Gewichtstuning: fast 400g in der Sitzzone gespart

In richtig großen Schritten geht es weiter am Merida: mit Tausch von Sattelklemme, -stütze und Sattel haben wir ein kleines Wunder vollbracht.

Gewichtstuning: Merida Scultura 6000 Rennrad

Unser Gewinnerbike, ein schmuckes Merida Scultura 6000, wiegt in der Standardausführung 7,7kg und kommt mit einem leichten Rahmen daher. Eine gute Basis für unser Tuning.

Speck weg mit unserer Frühjahrsaktion: Gewichtstuning

Zum diesjährigen Saisonbeginn wollten wir mal was Neues ausprobieren. Wir kennen unsere Kunden und deren Bikes recht gut und manchmal bekommen wir Fotos der stolzen Besitzer. Sie zeigen uns dann, wie das Bike aussieht und wie viel Gramm sie noch mit Leichtbau Parts rauskitzeln konnten oder fragen uns nach weiteren Tipps zur Gewichtsreduzierung.

Da haben wir uns gedacht, dass es sicherlich noch einige Biker mehr gibt, die an ihren Bikes bisher gar nichts (oder noch viel zu wenig) rausgeholt haben, was das Gewicht betrifft. Also diejenigen von euch, die noch ganz am Anfang der „Tuningkarriere“ stehen. Und da wir aus jedem Bike von der Stange mit den richtigen Fahrradteilen noch so Einiges rausholen können, haben wir unser Gewichtstuning ins Leben gerufen. Unter hunderten Einsendungen haben wir eine Vorauswahl derjenigen Mountainbikes, Fatbikes und Rennräder getroffen, bei denen wir richtig viel Potential erkannt haben. Also: wie können wir an diesem unverbrauchten Fahrrad noch richtig was rausholen? Wir haben jetzt einen Gewinner gekürt, Jens Rasmussen aus Dänemark, der uns sein Merida Rennrad schickt.

 

An 4 Bereichen werden wir in den kommenden Wochen tunen:

  • Lenkzone
  • Sitzzone
  • Antrieb
  • Laufradsatz

Wir werden die ganze Aktion hier begleiten und Schritt für Schritt ein Tutorial erstellen, damit jeder mal ausprobieren kann, was am eigenen Bike noch rauszuholen ist. Wenn ihr also Wünsche habt, was wir noch besprechen oder noch genauer beleuchten sollen, dann ab in die Kommentarspalte damit!

Wir haben uns für diese Aktion Partner gesucht, die uns mit Know-How und ihren Teilen unterstützen. Die Zusagen kamen schnell von Acros, Tune, MCFK und rie:sel design. Das alles sind Hersteller, mit denen wir schon jahrelang zusammenarbeiten und deren Teile unser Sortiment seit jeher prägen.

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Tuning Sram XX1 und X01 Schaltwerk

Mit dem Einzug der 11-fach Gruppen um Sram XX1/X01 und neuen Features, wie ROLLING BEARING CLUTCH, sind die Gewichte dieser Schaltwerke deutlich nach oben gegangen. Im Vergleich zum Sram XX bringt ein XX1 Schaltwerk üppige 60g mehr auf die Waage. Beim X01 sind es sogar 70g.

Wir wollen euch zeigen wie man das Gewicht mit einfachen Mitteln um bis zu 26g drücken kann.

sram x01 schaltwerk sw

original scale

Beginnen wir mit der hinteren Käfigplatte. Am Original ist diese aus Aluminium gefertigt und wiegt 14,5g. Der britische Hersteller Fibre-Lyte hat eine Platte aus Carbon im Programm, welche nur 8,4g wiegt. Damit sind die ersten 6g gefallen.

 

käfig original

käfig carbon

http://r2-bike.com/FIBRE-LYTE-Schaltwerk-Kaefig-Carbon-fuer-SRAM-XX1-X01

An der nächsten Position, den Schaltwerkröllchen, läßt sich am meisten sparen. Hier muss man beachten, dass die Original-Röllchen 12 Zähne haben. KCNC hat mit den Ultra Röllchen ein passendes Produkt im Angebot. Im Vergleich zum Original (25,8g) lassen sich mit den KCNC Röllchen (15,6g) etwas mehr als 10g einsparen.

