Archiv für die ‘Bikes & Parts’Kategorie

RESET – Komponenten und Zubehör in Perfektion – Volume 2

Mittwoch.25 August 2010

Nachdem wir Euch die durchdachten Steuersätze und Innenlager von Norbert Köhn gezeigt haben, kommen jetzt weitere Finessen der Produktpalette.

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Beim Thema Pedalen geht RESET noch ausgefallenere Wege. Hinter dem schlichten Namen Pedal1 verbirgt sich ein CNC-Traum. Mit mehr Luft als Aluminium bietet der Pedalkörper Einblick auf die Achse, welche wahlweise aus Edelstahl oder Titan besteht. Zur Abdichtung der hochwertigen Lager kommen die schon mehrfach erwähnten Radialwellendichtrichtringe zum Einsatz. Die schienbeinfeindlichen Pins bestehen hier aus leichtem Aluminium.

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Nichts liegt näher, als das zweite Pedal im Programm Pedal2 zu nennen. Auch hier ist das Pedal sehr offen gestaltet, jedoch in mehrteiliger Ausführung. Diese ermöglicht auf der gleichen Basis verschiedene Pedale zu realisieren. Dabei wird das einfache Blech der Standard-Variante durch weitere Bleche (Freeride) oder Gummiblöcke (Touring) erweitert. So lässt sich für alle Bedürfnisse das richtige Pedal zusammenstellen. Wie bei allen RESET-Teilen kann man sich auch hier an der überaus hochwertigen Qualität erfreuen.

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Neben Komponenten finden sich auch problemlösendes Zubehör im RESET Programm. Wer hat sich nicht schon beim Abstimmen seiner Luftfederelemente darüber geärgert, dass beim Abschrauben der Pumpe Luft endweicht und somit der eingestellte Druck nicht mehr stimmt. Der Air Port Evo löst dieses Problem. Der Winkeladapter drückt erst durch einen Dreh am Regler auf den Ventilstift und öffnet die Luftkammer. Vor dem Abnehmen der Pumpe muss man den Regler wieder zurückstellen und schon bleibt der eingestellte Druck bestehen und das Federelement bleibt präzise abgestimmt. Perfekt!

Und wer auch beim Werkzeug aufs Gewicht achtet, kann das Teil auch in der Aluminium-Ausführung bekommen.

Viel Spaß damit!

Andy

Lupine PIKO

Montag.23 August 2010

Kürzlich noch bei mtb-news.de im Video vorgestellt und wenige Tage später schon lieferbar – wunderbar!! (Hat man auch schon anders erlebt…)

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Heute hat ein einzelner Lupine Piko Lampenkopf den Weg zu uns gefunden. Der schön gearbeitete Lampenkopf enthält zwei LEDs, die laut Lupine 550 Lumen schaffen sollen. Damit spendet die Piko zwar etwas weniger Licht als die Tesla, dafür wiegt die Piko jedoch auch nur die Hälfte und eignet sich so bestens als Helmlampe. Als Helmlampe qualifiziert sich die kleine Lampenkopf auch durch seine Abstrahlcharakteristik von 15° und den leichten mitgelieferten Akku. Dieser ist der bereits bekannte 2-Zellen Lion Akku mit 7,2 V und 2,5 Ah der die Lampe bei den maximal möglichen 8W zweieinhalb Stunden leuchten lässt. Mit diesen Eckdaten ist das neuste Werk der Firma Lupine bestens gerüstet um die meisten Nightrides erhellen zu können.

Johannes

RESET – Komponenten und Zubehör in Perfektion – Volume 1

Freitag.20 August 2010

Seit vielen Jahren entwickelt Norbert Köhn aus Hannover Fahrradkomponenten und Zubehör der Extraklasse. Dabei wird sich in besonderem Maß um Details oder sehr spezielle Probleme gekümmert. So bietet die Firma RESET gewindelose Innenlager für Rahmen der Marken KLEIN und Storck an. Den Wunsch, eine normale 1 1/8”-Gabel in einem Cannondale-Rahmen fahren zu können, lassen die CTRL-C Steuersätze wahr werden.

