il conto – FRM-Racing auf der Etappe #7 der TA 2012

So langsam wird es früh immer zäher sich aus dem Bett zu quälen. Heute gab es nochmals eine Etappe mit ordentlich Höhenmetern. Mit 72km kürzer als gestern, aber trotzdem 3.400hm insgesamt. Da wir ziemlich außerhalb auf dem Passo Tonale geschlafen haben (damit auch ja die Luft dünn bleibt ;D ) fiel heute Morgen das Warmfahren der Anfahrt zum Opfer. Das hat sich gleich bemerkbar gemacht und wir sind recht verhalten auf Platz 10 gestartet. Dafür heute das erste Mal aus Startblock A1 mit persönlichem Aufruf in die Aufstellung. Da die MixedTeams aber als letzte reinkommen, macht es wenig Unterschied hinten in A1 oder vorne in A2 zu stehen.

Jedenfalls sind wir dann auf den ersten 1.200hm noch ganz gut in Schwung gekommen und haben uns auf Platz 7 vorgearbeitet. Sogar Lisa Brandau war schon in Sichtweite. Leider hatten wir dann in der ersten Abfahrt auch mal eine Panne. Äggy hat sich den Hinterreifen aufgeschlitzt. Ehe ich das festsitzende Tubelessventil endlich entfernt hatte und einen Schlauch eingezogen vergingen sicher mindestens 10 Minuten. Ein Tipp: vergesst 16g Co² Kartuschen beim 29er! Das reicht eigentlich nicht. Kurz danach hatten wir unsere erste Verpflegung und haben gleich nochmal das Hinterrad gewechselt. Da wir aber gerade einen schweren Sturz gesehen hatten und noch selbst die Motorradfahrer vom RescueTeam informiert hatten, war bei Äggy heute dann vergab auch etwas die Handbremse angezogen und wir konnten unsere Stärke nicht wie gewohnt ausspielen. Am zweiten Berg war dann Äggy´s Motor nur noch im Notprogramm und wir haben uns ein paar Plätze verlierend (welche wir nach unserer Panne schon wieder aufgeholt hatten!) auf Platz 9 ins Ziel geschleppt. Ich konnte das leider auch nicht mehr kompensieren. Vielleicht war es auch die Rechnung (il conto) für gestern.

Mein persönliches Highlight war heute die Moordurchfahrung auf der Abfahrt nach Madonna di Campiglio :/ – da ich Zeit hatte, versuchte ich zwar außen herum zu laufen, aber irgendwann habe ich dann doch mit dem Hinterrad, ohne Grund zu spüren, bis zur Nabe in der Fangopackung gesteckt. Da muss man ganz schön ziehen um  sein Rad wieder zubekommen. Und Jens freut sich natürlich hinterher beim Service auch über so etwas… Jetzt heißt es nur noch ankommen, ich hoffen wir können morgen die 1Minute auf Platz 10 verteidigen. Trotz italienischen Medikamenten (in der Apotheke bemerkte ich mein mangelhaftes Medical-Vokabular – wer weiß was ich bekommen habe?), entwickelt sich meine Erkältung weiter Richtung Fieber. Zuhause würde ich mich wahrscheinlich ins Bett legen und von nix etwas wissen wollen. Ciao Ronald

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