 

röllchen original

kcnc röllchen

http://r2-bike.com/KCNC-Schaltwerkroellchen-ultra-12-Zaehne-SET-Sram-XX1-X01

Weiter gehts mit den Schrauben. Das X01 Schaltwerk nutzt an allen Stellen Stahlschrauben. Hier kann man nicht nur Gewicht sparen (8g), sondern auch zusätzlich die Optik verbessern.

Liste der benötigten Schrauben:

M5 x 10 -> Schaltzugbefestigung

M4 x 10 -> Rückseite Umlenkrolle

M5 x 14 -> Schaltwerkröllchenbefestigung

M4 x 15 -> Begrenzung (2 x)

M4 x 18 -> Begrenzung

 

schrauben original

schrauben tuning

Sind alle Teile eingebaut, sind nicht nur 25g gefallen, sondern auch die Optik des Schaltwerks kann sich sehen lassen! Durch diverse Eloxalfarben der Schrauben und Röllchen kann das Schaltwerk perfekt ans Bike angepasst werden.

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Das ganze ist nätürlich auch am XX1 Schaltwerk möglich. Hier sind bereits Titanschrauben verbaut. Aluschrauben bringen vor Allem einen Gewinn an Optik, sparen aber trotzdem noch etwas Gewicht gegenüber Titan.

Viel Spass beim Tunen!

Euer Micha

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AX Lightness Neuheiten Teil 2

Nachdem wir euch gestern einige MTB-Neuheiten vorgestellt haben, machen wir heute mit schönen Sachen rund um das Rennrad weiter. Mit dem ax.4200 Ergo präsentiert AX Lightness einen durchdachten, wie schönen und leichten Carbonlenker. Typisch für AX sind Verarbeitung und Herstellungsverfahren auf dem allerhöchsten Niveau. Hochleistungsfasern und optimierte Produktionsprozesse lassen die Waage bei 170g stehen, ohne dabei negativ die Steifigkeit zu beeinflussen. Der Clou ist die Form des Lenkers! Der voluminös ovale Bereich am Oberlenker erhöht die Ergonomie des Lenkers deutlich. Zusammen mit den integrierten Zügen ergibt sich eine ideale Griffposition für die Hand ohne störende Wülste.
Die Oberfläche ist in UD gehalten, im Bereich der oversized Vorbauklemmung mit 31,8 mm Durchmesser ist sie zusätzlich angeraut und verstärkt, um den Lenker verdrehsicher im Vorbau zu fixieren und die Klemmkräfte des Vorbaus aufnehmen zu können.

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ax.4200 Ergo mit UD-Oberfläche

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voluminöser Griffbereich am Oberlenker

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Zu Gast bei AX Lightness

Die Eurobike steht vor der Tür und bei vielen Herstellern weiß man (gewollt oder ungewollt) schon heute welche Neuerungen auf der Eurobike zu erwarten sind – anders bei AX Lightness. Die Jungs und Mädels haben auch dieses Jahr wieder getüftelt was das Zeug hält und werden für die kommende Saison auch einige neue bzw. überarbeitete Produkte auf den Markt bringen, welche durchaus für Aufsehen sorgen werden.

Um die neuen Produkte ganz ohne den Stress und die Hektik die auf der Eurobike herrschen in Augenschein zu nehmen (und vor allem vor allen anderen), setzten wir uns letzten Dienstag ins Auto und fuhren „mal schnell“ in die Produktionsstätte nach Creußen. Der Chef, Axel Schnura, hatte uns persönlich zu einer Firmenbesichtigung eingeladen und dabei auch einiges an spannenden Neuerungen versprochen.

Nach anfänglichem Smalltalk gingen wir dann durch die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens und sahen auch mal die Gesichter derjenigen die uns bei technischen Fragen oder Sonderwünschen weiterhelfen. Wir bekamen einen Einblick in den Entstehungsprozess der Carbonteile – angefangen von der Entwicklung, über das Laminieren, dem Backen in den Autoklaven, der Nachbearbeitung und der Montage/ Endkontrolle.