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Aber auch für eine Vielzahl weiterer Standards werden Steuersätze angeboten. Um 1.5-Steuerrohre mit entsprechenden Gabeln zu bestücken, wird der 150 angeboten. Sollen jedoch 1 1/8”-Gabeln verbaut werden, kommt die WAN.5-Serie zum Einsatz. Besonders vielseitig zeigt sich der Konan-Steuersatz. Hier lässt sich ein maßgeschneiderter Steuersatz für den Rahmen bzw. die Gabel nach dem neuen Tapered-Standard finden. Wer will kann sich auch beide Schalen in unterschiedlichen Farben aussuchen.

Abgesehen von der Menge der bedienten Standards hebt sich RESET weiter vom restlichen Markt ab. Beide Lager des Steuersatzes sind mit jeweils zwei Radialwellendichtringen vor Schmutz und Wasser von beiden Seiten geschützt. Diese Abdichtung und die hochwertige Bauweise machen die Steuersätze zu absoluten Sorglosteilen, wenn auch nicht zu Fliegengewichten. Aber: auch die Robbe kommt mit Speck besser durch schlechtes Wetter ;-) Leichtgewichtig und trotzdem gut gedichtet sind die Innenlager für Kurbeln mit integrierter Achse.

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Das Hollowlite-Innenlager für HT2-Kurbeln ist mit 75g ein ganzes Stück leichter als die Konkurenz (ca. 25g). Auch hier kommen die hochwertigen Radialwellendichtringe gegen Dreckbeschuss zum Einsatz.

Der eigentliche Clou ist aber die unsichtbare Werkzeugaufnahme. Die versteckt sich im Inneren der Lagerschale hinter dem Kugellager und ist mit einem herkömmlichen Shimano-Innenlagerschlüssel für Vierkant- und Vielzahninnenlager zu bedienen. Im Gegensatz zu Shimano HT2-Lagern dürfen die RESET-Innenlager zur Wartung auseinandergebaut werden (Müssen sie zum Ein- und Ausbau ja sowieso…). Zum Einschrauben wird auch die Variante für GXP-Kurbeln angeboten. Dazu kommen auch Press-Fit-Innenlager für beide Kurbelsysteme. Das BB24-Innenlager erlaubt die Montage von HT2-Kurbeln in einem Rahmen mit BB30-Innenlager. Besonders Fahrer von Cannondale-Carbonrahmen können sich hier die Problematik mit dem eingeklebten BSA-Adapter sparen.

To be continued…

Andy

Extralite ExtraBolt 15

Donnerstag.19 August 2010

Wir haben unser Extralite Sortiment wieder um ein Produkt erweitert und damit eine Lücke geschlossen. Mit den “Extralite UltraBolt 15” gibt es endlich auch bei uns Schaltröllchen aus Kunststoff.

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Damit herrscht wieder etwas mehr Ruhe im Antrieb, da das Gerassel der Aluröllchen wegfällt. Ein weiterer Vorteil ist die deutlich längere Haltbarkeit, da der Kunststoff nachgibt und sich weniger abreibt als Aluminium. Trotz einer Lagerung mit ZWEI gedichteten Kugellagern pro Röllchen belasten die Röllchen die Waage mit nur 10g. Große Ausfräsungen machen es dem Dreck schwer sich festzusetzen. Leider gibt es die Röllchen nur mit 10 Zähnen. Dennoch sind sie zu allen gängigen Schaltwerken kompatibel. Der minimal größere Abstand der oberen Schaltrolle zu den Ritzeln kann an fast jedem Schaltwerk schnell nachgeregelt werden. Ein Vorteil steckt auch in diesem Nachteil: Die Kapazität des Schaltwerks wird leicht gesteigert.

Ciao Robert

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Sommerloch

Dienstag.10 August 2010

Damit uns niemand vergisst, melden wir uns einfach mal wieder auch wenn es auf Grund des aktuell herrschenenden Sommerloches leider nur sehr wenig Neues gibt und die meisten Hersteller auf die Eurobike warten…

Aktuell läuft natürlich immer noch unser Nabentest. Letztes Wochenende in Seiffen wurde sie (die Vorderradnabe) bei Matsch und Schlamm auch gleich dem ersten richtigen Härtetest unterzogen. Auch die anschließende Reinigung mit dem Kärcher haben alle Lager schadlos überstanden…

