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Rund- oder Aerospeiche?

Diese Frage werden sich bestimmt schon viele gestellt haben.

Zum einen stellt sich die Frage, welche Speiche ist leichter und welche steifer? Das Duell geht „leider“ 1:1 aus, denn die DT Swiss Revolution oder Sapim Laser, welche die Abmessungen von oben nach unten 2,0mm-1,5mm-2,0mm haben , sind zwar leichter aber nicht steifer als die DT Aerolite oder Sapim CX Ray, welche die Abmessungen 2,0mm-2,3/0,9mm-2,0mm besitzen.

Der Unterschied ergibt sich wie folgt: die Rundspeiche benötigt wesentlich weniger Material als die Aero- bzw. auch Messerspeiche, da bei der gewalzten Aerospeiche mehr Material für den Übergang von der Messerform in die Rundform benötigt wird. Der Vorteil der Aerospeiche liegt eindeutig in der Antriebs- und Bremssteifigkeit. Die längs zur Antriebs- oder Bremsrichtung verbauten Speichen lassen sich somit viel schwieriger verformen als eine Rundspeiche. Eine in der Mitte auf 1,5mm verjüngte Speiche schneidet dabei am schlechtesten ab, da sie sich am ehesten verformen lässt. (sogar schlechter als auf 1,8mm verjüngte und durgehend 2,0mm Speichen!)

amcnabehr

Aber: Die stark verjüngte Speiche ist in Sachen Zugfestigkeit, ein sehr wichtiges Kriterium bei einem Laufradsatz, nur kurz hinter der Aerospeiche. Diese Kraft wirkt neben der Verdrehung am größten zwischen Nabe und Felge auf die Speichen, weshalb sie zumeist nur bis 80kg Fahrergewicht ausgelegt sind. Der Vorteil der Steifigkeit der Aerospeiche liegt hauptsächlich an der Konifizierung von der Rund- zur Messerform. Dieser Übergang ist nicht nur extrem robust sondern auch sehr fest. Das gleiche Phänomen kann man auch bei Rahmen beobachten: Die im Tretlager- und Steuerkopfbereich eckig geformten Rahmen sind und in der Mitte des Rohres rund. Das funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie bei den Speichen, nur dass die Belastungsrichtungen verschieden sind. Wir können somit nur einen Tipp geben: Spart nicht an der falschen Stelle!!

Euer Alex

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Mehr Qualität geht nicht

Denn mehr Qualität und Fertigungsgenauigkeit als bei den Produkten von Chris King (zu deutsch: Christian König) geht nicht!

Der exklusive Hersteller aus den USA, der sich allen Produkten widmet, bei denen es sich drehen muss, ist der Spezialist für mehrfach gedichtete Industrierillenkugellager schlechthin. Nüchtern von außen betrachtet sind die Chris King Produkte wie alle anderen in dieser Preisklasse: schön eloxiert, sehr gut verarbeitet, teuer und nicht so leicht wie vergleichbare andere Parts wie z.B. von Tune.

chriskinginnenlager800

Woran das liegt? Bei Chris King kommt es neben äußeren Werten auch ganz besonders auf die inneren Werte an – vor allem auf die Lager. Wenn ein Hersteller 10 Jahre Garantie auf Lager gibt, sollte er sich dabei schon etwas überlegt haben. Die patentierten mehrfach gedichteten und gekapselten Lager gibt es nicht einfach im Lagerfachhandel zu kaufen sondern nur in Chris King Produkten. Die Chris King Lager werden von Chris King in den USA direkt hergestellt und verbaut.

Ich erinnere mich noch an alte Zeiten… Da hatte ich einen Kunden mit einem alten Nikolai Argon Rahmen der ca. 8 Jahre alt war (der Rahmen). An dem Rad ging buchstäblich nichts mehr, bis auf den alten „NoThreadset“, welcher zwar nicht mehr lief wie ein Jungspund, was aber nach einer kurzen Ölspülung und frischem Fett wieder der Fall war. Ich muss noch anmerken, der Kunde hat sein Rad bis auf die Kette NIE geputzt! Da schlägt ein Mechaniker-Herz doch höher…

Die gerade eingetroffenen Chris King Bottom Bracket sind fast zu schön um sie zu verbauen. Wer das trotzdem machen will, braucht dafür nur eine Kurbel mit 20mm Hollowtech-II-Achssystem und ein frisch geschnittenes Innenlager-Gewinde. Die Aluminium- und Titan-Kassettenabschussringe gibt es für 11 und 12 Zähne. Sie sind die perfekte Ergänzung zu anderen Chris King Produkten.