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großes Lager an Lenkern

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letzte Schritte zur Fertigstellung der Engage-Bremsen

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ALCHEMIST

Heute frisch aus Italien eingetroffen: neue Produkte aus Carbon von der noch jungen Firma Alchemist…

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Die wahrscheinlich tollste Alu-Kurbel der Welt

Cannondale SI Hollowgram SL

Wohl keine andere Kurbel aus Aluminium wird in der Leichtbau-Szene so fasziniert betrachtet wie die SI Hollowgramm SL Kurbel von Cannondale. Doch es ist nicht das Gewicht allein, das sie beliebt macht. Zu den 495g der der Kurbelgarnitur kommen noch ca. 103g für die Achse in MTB-Breite und ca. 62g für das BB30-Lager hinzu. Das macht also 660g, also 110g leichter als eine 970er XTR-Kurbel. Der hohe Preis sorgt allein schon für eine gewisse Exklusivität. Der wichtigste Punkt für die geringe Verbreitung liegt aber in der Inkompatibilität des Achsstandards mit der Masse der verfügbaren Rahmen.

Das von Cannondale entwickelte BB30 Innenlager besteht aus einer 30mm dicken Aluminiumachse und Lagern die in eine 68 bzw. 73mm breites Innenlagergehäuse eingepresst werden. Dieser Standard wurde nur in den Topmodellen der Marke Cannondale verbaut und somit war die Zahl der kompatiblen Rahmen äußerst beschränkt. Das weckte in vielen den Basteltrieb. Wer eine SI Kurbel in einen Rahmen mit BSA-Gewinde bastelte, hatte einiges an Arbeit investiert und konnte sich über eine exklusive Kombination freuen. Da der BB30-Standard aber inzwischen auch bei anderen Rahmenherstellern auf dem Vormarsch ist, wird dies Problem bald der Vergangenheit angehören.

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Doch neben geringem Gewicht und Exklusivität kann die SI Kurbel natürlich auch auf der technischen Seite punkten. Die hohle Konstruktion der Kurbelarme und die dicke Achse machen sie außerdem zu einer äußert steifen Kurbeleinheit. Durch den wechselbaren Spider können alle möglichen Kettenblattkombinationen gefahren werden. Ob am MTB 3-fach mit Vierarm und 104mm Lochkreis, 2-fach mit 94mm Fünfarm oder mit dem neuen 2-fach Spider für SRAM XX Kettenblätter. Dazu kommen Spider für den Rennradbetrieb und als Besonderheit auch eine SRM-Variante. Vielen Leuten halten Aluminium als Werkstoff für eine MTB-Kurbel auch für besser geeignet als Carbon. Das ist aber sicherlich Ansichtssache. Vor allem aber glänzt die SI Kurbel mit einer äußerst schlichten und hochwertigen Optik. Für mich die schönste Alu-Kurbel auf dem Markt.
Viel Spaß mit dieser Super-Kurbel 😉

Hier findet Ihr von uns komplett vorkonfektionierte Custom-Kurbeln:

2-fach -> http://r2-bike.com/navi.php?k=465&hf=204&Sortierung=6&af=0
3-fach -> http://r2-bike.com/navi.php?k=466&hf=204&Sortierung=6&af=0

Andy

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KCNC

Diese Woche haben wir aufgrund der hohen Nachfrage KCNC neu in unser Programm aufgenommen und uns mit Lenkern, Sattelstützen und diverser kleinerer Parts eingedeckt.

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Der superleichte Scandium Flat Bar ist in einer 25,4mm und als 31,8mm Version erhältlich. Mit seinen 118g (25,4mm) in 600mm Länge streitet er sich mit dem New Ultimate Lenker um den Platz als leichtester Alulenker in unserem Sortiment. Der 31,8mm Lenker wiegt in 600mm Länge 128,9g.

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Noch vielseitiger können wir die schwarze Scandium Ti Sattelstützen anbieten. Das schwarze Leichtgewicht gibt es mit 27,2mm, 30,9mm, 31,6mm und 34,9mm Durchmesser und jeweils 350 oder 400mm lang. Als Option kann man die Stützen auch mit Setback, also gekröpft bekommen. Auch diese Stützen glänzen mit sehr niedrigen Gewichten. 27,2mm = 140,6g, 27,2mm Setback = 176,9g, 30,9mm = 138,1g, 34,9mm = 174,7g Die Schrauben der Stützen sind, wie der Name schon verrät, aus edlem Titan.

