Archiv für die ‘Leichtbau’Kategorie

Extralite ExtraBolt 15

Donnerstag.19 August 2010

Wir haben unser Extralite Sortiment wieder um ein Produkt erweitert und damit eine Lücke geschlossen. Mit den “Extralite UltraBolt 15” gibt es endlich auch bei uns Schaltröllchen aus Kunststoff.

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Damit herrscht wieder etwas mehr Ruhe im Antrieb, da das Gerassel der Aluröllchen wegfällt. Ein weiterer Vorteil ist die deutlich längere Haltbarkeit, da der Kunststoff nachgibt und sich weniger abreibt als Aluminium. Trotz einer Lagerung mit ZWEI gedichteten Kugellagern pro Röllchen belasten die Röllchen die Waage mit nur 10g. Große Ausfräsungen machen es dem Dreck schwer sich festzusetzen. Leider gibt es die Röllchen nur mit 10 Zähnen. Dennoch sind sie zu allen gängigen Schaltwerken kompatibel. Der minimal größere Abstand der oberen Schaltrolle zu den Ritzeln kann an fast jedem Schaltwerk schnell nachgeregelt werden. Ein Vorteil steckt auch in diesem Nachteil: Die Kapazität des Schaltwerks wird leicht gesteigert.

Ciao Robert

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Sommerloch

Dienstag.10 August 2010

Damit uns niemand vergisst, melden wir uns einfach mal wieder auch wenn es auf Grund des aktuell herrschenenden Sommerloches leider nur sehr wenig Neues gibt und die meisten Hersteller auf die Eurobike warten…

Aktuell läuft natürlich immer noch unser Nabentest. Letztes Wochenende in Seiffen wurde sie (die Vorderradnabe) bei Matsch und Schlamm auch gleich dem ersten richtigen Härtetest unterzogen. Auch die anschließende Reinigung mit dem Kärcher haben alle Lager schadlos überstanden…

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Neues aus Schweden: Innolite hat seine Felgen überarbeitet und bietet nun zum einen eine Tubular Variante an – zum anderen eine Art “TLO-Felge”. (Die Bezeichnung habe ich mir kurz von Schmolke geklaut geborgt ;-) ) Hier wird mit unterschiedlichen Wandstärken gearbeitet, was das Gewicht pro Felge um 15 bzw. 25 Gramm senkt. Bei Innolite heißt die Felge zwar “FR” – doch für den Freeride-Einsatz, für den FR die allgemeinen gebräuchliche Abkürzung ist, ist dieser extrem leichte Plastikring auf keinen Fall zu gebrauchen!! Auch im CC-Bereich sollte der Fahrer nicht schwerer als 70kg sein. (Steif sieht anders aus…)

aktuell gibts folgende Modelle:

“normale” Clincherfelge für Faltreifen: 250g (als FR-Variante 225g)
Tubularfelge für Klebereifen: 230g (als FR-Variante 215g)

Auf dem Bild: Tubular 32 Loch + Extralite SPD + CX Ray

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Leichtbau aus Spanien: Die Firma MSC überrascht immer wieder durch leichte und schöne Parts. Die Sattelklemmen mit 8,4 Gramm haben bei uns den Anfang gemacht. Seit gestern gibts auch deren neue Schaltwerkröllchen mit 13 Gramm pro Paar. Diese sehen zwar auf dem Bild sehr “abenteuerlich” aus, machen aber einen sehr hochwertig verabreiteten Eindruck.

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Auch in Deutschland tut sich etwas. Ein findiger Tüftler hat uns freundlichweise seine ersten Prototypen einer Aluminium-Bremsscheibe zur Verfügung gestellt. Die 160-er bringt es auf 51 Gramm und soll unter 100 Euros kosten. Das ist zwar sehr viel Geld für eine Bremsscheibe aber immer noch wesentlich weniger als vergleichbare Konkurenten! (Scrub, notubes, Ceradure) Ein Novom: Die Scheiben soll es in allen erdenklichen Farben geben. Aktuell liegen uns die neutrale, eine rote, eine blaue und eine purple farbene als Muster vor.

