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TransAlp 2010: Etappe 2- kreative Werkstatt unterwegs

Jana am Berg

Die SRM Powercontrol VI Einheit im Einsatz.

Nach den unwetterartigen Regengüssen am Vorabend ging es heute zum Glück trocken um neun Uhr in Imst los. 77km mit 3100hm sollte der Weg nach Ischgl mit sich bringen. Nach den vielen technischen Pannen gestern konnte es ja heute eigentlich nur besser laufen. Das tat es auch ca. 10km. Im unteren Teil des ersten und längsten Anstieges des Tages ist bei Ronalds Rad der Schaltzug durch den Schaltzuganschlag am Rahmen gerutscht, was sofort zum Versagen der Schaltung geführt hat. Nach kurzer Absprache ist Jana schon mal alleine weiter in Richtung Gipfel los und Ronald musste kreativ werden… Mit einem Stock ließ sich die Schaltzugaußenhülle provisorisch festklemmen und weiter ging`s. Aber für den Rest des Tages musste er sich trotzdem mit `ner „Automatik-Schaltung“ zufrieden geben. Oben wieder zusammen, ging es dann ab und auf und wieder ab usw. Aufgrund der starken Regenfälle am Vortag hatten sich einige Wegabschnitte in Bäche verwandelt. Also nichts mit schnell bergab fahren – Schieben war häufig angesagt. Vielleicht wäre teilweise auch Fahren möglich gewesen, aber auf `nem Etappenrennen muss man ja nicht alles riskieren … Und Jana hatte sowieso reichlich Respekt vor den Abfahrten – die Wunden vom Vortag waren noch spürbar.

Nachdem die drei Berge des Tages absolviert waren, ging es noch knapp 20km leicht ansteigend bis ins Ziel. Keine leichten Restkilometer – wie der Veranstalter bereits vorgewarnt hatte. Das ständige kurze Auf und Ab kostete die letzten Körner. Mit Cola und Schiebehilfe von Ronald ging es dann aber doch irgendwie. Auf dem Weg nach Ischgl konnten wir noch sehen, was Regen so alles mit den Bergen anstellen kann…

Insgesamt lief es technisch und sportlich besser als gestern. Aber der Weg ist noch weit bis nach Riva! Abends gab es noch die Lawinenfolgen in Galltür zu besichtigen und die neu erbauten Schutzmauern, seht selbst, sehr imposant. Und zur Reinigung  von Trinkflaschen haben wir mit Spezialwerkzeug eine neue Effizienz erreichen können. Die Bürste haben wir übrigens neu erworben und bisher nur auf diesem Gebiet eingesetzt 😀

Mit Platz 14 sind wir auch endlich unserem Minimalziel Top Ten näher gekommen.

TA 2010 E2 #9

TA 2010 E2 #5

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TA 2010 E2 #4

TA 2010 E2 #3

TA 2010 E2 #2

TA 2010 E2 #8

2 Antworten
  1. Ronald says:

    hallo peter, wenn du aus dem training deine wattwerte in den entsprechenden leistungsbereichen gut kennst, kannst du auch im rennen entsprechend diesen werten dafür sorgen nicht zu überziehen. der puls sinkt im laufe einer rundfahrt und du kannst ihn dann nicht mehr mit deinen üblichen werten aus dem training vergleichen, sprich du würdest überziehen…
    gruß
    ronald

  2. Peter says:

    Hallo,
    was ist eigentlich der Sinn der SRM Einheit im Rennen?
    Im Training sicherlich sehr hilfreich aber im Rennen ist das
    doch nur unnötiges Gewicht oder?

    Wünsch euch noch viel Spass und Erfolg!
    Peter

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