Als Ersatzteil oder um andere Stützen zu tunen gibt es die Querträger (Yokes) und die Halbschalen auch einzeln. Die Halbschalen (10,2g bzw. 12,2g) unterscheiden sich in ihrem Radius und passen entweder für die 27,2mm Stütze oder für alle Dickeren. Die Querträger sind für M5 (9,4g) und M6 (12g) Schrauben in schwarz, gold und rot erhältlich. Durch ihre leicht gewölbten Auflagen sind sie besonders schonend zu Sattelgestellen aus Carbon.

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Als kleines Fräskunstwerk oder als Programmierorgie kann man die Schaltröllchen bezeichnen. Sie sind mit 11 Zähnen, was derzeit Standard ist, in zwei Lagervarianten erhältlich. Neben den normalen Rillenkugellagern aus Stahl sind sie auch mit Ceramiclagern erhältlich. Hierbei sind definitiv erst die Aluzähne verschlissen bevor das Ceramiclager aufgibt. Die Röllchen gibt es in schwarz, gold, rot, grün … 19,1g wiegt ein Röllchenpaar mit Stahllagern. Die Ceramiclager sparen satte 0,7g/Paar.

Ciao Robert

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SAPIM Superspoke

Viel schneller als gedacht bekamen wir heute die ersten superleichten Speichen von Sapim, die Superspoke. Erst auf der Eurobike wurde sie vorgestellt und nun ist sie schon da. Das geht bekanntlich bei sehr wenigen Teilen so schnell.

Die Speiche mit den Modelmaßen 1,8-1,4-1,8 mm wiegt in 260mm Länge nur 36,9g/10Stk ohne Nippel. Im Vergleich dazu wiegen 10 CX-Ray in 260mm Länge 43,8g was dem Gewicht der Laser gleichkommt. Ein Stück schwerer, aber auch stärker ist da die Race mit 2-1.8-2mm. Hier wiegen 10 Stk. 56,0g in 260mm Länge. Diese Angaben beziehen sich auf Speichen mit abgeknicktem Kopf. Die Superspoke ist aber auch mit gerade Kopf (straightpull) erhältlich. Auch in silbern soll sie kommen, aber das ist Zukunftsmusik.

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Die Speiche an sich ist nett, aber viel aussagekräftiger ist ein Laufradsatz mit der Speiche. Schnell war ein Prinzenpaar von tune gefunden und sehr leichte NoTubes Podium MMX ausgewogen. Damit der Laufradsatz auch noch gut aussieht, haben wir die Achsenden an den Naben gegen Schwarze getauscht und die Aufkleber von den Felgen gezogen. Dieser komplett schwarze Satz wiegt nun federleichte 1133g. Es dürfte das erste verkäufliche Laufrad mit der neuen superleichten Speiche sein.

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Beim Einspeichen zeigte sich die Speiche verdrehsteifer als gedacht, aber man raucht sich keine Illusionen machen – sie ist schon spürbar weicher als eine CX-Ray. Die Längung liegt auch noch im Rahmen und steht einem steifen Laufrad nicht im Weg. Wir können uns durchaus vorstellen, damit ein renntaugliches Laufrad gebaut zu haben. Fahreindrücke haben wir leider noch keine, aber das ist nur eine Frage der Zeit. 😉 Die Speiche macht natürlich nur mit sehr leichten Naben und Felgen im XC- und Marathoneinsatz Sinn. Wir hoffen, dass sich die Speiche auch im Fahrbetrieb über eine lange Dauer bewährt.