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Sattel aus Amerika: Nachdem wir auf Light-Bikes.de die Neuvorstellung der Firma Dash gelesen haben, sind wir natürlich neugierig geworden und haben uns gleich mal die 49-Gramm-Ausführung des Sattels bestellt. Die Vorfreude auf den 750-Dollar-Sattel war groß – die Ernüchterung kam schnell… Der Sattel ist zwar extrem leicht, hat aber sooo viel Flex, das man sich nicht wirklich vorstellen kann, halbwegs vernünftig darauf zu sitzen. Offiziell ist er bis 85kg zugelassen. Auch die Verarbeitung könnte für so viel Geld etwas höherwertiger sein. Ab und zu ein kleiner Kratzer scheint wohl dazuzugehören… Schade. (aber leicht!)

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Sram XX: Von den beiden itaienischen Tunern FRM und Carbon Ti gibts jetzt Kettenblätter, um die XX-Kurbel um einiges leichter zu machen. FRM setzt wie gewohnt auf Alukettenblätter – Carbon Ti auf Titan (kleines Ritzel) bzw. auf die Kombination aus Alu und Carbon (großes Ritzel). Der Unterschied zeigt sich auch im Preis… Um mit FRM ca. 40 Gramm einzusparen ist man bereits mit unter 100 Euro dabei. Bei Carbon Ti werden für die gleiche Gewichtsersparnis satte 250 Euro fällig.

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Cannondale: Da wir seit kurzem auch die Marke Cannondale führen dürfen (leider alles, außer Rahmen und Komplettbikes :-( ) werden wir uns zunächst sämtlichen Zubehörteilen für die Kurbel widmen und auch bestellen. Wer also etwas ganz bestimmtes für sein aktuelles Flash, Scalpel o.ä. sucht, soll einfach Bescheid sagen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man beim Händler um die Ecke für solche Parts gern mal 4 Wochen Zeit investieren muss.

Sonnenbrille: Oakley macht zur Zeit richtig Spaß – besonders das Custom-Programm!! Mittlerweile haben wir fast 20 verschiedene Jawbone-Brillen bekommen und alles gegeben, was der Brillenkonfigurator von Oakley hergibt :-D
Die zur Zeit wahrscheinlich beste/schönste/praktischste Bikerbrille – die Jawbone – bietet schier unendliche Möglichkeiten, sich seine Sonnenbrille je nach Geschmack zusammenzustellen – egal ob man sie auf seine Bekleidung, auf sein Bike oder auf beides abstimmt. Für jeden sollte das Richitge dabei sein. Und das Beste: die Brillen sind in der Regel bereits nach 2 Tagen da. (Und man kann sich gleich noch eine zusammenbauen…)

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So – das soll es vorerst gewesen sein. Das nächste Mal werden wir aus dem Engadin berichten. Hier ist eine Woche Biken angesagt – die Helmkamera ist auch schon startklar ;-)

Bis später

Ciao Robert

New Ultimate nun auch mit Naben

Dienstag.27 Juli 2010

Der dänische Hersteller New Ultimate, der bisher durch herrlich leichte Sattelstützen, Lenker Vorbauten und diversen Kleinteilen von sich Reden machte, bietet nun auch seine ersten gelagerten Teile an. Uns erreichte ein Laufradsatz mit den neuen Naben für Scheibenbremsen. Eingespeicht mit Sapim CX-Ray Speichen und FRM BOR XMD 333 Felgen lässt sich das Nabengewicht leider nur abschätzen. Unser Laufradsatz wiegt komplett 1.443g, das Vorderrad wiegt 648g und das Hinterrad 795g. Somit wiegen die Naben etwa 165g und 312g.