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Neues aus Schweden: Innolite hat seine Felgen überarbeitet und bietet nun zum einen eine Tubular Variante an – zum anderen eine Art “TLO-Felge”. (Die Bezeichnung habe ich mir kurz von Schmolke geklaut geborgt ;-) ) Hier wird mit unterschiedlichen Wandstärken gearbeitet, was das Gewicht pro Felge um 15 bzw. 25 Gramm senkt. Bei Innolite heißt die Felge zwar “FR” – doch für den Freeride-Einsatz, für den FR die allgemeinen gebräuchliche Abkürzung ist, ist dieser extrem leichte Plastikring auf keinen Fall zu gebrauchen!! Auch im CC-Bereich sollte der Fahrer nicht schwerer als 70kg sein. (Steif sieht anders aus…)

aktuell gibts folgende Modelle:

“normale” Clincherfelge für Faltreifen: 250g (als FR-Variante 225g)
Tubularfelge für Klebereifen: 230g (als FR-Variante 215g)

Auf dem Bild: Tubular 32 Loch + Extralite SPD + CX Ray

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Leichtbau aus Spanien: Die Firma MSC überrascht immer wieder durch leichte und schöne Parts. Die Sattelklemmen mit 8,4 Gramm haben bei uns den Anfang gemacht. Seit gestern gibts auch deren neue Schaltwerkröllchen mit 13 Gramm pro Paar. Diese sehen zwar auf dem Bild sehr “abenteuerlich” aus, machen aber einen sehr hochwertig verabreiteten Eindruck.

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Auch in Deutschland tut sich etwas. Ein findiger Tüftler hat uns freundlichweise seine ersten Prototypen einer Aluminium-Bremsscheibe zur Verfügung gestellt. Die 160-er bringt es auf 51 Gramm und soll unter 100 Euros kosten. Das ist zwar sehr viel Geld für eine Bremsscheibe aber immer noch wesentlich weniger als vergleichbare Konkurenten! (Scrub, notubes, Ceradure) Ein Novom: Die Scheiben soll es in allen erdenklichen Farben geben. Aktuell liegen uns die neutrale, eine rote, eine blaue und eine purple farbene als Muster vor.

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Sattel aus Amerika: Nachdem wir auf Light-Bikes.de die Neuvorstellung der Firma Dash gelesen haben, sind wir natürlich neugierig geworden und haben uns gleich mal die 49-Gramm-Ausführung des Sattels bestellt. Die Vorfreude auf den 750-Dollar-Sattel war groß – die Ernüchterung kam schnell… Der Sattel ist zwar extrem leicht, hat aber sooo viel Flex, das man sich nicht wirklich vorstellen kann, halbwegs vernünftig darauf zu sitzen. Offiziell ist er bis 85kg zugelassen. Auch die Verarbeitung könnte für so viel Geld etwas höherwertiger sein. Ab und zu ein kleiner Kratzer scheint wohl dazuzugehören… Schade. (aber leicht!)

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Sram XX: Von den beiden itaienischen Tunern FRM und Carbon Ti gibts jetzt Kettenblätter, um die XX-Kurbel um einiges leichter zu machen. FRM setzt wie gewohnt auf Alukettenblätter – Carbon Ti auf Titan (kleines Ritzel) bzw. auf die Kombination aus Alu und Carbon (großes Ritzel). Der Unterschied zeigt sich auch im Preis… Um mit FRM ca. 40 Gramm einzusparen ist man bereits mit unter 100 Euro dabei. Bei Carbon Ti werden für die gleiche Gewichtsersparnis satte 250 Euro fällig.

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Cannondale: Da wir seit kurzem auch die Marke Cannondale führen dürfen (leider alles, außer Rahmen und Komplettbikes :-( ) werden wir uns zunächst sämtlichen Zubehörteilen für die Kurbel widmen und auch bestellen. Wer also etwas ganz bestimmtes für sein aktuelles Flash, Scalpel o.ä. sucht, soll einfach Bescheid sagen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man beim Händler um die Ecke für solche Parts gern mal 4 Wochen Zeit investieren muss.