Ciao Robert

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Mcfk – kleine Firma ganz GROSS

Vor etwa 3 Jahren entstand in Leipzig eine kleine Firma, die sich auf sehr leichte Radteile aus Kohlefasern spezialisierte – Mcfk mit ihrem Chef Martin Fuhrmann. Vor 2 Jahren haben wir den ersten Anlauf gestartet und mal einige Parts geordert. Leider haben uns die damals gelieferten Carbonteile nicht zu 100% überzeugt und wir haben Mcfk vorerst nicht in unser Sortiment aufgenommen. Zu sehr sah es noch nach „Handarbeit“ aus…

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Nun haben wir erneut einen Anlauf gestartet und die neuen Lenker bestellt. Diese sahen deutlich höherwertiger aus und brauchen nun den Vergleich mit der Konkurrenz nicht zu scheuen! Gerade die Lenker in UD (unidirektionales Finish – natürliche Carbonoptik) haben es uns sehr angetan. Derzeit werden Lenker, Sattelstützen, ISP-Adapter, Sattelklemmen, Umwerferschellen und Bremsgriffbandagen angeboten und es ist zu erwarten, dass noch viele weitere Teile folgen werden.

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Überaus erstaunlich sind die Gewichte der Lenker und Sattelstützen. Ein 580mm breiter MTB-Lenker wiegt nur 79g und spielt damit in einer Liga mit AX Lightness und ist deutlich leichter als Lenker von Schmolke. Auch die Sattelstützen mit Gewichten um 100g sind ganz vorn dabei. Da bleibt nur zu hoffen, dass die Produkte auch halten was sie versprechen. Optisch machen sie einen sehr sehr hochwertigen Eindruck. Auch die Maßhaltigkeit lässt nichts Schlimmes vermuten.

Da hat sich eine kleine Firma prächtig entwickelt – wir wünschen viel Erfolg für die Zukunft!!

Ciao Robert

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Extralite ExtraBolt 15

Wir haben unser Extralite Sortiment wieder um ein Produkt erweitert und damit eine Lücke geschlossen. Mit den „Extralite UltraBolt 15“ gibt es endlich auch bei uns Schaltröllchen aus Kunststoff.

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Damit herrscht wieder etwas mehr Ruhe im Antrieb, da das Gerassel der Aluröllchen wegfällt. Ein weiterer Vorteil ist die deutlich längere Haltbarkeit, da der Kunststoff nachgibt und sich weniger abreibt als Aluminium. Trotz einer Lagerung mit ZWEI gedichteten Kugellagern pro Röllchen belasten die Röllchen die Waage mit nur 10g. Große Ausfräsungen machen es dem Dreck schwer sich festzusetzen. Leider gibt es die Röllchen nur mit 10 Zähnen. Dennoch sind sie zu allen gängigen Schaltwerken kompatibel. Der minimal größere Abstand der oberen Schaltrolle zu den Ritzeln kann an fast jedem Schaltwerk schnell nachgeregelt werden. Ein Vorteil steckt auch in diesem Nachteil: Die Kapazität des Schaltwerks wird leicht gesteigert.

Ciao Robert

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Sommerloch

Damit uns niemand vergisst, melden wir uns einfach mal wieder auch wenn es auf Grund des aktuell herrschenenden Sommerloches leider nur sehr wenig Neues gibt und die meisten Hersteller auf die Eurobike warten…

Aktuell läuft natürlich immer noch unser Nabentest. Letztes Wochenende in Seiffen wurde sie (die Vorderradnabe) bei Matsch und Schlamm auch gleich dem ersten richtigen Härtetest unterzogen. Auch die anschließende Reinigung mit dem Kärcher haben alle Lager schadlos überstanden…

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Neues aus Schweden: Innolite hat seine Felgen überarbeitet und bietet nun zum einen eine Tubular Variante an – zum anderen eine Art „TLO-Felge“. (Die Bezeichnung habe ich mir kurz von Schmolke geklaut geborgt 😉 ) Hier wird mit unterschiedlichen Wandstärken gearbeitet, was das Gewicht pro Felge um 15 bzw. 25 Gramm senkt. Bei Innolite heißt die Felge zwar „FR“ – doch für den Freeride-Einsatz, für den FR die allgemeinen gebräuchliche Abkürzung ist, ist dieser extrem leichte Plastikring auf keinen Fall zu gebrauchen!! Auch im CC-Bereich sollte der Fahrer nicht schwerer als 70kg sein. (Steif sieht anders aus…)

aktuell gibts folgende Modelle:

„normale“ Clincherfelge für Faltreifen: 250g (als FR-Variante 225g)
Tubularfelge für Klebereifen: 230g (als FR-Variante 215g)

Auf dem Bild: Tubular 32 Loch + Extralite SPD + CX Ray

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Leichtbau aus Spanien: Die Firma MSC überrascht immer wieder durch leichte und schöne Parts. Die Sattelklemmen mit 8,4 Gramm haben bei uns den Anfang gemacht. Seit gestern gibts auch deren neue Schaltwerkröllchen mit 13 Gramm pro Paar. Diese sehen zwar auf dem Bild sehr „abenteuerlich“ aus, machen aber einen sehr hochwertig verabreiteten Eindruck.

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Auch in Deutschland tut sich etwas. Ein findiger Tüftler hat uns freundlichweise seine ersten Prototypen einer Aluminium-Bremsscheibe zur Verfügung gestellt. Die 160-er bringt es auf 51 Gramm und soll unter 100 Euros kosten. Das ist zwar sehr viel Geld für eine Bremsscheibe aber immer noch wesentlich weniger als vergleichbare Konkurenten! (Scrub, notubes, Ceradure) Ein Novom: Die Scheiben soll es in allen erdenklichen Farben geben. Aktuell liegen uns die neutrale, eine rote, eine blaue und eine purple farbene als Muster vor.

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Sattel aus Amerika: Nachdem wir auf Light-Bikes.de die Neuvorstellung der Firma Dash gelesen haben, sind wir natürlich neugierig geworden und haben uns gleich mal die 49-Gramm-Ausführung des Sattels bestellt. Die Vorfreude auf den 750-Dollar-Sattel war groß – die Ernüchterung kam schnell… Der Sattel ist zwar extrem leicht, hat aber sooo viel Flex, das man sich nicht wirklich vorstellen kann, halbwegs vernünftig darauf zu sitzen. Offiziell ist er bis 85kg zugelassen. Auch die Verarbeitung könnte für so viel Geld etwas höherwertiger sein. Ab und zu ein kleiner Kratzer scheint wohl dazuzugehören… Schade. (aber leicht!)

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Sram XX: Von den beiden itaienischen Tunern FRM und Carbon Ti gibts jetzt Kettenblätter, um die XX-Kurbel um einiges leichter zu machen. FRM setzt wie gewohnt auf Alukettenblätter – Carbon Ti auf Titan (kleines Ritzel) bzw. auf die Kombination aus Alu und Carbon (großes Ritzel). Der Unterschied zeigt sich auch im Preis… Um mit FRM ca. 40 Gramm einzusparen ist man bereits mit unter 100 Euro dabei. Bei Carbon Ti werden für die gleiche Gewichtsersparnis satte 250 Euro fällig.

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Cannondale: Da wir seit kurzem auch die Marke Cannondale führen dürfen (leider alles, außer Rahmen und Komplettbikes 🙁 ) werden wir uns zunächst sämtlichen Zubehörteilen für die Kurbel widmen und auch bestellen. Wer also etwas ganz bestimmtes für sein aktuelles Flash, Scalpel o.ä. sucht, soll einfach Bescheid sagen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man beim Händler um die Ecke für solche Parts gern mal 4 Wochen Zeit investieren muss.

Sonnenbrille: Oakley macht zur Zeit richtig Spaß – besonders das Custom-Programm!! Mittlerweile haben wir fast 20 verschiedene Jawbone-Brillen bekommen und alles gegeben, was der Brillenkonfigurator von Oakley hergibt 😀
Die zur Zeit wahrscheinlich beste/schönste/praktischste Bikerbrille – die Jawbone – bietet schier unendliche Möglichkeiten, sich seine Sonnenbrille je nach Geschmack zusammenzustellen – egal ob man sie auf seine Bekleidung, auf sein Bike oder auf beides abstimmt. Für jeden sollte das Richitge dabei sein. Und das Beste: die Brillen sind in der Regel bereits nach 2 Tagen da. (Und man kann sich gleich noch eine zusammenbauen…)