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Interessant ist neben dem extravaganten Design auf jeden Fall der Freilauf und dessen Sound. Da muss sich sogar Chris King warm anziehen, denn hier kreischen nicht “nur” 72 Verzahnungen auf wie bei den amerikanischen Naben sondern 120 Zähnchen. Neben einer unverwechselbaren Geräuschkulisse beschert das dem Fahrer einen nahezu leerweg-freien Antritt aus dem Rollen heraus und somit das Gefühl der unverzögerten Lastannahme. Das fühlt sich nicht nur schnell an, das ist es auch!

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Dabei hat man sich auch einige Gedanken gemacht, wie man denn die Kraft bestmöglich an die Naben vermitteln kann. Dazu wurde der Freilaufkörper zweiteilig gestaltet. Neben der Aufnahme aus Aluminium für die Ritzel besteht die Lagerung der Sperrklinken aus Stahl und dürfte so die Haltbarkeit deutlich erhöhen. Eher weniger auffällig ist die Lagerung der Naben. Entlang der Achse wurden die Lager lehrbuchmäßig gegeneinander abgestützt. Es ist somit unmöglich die Lager am Innenring gegeneinander zu verspannen. Das treibt zwar auch das Gewicht etwas in die Höhe, verlängert aber auch deutlich die Haltbarkeit und garantiert Leichtlauf.

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Alles in allem sind wir von den Naben begeistert auch wenn sie keine Gewichtsrekorde aufstellen. Manchmal ist aber ein gut konstruiertes Produkt wesentlich mehr wert.

Ciao Robert

Extralite Ultrarear MDX

Montag.19 Juli 2010

DT Swiss hatte jahrelang den Trend vorgegeben, aber keiner hat es gemerkt. So oder ähnlich könnte man den neuesten Systemwandel bei leichten Hinterradnaben beschreiben. Nach DT widmete sich auch Tune mit der Dezibel und MAG 90 der Stirnverzahnung und sparte damit reichlich Gewicht. Sperrklinken sind also nicht mehr das Maß der Dinge. Es ist nur logisch, dass Extralite nun nachzog und eine neue leichte Hinterradnabe auf den Markt bringt. Bei der Ultrarear MDX greifen 36 hinterschliffene Zähne gleichzeitig in die Verzahnung des Freilaufs. Durch diese Konstruktion ist es möglich die komplette Verzahnung aus Aluminium zu fertigen, was den deutlichen Gewichtsvorteil ermöglicht. 181,6g wiegt unser Exemplar (Prototypenstatus!). Das Gewicht kann durch unterschiedliche Fettpackungen etwas schwanken. Die Verzahnung ist durchaus fetthungrig. ;-)

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Angesteuert wird die Verzahnung über drei kleine Spiralfedern unter den Flanschen. Die Achse kann durch die neue Konstruktion auf 17mm vergrößert werden und trägt damit zur erhöhten Stabilität bei. Auch bei diesem Modell werden Speichen mit geradem Kopf verwendet – typisch Extralite eben.

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Da hat Extralite seine Hinterradnaben deutlich weiterentwickelt und behauptet sich zu Recht in der obersten Liga der Nabenhersteller.

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Zur Eurobike soll die marktreife Nabe mit einem angestrebten Gewicht von 169 Gramm präsentiert werden.

Ciao Robert

der Matchmaker

Dienstag.22 Juni 2010

Als Matchmaker werden Befestigungsschellen für Bremshebel bezeichnet an die man auch gleichzeitig die Schalthebel (Trigger oder Rapidfire) montieren kann. Sie schaffen damit nicht nur Ordnung und Platz am Lenker, da die Schelle der Schalthebel wegfällt, sondern sie sparen das eine oder andere Gramm.

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Da der Markt für Matchmaker langsam unübersichtlich wird und kaum jemand weiß, welcher Matchmaker nun wirklich mit welchen Brems- und Schalhebel kombinierbar ist, wollen wir mit einer Übersicht Licht ins Dunkel bringen.