Sonnenbrille: Oakley macht zur Zeit richtig Spaß – besonders das Custom-Programm!! Mittlerweile haben wir fast 20 verschiedene Jawbone-Brillen bekommen und alles gegeben, was der Brillenkonfigurator von Oakley hergibt :-D
Die zur Zeit wahrscheinlich beste/schönste/praktischste Bikerbrille – die Jawbone – bietet schier unendliche Möglichkeiten, sich seine Sonnenbrille je nach Geschmack zusammenzustellen – egal ob man sie auf seine Bekleidung, auf sein Bike oder auf beides abstimmt. Für jeden sollte das Richitge dabei sein. Und das Beste: die Brillen sind in der Regel bereits nach 2 Tagen da. (Und man kann sich gleich noch eine zusammenbauen…)

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So – das soll es vorerst gewesen sein. Das nächste Mal werden wir aus dem Engadin berichten. Hier ist eine Woche Biken angesagt – die Helmkamera ist auch schon startklar ;-)

Bis später

Ciao Robert

New Ultimate nun auch mit Naben

Dienstag.27 Juli 2010

Der dänische Hersteller New Ultimate, der bisher durch herrlich leichte Sattelstützen, Lenker Vorbauten und diversen Kleinteilen von sich Reden machte, bietet nun auch seine ersten gelagerten Teile an. Uns erreichte ein Laufradsatz mit den neuen Naben für Scheibenbremsen. Eingespeicht mit Sapim CX-Ray Speichen und FRM BOR XMD 333 Felgen lässt sich das Nabengewicht leider nur abschätzen. Unser Laufradsatz wiegt komplett 1.443g, das Vorderrad wiegt 648g und das Hinterrad 795g. Somit wiegen die Naben etwa 165g und 312g.

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Interessant ist neben dem extravaganten Design auf jeden Fall der Freilauf und dessen Sound. Da muss sich sogar Chris King warm anziehen, denn hier kreischen nicht “nur” 72 Verzahnungen auf wie bei den amerikanischen Naben sondern 120 Zähnchen. Neben einer unverwechselbaren Geräuschkulisse beschert das dem Fahrer einen nahezu leerweg-freien Antritt aus dem Rollen heraus und somit das Gefühl der unverzögerten Lastannahme. Das fühlt sich nicht nur schnell an, das ist es auch!

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Dabei hat man sich auch einige Gedanken gemacht, wie man denn die Kraft bestmöglich an die Naben vermitteln kann. Dazu wurde der Freilaufkörper zweiteilig gestaltet. Neben der Aufnahme aus Aluminium für die Ritzel besteht die Lagerung der Sperrklinken aus Stahl und dürfte so die Haltbarkeit deutlich erhöhen. Eher weniger auffällig ist die Lagerung der Naben. Entlang der Achse wurden die Lager lehrbuchmäßig gegeneinander abgestützt. Es ist somit unmöglich die Lager am Innenring gegeneinander zu verspannen. Das treibt zwar auch das Gewicht etwas in die Höhe, verlängert aber auch deutlich die Haltbarkeit und garantiert Leichtlauf.

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Alles in allem sind wir von den Naben begeistert auch wenn sie keine Gewichtsrekorde aufstellen. Manchmal ist aber ein gut konstruiertes Produkt wesentlich mehr wert.

Ciao Robert

der Matchmaker

Dienstag.22 Juni 2010

Als Matchmaker werden Befestigungsschellen für Bremshebel bezeichnet an die man auch gleichzeitig die Schalthebel (Trigger oder Rapidfire) montieren kann. Sie schaffen damit nicht nur Ordnung und Platz am Lenker, da die Schelle der Schalthebel wegfällt, sondern sie sparen das eine oder andere Gramm.

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Da der Markt für Matchmaker langsam unübersichtlich wird und kaum jemand weiß, welcher Matchmaker nun wirklich mit welchen Brems- und Schalhebel kombinierbar ist, wollen wir mit einer Übersicht Licht ins Dunkel bringen.


Bremse -> Matchmaker -> Schalthebel -> Gewicht

Hope Race, Mini -> Hope für Shimano -> XTR -> 28,6g

Hope Race, Mini ->  Hope für Sram -> Sram XX, X7 bis X0 -> 28,2g

Avid Juicy, Code, Code 5, Elixier R, CR, 5 -> Avid -> Sram XX, X7 bis X0 -> 35,6g (ab 2010 + PushLoc 40,0g)

Avid Elixier CR Mag, Sram XX -> Avid XX -> Sram XX, X7 bis X0 -> 51,4g (X7 ab 2010 +XLoc)

Formula R1 -> Formula für R1 -> Sram XX, X0, X9 -> 35,8g

Formula Oro -> Formula für Oro -> Sram XX, X0, X9 -> 28,4g

3017_1Die Matchmaker von Hope werden mit Aluschrauben geliefert. Alle Anderen können mit Aluschrauben getunt werden.