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So – das soll es vorerst gewesen sein. Das nächste Mal werden wir aus dem Engadin berichten. Hier ist eine Woche Biken angesagt – die Helmkamera ist auch schon startklar 😉

Bis später

Ciao Robert

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New Ultimate nun auch mit Naben

Der dänische Hersteller New Ultimate, der bisher durch herrlich leichte Sattelstützen, Lenker Vorbauten und diversen Kleinteilen von sich Reden machte, bietet nun auch seine ersten gelagerten Teile an. Uns erreichte ein Laufradsatz mit den neuen Naben für Scheibenbremsen. Eingespeicht mit Sapim CX-Ray Speichen und FRM BOR XMD 333 Felgen lässt sich das Nabengewicht leider nur abschätzen. Unser Laufradsatz wiegt komplett 1.443g, das Vorderrad wiegt 648g und das Hinterrad 795g. Somit wiegen die Naben etwa 165g und 312g.

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Interessant ist neben dem extravaganten Design auf jeden Fall der Freilauf und dessen Sound. Da muss sich sogar Chris King warm anziehen, denn hier kreischen nicht „nur“ 72 Verzahnungen auf wie bei den amerikanischen Naben sondern 120 Zähnchen. Neben einer unverwechselbaren Geräuschkulisse beschert das dem Fahrer einen nahezu leerweg-freien Antritt aus dem Rollen heraus und somit das Gefühl der unverzögerten Lastannahme. Das fühlt sich nicht nur schnell an, das ist es auch!

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Dabei hat man sich auch einige Gedanken gemacht, wie man denn die Kraft bestmöglich an die Naben vermitteln kann. Dazu wurde der Freilaufkörper zweiteilig gestaltet. Neben der Aufnahme aus Aluminium für die Ritzel besteht die Lagerung der Sperrklinken aus Stahl und dürfte so die Haltbarkeit deutlich erhöhen. Eher weniger auffällig ist die Lagerung der Naben. Entlang der Achse wurden die Lager lehrbuchmäßig gegeneinander abgestützt. Es ist somit unmöglich die Lager am Innenring gegeneinander zu verspannen. Das treibt zwar auch das Gewicht etwas in die Höhe, verlängert aber auch deutlich die Haltbarkeit und garantiert Leichtlauf.

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Alles in allem sind wir von den Naben begeistert auch wenn sie keine Gewichtsrekorde aufstellen. Manchmal ist aber ein gut konstruiertes Produkt wesentlich mehr wert.

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Ciao Robert

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Extralite Ultrarear MDX

DT Swiss hatte jahrelang den Trend vorgegeben, aber keiner hat es gemerkt. So oder ähnlich könnte man den neuesten Systemwandel bei leichten Hinterradnaben beschreiben. Nach DT widmete sich auch Tune mit der Dezibel und MAG 90 der Stirnverzahnung und sparte damit reichlich Gewicht. Sperrklinken sind also nicht mehr das Maß der Dinge. Es ist nur logisch, dass Extralite nun nachzog und eine neue leichte Hinterradnabe auf den Markt bringt. Bei der Ultrarear MDX greifen 36 hinterschliffene Zähne gleichzeitig in die Verzahnung des Freilaufs. Durch diese Konstruktion ist es möglich die komplette Verzahnung aus Aluminium zu fertigen, was den deutlichen Gewichtsvorteil ermöglicht. 181,6g wiegt unser Exemplar (Prototypenstatus!). Das Gewicht kann durch unterschiedliche Fettpackungen etwas schwanken. Die Verzahnung ist durchaus fetthungrig. 😉

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Angesteuert wird die Verzahnung über drei kleine Spiralfedern unter den Flanschen. Die Achse kann durch die neue Konstruktion auf 17mm vergrößert werden und trägt damit zur erhöhten Stabilität bei. Auch bei diesem Modell werden Speichen mit geradem Kopf verwendet – typisch Extralite eben.

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Da hat Extralite seine Hinterradnaben deutlich weiterentwickelt und behauptet sich zu Recht in der obersten Liga der Nabenhersteller.

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Zur Eurobike soll die marktreife Nabe mit einem angestrebten Gewicht von 169 Gramm präsentiert werden.

Ciao Robert