Bremse -> Matchmaker -> Schalthebel -> Gewicht

Hope Race, Mini -> Hope für Shimano -> XTR -> 28,6g

Hope Race, Mini ->  Hope für Sram -> Sram XX, X7 bis X0 -> 28,2g

Avid Juicy, Code, Code 5, Elixier R, CR, 5 -> Avid -> Sram XX, X7 bis X0 -> 35,6g (ab 2010 + PushLoc 40,0g)

Avid Elixier CR Mag, Sram XX -> Avid XX -> Sram XX, X7 bis X0 -> 51,4g (X7 ab 2010 +XLoc)

Formula R1 -> Formula für R1 -> Sram XX, X0, X9 -> 35,8g

Formula Oro -> Formula für Oro -> Sram XX, X0, X9 -> 28,4g

3017_1Die Matchmaker von Hope werden mit Aluschrauben geliefert. Alle Anderen können mit Aluschrauben getunt werden.

Wir haben beim Wiegen und Vergleichen nicht schlecht gestaunt, dass der Matchmaker Avid XX das Cockpit zwar aufräumt, aber kein Gewicht spart. Naja, zumindest sieht es leicht aus. ;-)

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Ciao Robert

SCOTT Scale 899

Freitag.4 Juni 2010

Nachdem im Netz ja schon reichlich Bilder zum neuen Scott Scale 899 aufgetaucht sind hier nun das Video dazu.

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Schönes Wochenende

Ciao Robert

Cane Creek AER Steuersätze

Donnerstag.3 Juni 2010

“When weight matters” Mit diesen Worten beginnt die Beschreibung der AER Steuersätze auf der Cane Creek Seite.

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Denn die Gewichte der Steuersätze sind sensationell. Nur 33g bringt die integrierte Variante auf die Waage. Das semi-integrierte Modell belastet das Rad mit 50g, die Standard-Ahead-Version mit nur 46g. Somit wiegt AER TR weniger als die Hälfte eines Chris King Steuersatzes. Doch wie ist das möglich?

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Die Lagerschalen sind aus 7075 T6 Aluminium im “Window Design” ausgeführt und sparen durch Langlöcher Gewicht (Juhu, die 90er kommen wieder! :-D )

Der revolutionäre Schritt zur Gewichtseinsparung ist aber das obere Lager. Hier wird im Gegensatz zum unteren Lager kein Schrägkugellager, sondern ein Norglide® Composite Gleitlager verbaut. Dies ist möglich, da die Belastung am unteren Steuersatzlager größer ist, als am Oberen. Das Gleitlager besteht aus einem Aluminiumring, der über eine elastische Gummischicht und einer PTFE-Beschichtung verfügt. PTFE ist den meisten von Euch sicherlich eher unter dem Markennahmen Teflon bekannt und ist ein oft verwendeter Lagerwerkstoff für Gleitlager mit geringer Reibung.

Laut Cane Creek eliminiert die Sandwichbauweise des Lagers die bei Gleitlagern sonst notwendige ultra-präzise Einstellung der Lagervorspannung.

Leider sind die Steuersätze nicht für den MTB-Einsatz vorgesehen. Doch das untere Lager verfügt über eine “Split-Lip“-Dichtung. Dabei verfügt jede Dichtung über zwei Dichtlippen. Die Äußere hält das Fett im Lager, die Innere hält Verschmutzungen draußen.

Im Ganzen wirken die AER Steuersätze sehr durchdacht und hochwertig und das bei einem sensationellem Gewicht.

Hinweis: Wie bei jedem hochwertigen Material sollte man für die Montage entsprechendes Werkzeug verwenden, um eine Beschädigung der filigraneren Konstruktion zu vermeiden.

Viel Spaß beim Gewicht sparen!

Grüße Andy

Eggbeater 2011

Mittwoch.2 Juni 2010

Wenn Ihr auf 600-Gramm-Plattformpedalen fahrt, dürfte dieser Eintrag weitestgehend uninteressant für Euch sein ;-) Allen anderen sei gesagt, dass die neueste Generation der Eggbeater und Candys von den Crank Brothers eingetroffen ist.