Wir haben beim Wiegen und Vergleichen nicht schlecht gestaunt, dass der Matchmaker Avid XX das Cockpit zwar aufräumt, aber kein Gewicht spart. Naja, zumindest sieht es leicht aus. ;-)

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Ciao Robert

News aus Willingen

Montag.14 Juni 2010

Das Wichtigste zuerst: Freitag Wind – Samstag Regen – perfekt wie jedes Jahr ;-)

Ansonsten gabs nicht sooo viel Neues zu sehen, da das meiste bereits am Gardasee zum Festival in Riva gesichtet wurde. (wie immer natürlich Leichtbau-fokusiert)

Die größte Überraschung haben wir am ACROS-Stand gesehen: Die neue Lefty Nabe “4L” (for Lefty) Diese gibt’s in den 4 Farben Schwarz, Rot, Weiß und Grün und soll um die 120 Gramm wiegen. Erhältlich laut Acros in ca. 3 bis 4 Monaten – also höchstwahrscheinlich zur Eurobike.

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Eine weitere Neuerung haben wir bei Leichtkraft gesehen: Die neue Disc-Bremse gibt’s in ca. 4 Wochen und soll 20 Gramm leichter sein als die R1 aus dem Hause Formula.

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Offensichtliche Neuerung ist eine außenliegende Ölleitung, die um den Bremssattel herumgeführt wird. Dies soll unter anderem der Kühlung dienen. Außerdem haben wir einen Prototyp einer neuen Leichtkraft-Felge gesehen: Alukern mit Carbon-Wrap (Ummantelung). Die Felge sieht aus wie EINE richtige Carbonfelge – wiegt mit 410 Gramm allerdings fast so viel wie ZWEI… -> http://leichtkraft.com/carbonfelge.html

Und wir haben bei SCOTT das neue Scale als Komplettrad anfassen (und anheben) dürfen. Da freut man sich doch auf die ersten Auslieferungen der bereits bestellten Rahmen ;-)

Sogar Milka präsentiert sich in Willingen und lockt Passanten mit Keksen und Schokolade aus einem Schokoladenbrunnen in ihren Stand… Lecker!!

Beinahe hätt ich es vergessen: bei tune gab es doch tatsächlich KEINE Dezibel-Nabe zu sehen. Das Geheimnis um die Nabe ist mir fast schon unheimlich, wo doch andere Radshops aus AT bereits seit Monaten den kompletten Laufradsatz anbieten bzw. verkaufen, obwohl bisher weder Preis noch Lieferzeitpunkt bekannt sind. Dafür konnte man ein schönes Titan-Twentyniner und das Bike von Sabine Spitz zu besichtigen.

Ciao Robert

SCOTT Scale 899

Freitag.4 Juni 2010

Nachdem im Netz ja schon reichlich Bilder zum neuen Scott Scale 899 aufgetaucht sind hier nun das Video dazu.

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Schönes Wochenende

Ciao Robert

Cane Creek AER Steuersätze

Donnerstag.3 Juni 2010

“When weight matters” Mit diesen Worten beginnt die Beschreibung der AER Steuersätze auf der Cane Creek Seite.

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Denn die Gewichte der Steuersätze sind sensationell. Nur 33g bringt die integrierte Variante auf die Waage. Das semi-integrierte Modell belastet das Rad mit 50g, die Standard-Ahead-Version mit nur 46g. Somit wiegt AER TR weniger als die Hälfte eines Chris King Steuersatzes. Doch wie ist das möglich?

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Die Lagerschalen sind aus 7075 T6 Aluminium im “Window Design” ausgeführt und sparen durch Langlöcher Gewicht (Juhu, die 90er kommen wieder! :-D )

Der revolutionäre Schritt zur Gewichtseinsparung ist aber das obere Lager. Hier wird im Gegensatz zum unteren Lager kein Schrägkugellager, sondern ein Norglide® Composite Gleitlager verbaut. Dies ist möglich, da die Belastung am unteren Steuersatzlager größer ist, als am Oberen. Das Gleitlager besteht aus einem Aluminiumring, der über eine elastische Gummischicht und einer PTFE-Beschichtung verfügt. PTFE ist den meisten von Euch sicherlich eher unter dem Markennahmen Teflon bekannt und ist ein oft verwendeter Lagerwerkstoff für Gleitlager mit geringer Reibung.

