegen und hastig mit einer Banane im Mund Richtung vorbeirauschendem Feld geradelt und irgendwo in der Mitte einsortiert.

Das Wetter war übrigens so gut, dass ich mich für die Rennrad-Variante entschieden habe.
Von da an fuhr ich eher auf der linken Seite des Feldes entlang und suchte ein wenig nach bekannten Gesichtern bzw. Outifts (Orange sollte man ja ganz gut herausfiltern können).

Ich hatte recht schnell 3-4 Fahrer vor und hinter mir, die ebenfalls den Drang hatten, eher weiter nach vorn zu fahren. Es war wohl zwischen Tharandt und Freital als ich ca. 100m vor mir ein orange leuchtendes r² sah und daneben einen Fahrer mit einem Outfit was mich stark an eine Sträflingskleidung erinnerte….. das mussten Robert und Kay sein.

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Nach Austausch weniger Wortfetzen fuhr ich wieder an meine Gruppe heran. Dann ging es auch schon in die „Berge“ wo ich dann feststellten musste, dass es irgendwie nicht so richtig mein Tag werden wird. Ein richtiges Frühstück wäre sicher von Vorteil gewesen…

Die Verpflegungspunkte in Dippoldiswalde und Glashütte durchrollte ich eher – hatte ja eigentlich alles dabei, was ich zum Überleben brauchte. Nach rund 55km war ich dann in einer recht flotten Gruppe unterwegs (natürlich im Windschatten 😉 ) doch von links kamen recht unverhofft circa 10 Fahrer vorbeigebrettert (!!) und einer klopfte mir auf die Schulter. Es waren Ronald (jener „alter“ Mann, der die letzten Monate imemr über Krämpfe klagte) und Alex (unser Semi-Profi), die auf der großen 125km Tour unterwegs waren und sich in der Führungsgruppe austobten. Ein bisschen wurmte es mich schon, dass Alex telonierendweise am Berg schneller war als ich… ;-((

Ich habe mich dann entschlossen MEIN Tempo weiterzufahren (womit ich schon genug zu tun hatte…) Die letzten Kilometer durch Dresden waren dann eher ein Kampf gegen die Krämpfe in den Beinen. Das Ziel erreichte ich vollkommen erschöpft kurz vor 12 und freute mich auf die anschließende Bratwurst.

Thomas

Kay und Robert nach der Tour:

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