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Die Modellreihen 2, 3 und 11 verfügen nun über ein Nadellager und nicht wie frühere Modelle und das aktuelle Modell 1 über Gleitlager. Diese verschlissen in der Vergangenheit bei Vielfahrern recht schnell und dünnten die Achse, in Einzelfällen bis zum Bruch aus. Damit soll jetzt Schluss sein. Schön ist auch, dass die Nadellager nun mit einer Dichtung mit 2 Dichtlippen versehen wurde. Da nimmt man doch ein Mehrgewicht von 10g beim High-End-Modell 11 gern in Kauf. Außen verrichtet wieder ein Rillenkugellager seinen Dienst. Etwas getrübt wird die Laune durch die vier verschiedenen Goldtöne bei diesem Modell. Da dort aber gewöhnlich eeh der Schuh drauf steht, sollte das nicht stören.
Ob die Gleitlager ihren Dienst wie vorgesehen ewig lang tun, wird sich zeigen.

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Wir haben natürlich auch geprüft, ob unsere Titanachsen und unsere farbigen Endkappen passen. Leider ist beides nicht der Fall. Die Fettpresse zur Pedalwartung passt aber auch an die neuen Modellreihen. Die Titanachse beim Topmodell ist nun so lang wie die Short-Version der alten Pedale.

Wer sich für eines dieser Pärchen interessiert, sollte aber schnell sein. Sie finden derzeit den Weg in fast jedes Paket und sind beim deutschen Importeur schon wieder so gut wie ausverkauft…

Ciao Robert

immer wieder freitags

Freitag.28 Mai 2010

Wir werden mal wieder nicht enttäuscht.

Heute morgen war unser UPS-Mann mal wieder in Action und musste glaube ich 3 Mal mit der Sackkarre bei uns antreten…

Den Anfang macht DT SWISS. Nachdem uns letzte Woche mitgeteilt wurde, dass uns diese Woche eine überarbeitete Version der Race Limited geliefert wird – allerdings wieder mit 1250 Gramm – sind wir zuerst stutzig geworden. Etwas schon die komplett überarbetete Gabel, die nur noch 1170 Gramm wiegen soll und eigentlich im Frühjahr 2010 kommen sollte? Das wär ja in Ding… Weit gefehlt!! Diese Gabel soll den Aftermarket wohl erst zu Beginn 2011 erreichen. Also mit gerade mal 1 Jahr Verzug ;-)

Die aktuell gelieferte Gabel wiegt also immer noch 1250 Gramm und löst damit die seit 2009 produzierte Race Limited und den aktuellen Testsieger – die World Champ Edition – ab. Beide Gabeln sind ausverkauft und es gibt nur noch das aktuelle Modell. Optik, Aufbau und Gewicht sind gleich geblieben. Nur dass es halt jetzt “Modell 2010″ heisst. Ein Hoch auf DT!!

Nummer 2 ist klein und fein und kommt aus Buggingen.

Wir haben mal den Schaltgriff ROLFF für die Freunde der Rohloff-Naben bestellt. Vorerst bei uns nur in Schwarz und Gold vorrätig. Gewicht: 20 Gramm.

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Nr. 3 sind die beiden extrem leichten Schläuche von MAXXIS. Es gibt den “ultralight” mit 123 Gramm und den Flyweight mit extrem leichten 95 Gramm.

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Da wir gerade bei EXTREM waren, folgt unweigerlich der wirklich als EXTREM zu bezeichnende Steuersatz AER von Cane Creek. Dieser soll laut Hersteller der leichteste Steuersatz der Welt sein!!! (Rennrad)

Hier sind die Gewichte:

integriert: 33g
semiintegriert: 46g
Ahead: 50g

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Hält man ihn in der Hand, mag man es kaum glauben. Viel leichter dürfte schwer zu erreichen sein ;-)

Nr. 5 sind heute 6 kleine Helferlein, die dazu dienen, dass Eure Rahmen nicht zerkratzt werden. Jagwire bietet hier runde Sticker mit erhabenem Logo an. Sie sind chick, in 2 Farben erhältlich (Transparent und Schwarz) und mit 6,50 Euro halbwegs bezahlbar. (Ich frage mich gerade, ob transparent wirklich eine Farbe ist??? egal…)