Laut Cane Creek eliminiert die Sandwichbauweise des Lagers die bei Gleitlagern sonst notwendige ultra-präzise Einstellung der Lagervorspannung.

Leider sind die Steuersätze nicht für den MTB-Einsatz vorgesehen. Doch das untere Lager verfügt über eine “Split-Lip“-Dichtung. Dabei verfügt jede Dichtung über zwei Dichtlippen. Die Äußere hält das Fett im Lager, die Innere hält Verschmutzungen draußen.

Im Ganzen wirken die AER Steuersätze sehr durchdacht und hochwertig und das bei einem sensationellem Gewicht.

Hinweis: Wie bei jedem hochwertigen Material sollte man für die Montage entsprechendes Werkzeug verwenden, um eine Beschädigung der filigraneren Konstruktion zu vermeiden.

Viel Spaß beim Gewicht sparen!

Grüße Andy

Eggbeater 2011

Mittwoch.2 Juni 2010

Wenn Ihr auf 600-Gramm-Plattformpedalen fahrt, dürfte dieser Eintrag weitestgehend uninteressant für Euch sein ;-) Allen anderen sei gesagt, dass die neueste Generation der Eggbeater und Candys von den Crank Brothers eingetroffen ist.

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Die Modellreihen 2, 3 und 11 verfügen nun über ein Nadellager und nicht wie frühere Modelle und das aktuelle Modell 1 über Gleitlager. Diese verschlissen in der Vergangenheit bei Vielfahrern recht schnell und dünnten die Achse, in Einzelfällen bis zum Bruch aus. Damit soll jetzt Schluss sein. Schön ist auch, dass die Nadellager nun mit einer Dichtung mit 2 Dichtlippen versehen wurde. Da nimmt man doch ein Mehrgewicht von 10g beim High-End-Modell 11 gern in Kauf. Außen verrichtet wieder ein Rillenkugellager seinen Dienst. Etwas getrübt wird die Laune durch die vier verschiedenen Goldtöne bei diesem Modell. Da dort aber gewöhnlich eeh der Schuh drauf steht, sollte das nicht stören.
Ob die Gleitlager ihren Dienst wie vorgesehen ewig lang tun, wird sich zeigen.

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Wir haben natürlich auch geprüft, ob unsere Titanachsen und unsere farbigen Endkappen passen. Leider ist beides nicht der Fall. Die Fettpresse zur Pedalwartung passt aber auch an die neuen Modellreihen. Die Titanachse beim Topmodell ist nun so lang wie die Short-Version der alten Pedale.

Wer sich für eines dieser Pärchen interessiert, sollte aber schnell sein. Sie finden derzeit den Weg in fast jedes Paket und sind beim deutschen Importeur schon wieder so gut wie ausverkauft…

Ciao Robert

immer wieder freitags

Freitag.28 Mai 2010

Wir werden mal wieder nicht enttäuscht.

Heute morgen war unser UPS-Mann mal wieder in Action und musste glaube ich 3 Mal mit der Sackkarre bei uns antreten…

Den Anfang macht DT SWISS. Nachdem uns letzte Woche mitgeteilt wurde, dass uns diese Woche eine überarbeitete Version der Race Limited geliefert wird – allerdings wieder mit 1250 Gramm – sind wir zuerst stutzig geworden. Etwas schon die komplett überarbetete Gabel, die nur noch 1170 Gramm wiegen soll und eigentlich im Frühjahr 2010 kommen sollte? Das wär ja in Ding… Weit gefehlt!! Diese Gabel soll den Aftermarket wohl erst zu Beginn 2011 erreichen. Also mit gerade mal 1 Jahr Verzug ;-)

Die aktuell gelieferte Gabel wiegt also immer noch 1250 Gramm und löst damit die seit 2009 produzierte Race Limited und den aktuellen Testsieger – die World Champ Edition – ab. Beide Gabeln sind ausverkauft und es gibt nur noch das aktuelle Modell. Optik, Aufbau und Gewicht sind gleich geblieben. Nur dass es halt jetzt “Modell 2010″ heisst. Ein Hoch auf DT!!

Nummer 2 ist klein und fein und kommt aus Buggingen.

Wir haben mal den Schaltgriff ROLFF für die Freunde der Rohloff-Naben bestellt. Vorerst bei uns nur in Schwarz und Gold vorrätig. Gewicht: 20 Gramm.

