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Ein PRO stellt sich vor

Hallo,

mein Name ist Natascha Binder, eigentlich Dr. Natascha Binder, aber den „Dr.“ lasse ich eigentlich immer weg, weil er im Sportbereich nichts zur Sache tut.

Nach 10 Jahren Marathonlauf und Pharmaforschung leitete 2004 ein Bandscheibenvorfall eine Kehrtwende in meinem Leben ein. Nach Ausheilen des Bandscheibenvorfalls tauschte ich 2005 die Laufschuhe gegen das MTB ein und war begeistert von den schnellen Erfolgen, die ich in dieser Sportart mit viel Spaß erzielen konnte. 2006 fuhr ich einige Rennen und landete fast immer auf dem Podium, mit meinem Mann Ingo – eingefleischter Wassersportler – fuhr ich die Transalpchallenge und landete mit ihm auf Platz 12 der hart umkämpften Mixed-Wertung. Weiterhin gewann ich 2006 die Euro Bike Extremes Serie, sodass klar war: das ist MEIN Sport!

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Anfang 2007 wurde ich schwanger, radelte in der Schwangerschaft 6000 km und saß 2 Wochen nach der Geburt im September 2007 wieder auf dem Bike. Jetzt wollte ich es erst recht wissen! Elternzeit hieß für mich: die Eltern nehmen sich Zeit – und zwar für das Kind UND für SICH! Dies ließ sich mit einem speziellen Kinderanhänger perfekt umsetzen. Mit 30kg süßer Achslast wird das Training zum Genuss und vor allem hinsichtlich Kraftausdauer äußerst effektiv. Im September 2008 wurde ich Amateur-Weltmeisterin auf der Langstrecke und erhielt einen Sponsorvertrag bei einem großen Radhersteller. 2009 konnte ich diesen Titel mit einem furiosen Rennen und Unterbietung meiner Vorjahreszeit um 27 Minuten erfolgreich verteidigen.

2010 starte ich nun für das neu gegründete Team „FELT ÖTZTAL X-BIONIC„. Mein erstes Rennen, der Riva-Marathon am Gardasee war für mich mit dem 3. Platz in der Profiriege der bislang bedeutendste Erfolg meiner Karriere.

A und O bei wichtigen Rennen ist, dass das Material leicht, aber gleichzeitig zuverlässig ist. r² bietet da das Paradies auf Erden. Die Materialfrage beantwortet der Geldbeutel, die kompetente, zuverlässige und teilweise auch äußerst amüsante ;o) Beratung ist für alle Produkte gleich. Das Engagement der Dresdner Jungs ist einzigartig.

Liebe Grüße und vielen Dank

Natascha Binder

PS: Nächste Woche berichte ich über meine Erfahrungen MIT bzw. OHNE Schlauch (notubes / UST) zu fahren.

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4 Antworten
  1. Jack says:

    Wichtig ist der Dr. beim Biken nicht, ich finde es aber interessant und es ist ja nichts dass man verheimlichen müsste.
    Schöner Beitrag und eine interessante Geschichte. Viel Erfolg und Spaß beim Biken.

  2. Natascha says:

    Lieber Tom,
    Ihre Frage ist absolut berechtigt, denn ich frage mich selber gerade warum ich das so geschrieben habe. Vielleicht sollte man die Hintergründe des Pamphlets ein wenig beleuchten… Ich kam vom Gardasee, 3. Platz – es gab Grund zu feiern. Zu solchen Anlässen verschafft sich ein gewisser Herr Crémant aus dem Elsass immer sehr gerne Einlass in unser Haus. Das ist ein ganz schlimmer, denn er setzt den Leuten Flausen in den Kopf und dreht einem am Ende des Tages das Wort im Mund rum ohne das man´s merkt. Dieser Herr Crémant kam sah und siegte. Während ich den Artikel schrieb lullte er das Mutti-ICH ein, schoss das Sportler-ICH ab und holte das ewig verleugnete Akademiker-ICH aus dem Kerker, in dem es seit dem Beginn der Elternzeit ein kümmerliches Dasein fristet. Einmal befreit, hat das Akademiker-ICH dann seine Chance gewittert und gnadenlos zugeschlagen. Irgendwie so muss das abgelaufen sein.
    Ich hoffe, dass ich ihre Frage damit beantworten konnte.
    Liebe Grüße
    Natascha Binder

  3. Tom says:

    Wenn der akademische Grad im Sport nicht wichtig ist, warum erwähnen Sie ihn dann direkt im ersten Satz? Das erweckt den Eindruck, dass er Ihnen gerade besonders wichtig ist.

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