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So schnell hört es heute nicht auf…

Nr. 7 ist ein wunderschöner Sattel aus Fernost, der 100 Gramm wiegt (101,1g) und wirklich richtig toll verarbeitet ist! Mit ca. 100 Euro ist er mehr als nur erschwinglich. An dem Sattel gibt es keinerlei scharfe Kanten wie oftmals von anderen ultraleichten Carbonsätteln gewohnt. Weiterhin befindet sich auf den Rails eine Einstellhilfe in Form eines Millimetermaßes. Sehr hilfreich! Freigegeben ist er bis 80kg und nur fürs Rennrad. (theoretisch ;-) ) Ob wir von dem guten Stück größere Mengen ranbekommen, steht allerdings noch in den Sternen.

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Und dann noch eine Lieferung von FRM in unserer Lieblingsfarbe

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Und als Schmankerl zum Schluss aber leider noch nicht da: 8 Gramm leichte Adapter mit einem Carbonsteg in der Mitte für 160mm Scheiben vorn oder 140-er Scheiben am Hinterrad.

So – genug geschrieben ;-)

Wir wünschen ein wunderschönes Wochenende und dass halbwegs schönes Bikerwetter wird!

Ciao Robert

neuer Carbon Lenker

Mittwoch.12 Mai 2010

Innolite XC 102/112 Lenker

Der schwedische Newcomer Innolite, der schon mit seinen superleichten Bremsscheiben und schlanken Carbonfelgen auf sich aufmerksam machte, schickte uns nun seine Neuste Kreation zu. Die MTB Lenker “XC 102” und “XC 112” bringen nur 104g in der nicht barendtauglichen Version und 118,5g in der verstärkten Version auf die Waage. Beider Ausführungen sind nur in 580mm Breite, 4° Biegung und mit Oversize-Klemmung erhältlich. Auffällig ist neben den sensationellen Preis die Oberfläche der Lenker. Auf dieser liegen die Logos unter der Lackschicht, welche für ein porenfreies Finish sorgt. Der Lenker wirkt dadurch sehr edel und zeigt seine saubere Verarbeitung auch nach außen.

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Der “XC 112″ für Barendmontage wird in durchgängigem 6k-Muster geliefert. Die leichtere Variante “XC 102″, die keine Hörnchen verträgt zeigt dieses Muster nur am Klemmbereich des Vorbaus und der Amaturen sowie an den Lenkerenden. Dazwischen dringt unidirektionales Gewebe an die Oberfläche.

Innolite gibt zwar an, die Lenker “for Competition use only” sind, aber wir “befürchten”, die Lenker verrichten auch auf Touren oder im Training ihren Dienst ;-)

Schönen Männertag!!

Ciao Robert

AX Lightness mit großen Füßen

Samstag.17 April 2010

Quasi über Nacht präsentiert AX-Lightness auf dem Light-Bikes-Forum ihre neuen Twentyninerfelgen aus Carbon. Wie von AX gewohnt als Tubular-Variante. Wenn man bedenkt, dass die Crest an unserem Niner ungefähr 360 Gramm wiegt, setzt der Carbon-Profi aus Creußen mit gerademal 248g eine echtes Zeichen!!

Die Felge vereint somit 3 Eigenschaften, die zum heutigen Zeitpunkt noch nicht vollends im Breitensport angekommen sind: 29 Zoll – Carbonlaufräder – Tubular

Meines Wissens ist der einzige Reifen, der aktuell produziert wird der Rhino XL von Dugast.

Es ist schon wirklich erstaunlich, wie der Trend aus Amerika über Jahre von fast ALLEN Herstellern mißachtet wurde und auf einmal geradezu heuschreckenartig über Deutschland und Europa hereinfällt. Mir gefällt´s ;-)   Zur Sicherheit haben wir uns schonmal die Domain www.bike29.de gesichert. Ich hoffe nur, dass es nicht zu Verwechslungen mit einem der Branchenriesen kommt, der nur 2 Straßen von uns entfernt sitzt…

Hier noch die ersten Bilder, die Nils Wiedemann – der wie fast immer nachts um 3 Uhr noch am PC sitzt – online gestellt hat. Copyright und Quelle somit Hr. Wiedemann bzw. AX-Lightness!