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Nr. 3 sind die beiden extrem leichten Schläuche von MAXXIS. Es gibt den “ultralight” mit 123 Gramm und den Flyweight mit extrem leichten 95 Gramm.

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Da wir gerade bei EXTREM waren, folgt unweigerlich der wirklich als EXTREM zu bezeichnende Steuersatz AER von Cane Creek. Dieser soll laut Hersteller der leichteste Steuersatz der Welt sein!!! (Rennrad)

Hier sind die Gewichte:

integriert: 33g
semiintegriert: 46g
Ahead: 50g

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Hält man ihn in der Hand, mag man es kaum glauben. Viel leichter dürfte schwer zu erreichen sein ;-)

Nr. 5 sind heute 6 kleine Helferlein, die dazu dienen, dass Eure Rahmen nicht zerkratzt werden. Jagwire bietet hier runde Sticker mit erhabenem Logo an. Sie sind chick, in 2 Farben erhältlich (Transparent und Schwarz) und mit 6,50 Euro halbwegs bezahlbar. (Ich frage mich gerade, ob transparent wirklich eine Farbe ist??? egal…)

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So schnell hört es heute nicht auf…

Nr. 7 ist ein wunderschöner Sattel aus Fernost, der 100 Gramm wiegt (101,1g) und wirklich richtig toll verarbeitet ist! Mit ca. 100 Euro ist er mehr als nur erschwinglich. An dem Sattel gibt es keinerlei scharfe Kanten wie oftmals von anderen ultraleichten Carbonsätteln gewohnt. Weiterhin befindet sich auf den Rails eine Einstellhilfe in Form eines Millimetermaßes. Sehr hilfreich! Freigegeben ist er bis 80kg und nur fürs Rennrad. (theoretisch ;-) ) Ob wir von dem guten Stück größere Mengen ranbekommen, steht allerdings noch in den Sternen.

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Und dann noch eine Lieferung von FRM in unserer Lieblingsfarbe

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Und als Schmankerl zum Schluss aber leider noch nicht da: 8 Gramm leichte Adapter mit einem Carbonsteg in der Mitte für 160mm Scheiben vorn oder 140-er Scheiben am Hinterrad.

So – genug geschrieben ;-)

Wir wünschen ein wunderschönes Wochenende und dass halbwegs schönes Bikerwetter wird!

Ciao Robert

Maxxis – mehr als nur eine “Alternative” !!

Donnerstag.20 Mai 2010

Habt ihr euch schon mal überlegt, warum ihr den Reifen fahrt, den ihr fahrt? Warum kauft ihr den gleichen wieder wenn er verschlissen ist? Vielleicht aus Gewohnheit?

Man könnte den Wechsel doch auch nutzen um etwas Neues zu erfahren und sich womöglich im gleichen Zug noch mehr Performance gönnen.

Spricht man in diesen Tagen, die andere Hersteller für mehr oder weniger gelungene Promotionaktionen nutzen ;) , mit erfolgreichen Rennfahrern oder ambitionierten Hobbybikern und fragt sie nach einen Tipp zu den Reifen an, bekommt man immer öfter eine Antwort: MAXXIS!

Warum auch nicht? Der aktuelle Reifen ist doch eeh verschlissen, oder? Zeit also sich einmal in deren Sortiment umzusehen. Prinzipiell bietet Maxxis die wichtigsten Reifen als Faltreifen an. Die für höchste Ansprüche in Frage kommenden Versionen tragen den Zusatz eXception. Bei diesen Reifen ist die Gummimischung “62a” speziell auf die Anforderungen unter Rennbedingungen angepasst. Vergleichbar ist diese Variante z.B. mit Schwalbes Evolution-Reihe. Die eXeption-Modelle stellen gleichzeitig auch die jeweils leichtesten Varianten dar. Die Karkassen sind mit 120 Kevlarfäden pro Zoll (120tpi) durchwebt, halten diese damit geschmeidig und sehr reiß- und durchstichfest.

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Ein weiterer Vorteil der Maxxispellen ist ihre famose Übereinstimmung zwischen angegebener und tatsächlicher Breite. Das sollte selbstverständlich sein, aber habt ihr euren Reifen schon mal nachgemessen? Ist da 2,1″ drin, wo es draufsteht?