Fast schon niedlich sieht dagegen das kleine “normale” MTB-Laufrad in 26 Zoll aus.

Extralite

Dienstag.23 März 2010

Nach laaaanger laaanger Zeit wird in Italien wieder gearbeitet ;-)

Kleiner Scherz… Die im November 2009 bestellten und seitdem sehnlichst erwarteten SPD-Naben von Extralite sind endlich eingetroffen.

Doch leider ist zur Zeit anscheinend weltweit der Wurm drin… Sapim kann die benötigten Straigh-Pull-Speichen erst wieder Mitte April liefern. Und notubes – ich trau mich gar nicht es auszusprechen – kann bis Ende April die aktuellen Felgenmodelle (Alpine, Podium, Crest) nicht mehr liefern – komplett leergekauft!!! Bevor sich die bereits Wartenden bei uns beschweren: für die bestellten Laufräder reichts gerade noch so ;-)

Ansonsten stellen wir uns fast tagtäglich die Frage, warum bestimmte – teilweise schnell und einfach zu produzierende Parts einfach nicht lieferbar sind… Liegts am zaghaften Bestellen des Importeurs? Oder am Hersteller, der erst wieder produziert, wenn nur noch sein Echo aus der Produktionshalle ertönt? Wir wissen es nicht.

aktuelle Beispiele:

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Lieber nicht…

Hier trotzdem noch unser “Bild des Tages” (kein Photoshop-Trick!!)

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Ciao Robert

umgesattelt

Montag.22 März 2010

Nach langer Zeit habe ich (Ronald) mich am Freitag von meinem Selle Italia SLR am Hardtail getrennt, weil verbogen. Bisher gab es immer nur die Wahl zwischen leicht und unkomfortabel und eben schwer und sehr bequem. Der SLR lag da irgendwo dazwischen, fast schon bei leicht…

Vor 2 Jahren hatte ich mal den fi´zi:k Gobi entdeckt und hielt diesen seitdem für den komfortabelsten Sattel für mich. Den fuhr ich dann auch auf dem Rad, welches ich hauptsächlich bei längeren Rennen nutze. Wirklich weich wie ein Sofa, aber eben 253g!! Macht zum SLR schonmal +118g. Ihr wisst sicher alle, was wir manchmal für wesentlich geringe Gewichtsverluste machen was das dann kostet… Aber es geht nichts über bequemes Sitzen – das macht nach ein paar Stunden im Sattel schneller als ein paar 100g weniger Gewicht. Tja und nun zur absoluten Überraschung auf meine Frage, welche Sättel gerade da sind, gab es von Robert eine überschaubare Auswahl geboten: Tune Speedneedle in allen denkbaren Variationen, die spanischen Saevid Sillin und eben dann noch dieses andere neue Tune-Teil welches sich auch noch Komm-Vor nennt. Naja, ersteren mochte ich noch nie, aber ein weißer Saevid Sillin, im SLR Design und mit nur 80g, das war reizvoll. Aber die Reize für das Gesäß schienen mit einfach noch größer, knallhartes Teil mit sehr wenig Flex.

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Hm, und was war nochmal dieses andere Tune Teil? War doch neulich was im Blog? Vom Blog war das Teil aber ganz tief unter den Ladentisch verbannt worden, da es diesen Sattel ja in Deutschland offiziell nicht gibt ;-) Sattel mit Kommfort und unter 100g klingt geheimnisvoll – nehme ich. Bereits beim Warmfahren zum Possenlauf am Samstag war ich sehr erstaunt: super Sitzfläche und keine Spur von Sitzknochenqual! Im Rennen hat sich das dann bestätigt, gerade die netten Panzerplatten zeigen ja, wieviel Komfort in einem Rad stecken. Also ich war sehr angetan, bei 97g so angenehm wie mein fi´zi:k Gobi, echt Wahnsinn, meine uneingeschränkte Empfehlung! Und ich bin nur sehr schwer zu begeistern :D , Achso, und ich bin nicht die ganze Zeit im Wiegetritt gefahren…

Gruß Ronald

ronald

immer wieder freitags

Freitag.19 März 2010

Die exklusiven Drei

Da heute wieder Freitag ist und es eine nette Tradition geworden ist, dass an diesem Tag bei uns die feinsten Sachen eintreffen möchten wir auch heute zeigen, was uns schon den ganzen Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Da zudem noch der Frühling endlich einzieht, gibt es heute was ganz Besonderes. Drei allerfeinste Rahmen stehen in der Werkstatt und warten auf ihren Aufbau. Da an die edlen Stücke auch nur ebenso edle Teile geschraubt werden dürfen, braucht dieser Vorgang eine gewisse Zeit. Man will es ja auch genießen.

Hier aber erstmal die Fakten zu den Rahmen.

Der Erste im Bunde ist eine kleine Rarität, es gibt nur 250 Stück: Ein Ibis Mojo Ti ltd. Ja, die Legende wurde neu aufgelegt und an die Moderne angepasst. So erhält der Rahmen nun eine Scheibenbremsaufnahme, 31,6mm Sattelstützendurchmesser und Federgabelgeometrie. Eine Aufbaublog dazu wird in naher Zukunft folgen.

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Wenn wir schon bei HighEnd sind, geht es auch gleich mit dem derzeitigen Non Plus Ultra weiter. Ein Cannondale Flash erweitert unsere illustre Runde. Was soll man zu dem Rahmen noch sagen? Derzeit das Leichteste was man serienmäßig bekommt und es sieht nicht so aus, als ob morgen ein leichterer Rahmen auf den Markt käme. Die Waage wird nur mit lächerlichen 983g belastet. Wie sich das auf den Trails anfühlen muss, darf man sich eigentlich gar nicht vorstellen. Passend dazu fand sich noch eine Lafty Carbon mit federleichten 1173g.

Damit wäre der Sektor der Hardtails erschöpfend vertreten. Es bleibt also nur noch ein Fully-Rahmen. Da erreichte uns nicht irgendeiner, sondern auch hier einer der besten, den man kaufen kann. Ein Scott Spark, der derzeitige Inbegriff einer Rennwaffe. Hier bleibt die Waage bei 2060g inkl. Dämpfer stehen, aber was ist das schon für einen Fully-Rahmen bei dem man sich über nichts einen Gedanken machen muss.

Solltet ihr nach diesen Eindrücken in irgend einer Art und Weise begeistert oder auch leicht verstört sein, dann geht es euch wie uns. Solche Tage sind nicht normal aber unbeschreiblich schön! Wir senken jetzt unseren Ruhepuls etwas und dann geht das gewohnte Leben weiter.

Ciao Robert

PS: Der Spark- , der Ibis- und der Flash-Rahmen inkl. Gabel stehen übrigens zum Verkauf – wir haben hier keinen Platz mehr… beide Rahmen aus Plaste sind in der Größe L – der Ibis in S

Eclipse Schlauch mit 56g

Donnerstag.18 März 2010

Nun haben wir es endlich als letzter Händler für Leichtbauartikel auch geschafft, den Eclipseschlauch mit gerade einmal 56 Gramm zu organisieren ;-)

Nächste Woche soll er bei uns eintreffen. Er ist der mit Abstand leichteste Schlauch, den der Markt zu bieten hat und ist für Reifenbreiten von 1,5 bis 2,25 Zoll zugelassen.

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Und damit man nicht jedesmal wenn man sich etwas Spitzes eingefahren hat für knapp 60 Euro einen neuen Schlauch kaufen muss, haben wir uns gleich noch das passende Flickzeug für den Schlauch besorgt…

Ciao Robert