Welches Modell kommt nun in Frage? Hier unsere Empfehlung:
Für trockene, schnelle und feste XC-Kurse bietet sich der Aspen an. Sollte der Untergrund weicher und loser sein, würden wir den CrossMark empfehlen. Er ist auch ein treuer Begleiter für Alpenüberquerungen und schwere alpine Trails, wie man sie am Gardasee findet. Wird es noch anspruchsvoller, noch verblockter, dann ist der HighRoller euer sicherer Begleiter. Da man in diesem Gelände aber vielleicht nicht jeden Tag fährt, bietet sich für die heimischen Trails oder XC-Rennen der Ignitor als Vorderreifen an. In letzter Zeit gehen erfolgreiche Rennpiloten noch mehr ins Detail und fahren unterschiedliche Vorder- und Hinterreifen. Auch dafür hat Maxxis etwas parat. Der König im Maxxis-Sortiment ist der bewehrte Larsen TT. Mit diesem Reifen am Hinterrad und dem Aspen vorn, kann euch auf Marathons oder Mitteleuropäischen XC-Kursen eigentlich nix passieren, außer einem Sieg vielleicht.

Wir wünschen schon mal ganz viel Spaß mit euren neuen Reifen!

Ciao Robert

neuer Carbon Lenker

Mittwoch.12 Mai 2010

Innolite XC 102/112 Lenker

Der schwedische Newcomer Innolite, der schon mit seinen superleichten Bremsscheiben und schlanken Carbonfelgen auf sich aufmerksam machte, schickte uns nun seine Neuste Kreation zu. Die MTB Lenker “XC 102” und “XC 112” bringen nur 104g in der nicht barendtauglichen Version und 118,5g in der verstärkten Version auf die Waage. Beider Ausführungen sind nur in 580mm Breite, 4° Biegung und mit Oversize-Klemmung erhältlich. Auffällig ist neben den sensationellen Preis die Oberfläche der Lenker. Auf dieser liegen die Logos unter der Lackschicht, welche für ein porenfreies Finish sorgt. Der Lenker wirkt dadurch sehr edel und zeigt seine saubere Verarbeitung auch nach außen.

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Der “XC 112″ für Barendmontage wird in durchgängigem 6k-Muster geliefert. Die leichtere Variante “XC 102″, die keine Hörnchen verträgt zeigt dieses Muster nur am Klemmbereich des Vorbaus und der Amaturen sowie an den Lenkerenden. Dazwischen dringt unidirektionales Gewebe an die Oberfläche.

Innolite gibt zwar an, die Lenker “for Competition use only” sind, aber wir “befürchten”, die Lenker verrichten auch auf Touren oder im Training ihren Dienst ;-)

Schönen Männertag!!

Ciao Robert

AX Lightness mit großen Füßen

Samstag.17 April 2010

Quasi über Nacht präsentiert AX-Lightness auf dem Light-Bikes-Forum ihre neuen Twentyninerfelgen aus Carbon. Wie von AX gewohnt als Tubular-Variante. Wenn man bedenkt, dass die Crest an unserem Niner ungefähr 360 Gramm wiegt, setzt der Carbon-Profi aus Creußen mit gerademal 248g eine echtes Zeichen!!

Die Felge vereint somit 3 Eigenschaften, die zum heutigen Zeitpunkt noch nicht vollends im Breitensport angekommen sind: 29 Zoll – Carbonlaufräder – Tubular

Meines Wissens ist der einzige Reifen, der aktuell produziert wird der Rhino XL von Dugast.

Es ist schon wirklich erstaunlich, wie der Trend aus Amerika über Jahre von fast ALLEN Herstellern mißachtet wurde und auf einmal geradezu heuschreckenartig über Deutschland und Europa hereinfällt. Mir gefällt´s ;-)   Zur Sicherheit haben wir uns schonmal die Domain www.bike29.de gesichert. Ich hoffe nur, dass es nicht zu Verwechslungen mit einem der Branchenriesen kommt, der nur 2 Straßen von uns entfernt sitzt…

Hier noch die ersten Bilder, die Nils Wiedemann – der wie fast immer nachts um 3 Uhr noch am PC sitzt – online gestellt hat. Copyright und Quelle somit Hr. Wiedemann bzw. AX-Lightness!

Fast schon niedlich sieht dagegen das kleine “normale” MTB-Laufrad in 26 Zoll aus.