Da wir uns im Moment noch an dem schönen bunten „Haufen“ erfreuen und uns nicht so leicht lösen können, kann es noch eine Weile dauern, bis wir die Parts online gestellt haben…

Euer Alex

christiankoenig

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Maßnahme zur Wertsteigerung seines Fahrzeuges…

Wie kann man den Wert eines Autos innerhalb von 3 min um 8000€ steigern?

Ganz „einfach“: man legt 4 Scott Scale RC in den Kofferraum!

scott scale rc

Das durfte ich (Alex) heute tun, denn unsere Sponsoring-Lieferung von Scott für das Scott Genius-Generation Team ist eingetroffen. Ich habe nicht schlecht geschaut, als ich die 4 Kartons gesehen habe! Und als ich sie ausgepackt habe, noch viel mehr. So ein ziemlich genau 978g (Gr. M) schwerer oder besser gesagt leichter Scale-Rahmen ist wohl zurzeit das Beste, was es auf dem Markt zu kaufen gibt. Wie Scott zu diesem Wahnsinns-Gewicht kommt, ist ganz einfach: Scott verwendet für seine Top Rahmen sogenannte HMX Fasern (Hochmodular-X), die derzeit beste Carbonfaser auf dem Markt. Das Besondere an dieser Faser ist, dass sie erst seit 2 Jahren im Fahrradbau verwendet wird. Vorher wurde sie nur im Flugzeugbau verwendet, weil sie zu teuer und exklusiv für andere Industriezweige war. Die einzige Firma in Taiwan, die diese Faser verarbeitet, ist Ten Tech Composite, was den Hersteller sowie die Fahrrad-Marken, welche dort herstellen lassen, so exklusiv macht. Um den Qualitätsstandard von Scott auf dem hohen Niveau zu halten, ist ständig ein Team von Ingenieuren vor Ort, die die Produktion und Endkontrolle überwachen.

scott scale rc1

Unser Team-Bike wird komplett montiert ca. 9kg wiegen. Einige werden jetzt zwar denken: „Was?? So viel??“ Aber wir legen über eine lange Wettkampf-Saison viel Wert auf Haltbarkeit. Da die Saison über ca. 20 Wettkämpfe auf dem Mountainbike geht, darunter Bundesliga, Trans-Germany, Trans-Alp und viele weitere Marathons und CC-Rennen, muss das Bike immer zuverlässig sein und widrigsten Bedingungen standhalten.

Natürlich berichte ich hier im r2-Blog regelmäßig über Hintergrundinfos, Neues, Tipps und interessante Geschichten aus dem Rennzirkus.

Euer Alex

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Fest im Griff

Auf langen Touren oder im Rennen am Berg wünscht sich ein jeder doch immer mal, den Lenker anders zu umfassen und die Griffposition zu ändern.
Um dies zu tun gibt es eine ganz einfache Lösung: die Lenkerhörnchen – auch unter Barend bekannt. Viele haben sich immer gesträubt, Barends an den Lenker zu montieren und kommen bei der Nachfrage immer mit den üblichen Ausreden: „Das sieht doch doof aus!“ oder „viel zu schwer…“.

Doch das ist völlig unbegründet. Die Vorteile liegen im wahrsten Sinne in der Hand: bessere Griff-Möglichkeiten, bessere Ergonomie und mehr Hebelkraft am Lenker – gerade bei Sprints oder am Berg! Wir haben ein paar besonders schöne und vor allem leichte Modelle aus dem schier unendlichen Möglichkeiten „ausgegraben“: Barends von KEIL. Keil ist die Eigenmarke vom Leichtbau-Spezialisten Leichtkraft aus Deutschland, welche sich durch top Qualität und einem erstklassigen Preisleistungsverhältnis auszeichnet. Die komplett nur 55g „schweren“ Hörnchen besitzen jedoch noch enormes Tuning-Potenzial! Denn mit Schrauben aus Titan und ohne Stopfen liegen sie nur noch bei 44g, wobei das mit dem Stopfen wohl überlegt sein sollte, denn das birgt Risiken mit den Fingern – AU!

mit TITAN-Schrauben: 44,45g

Die verhältnismäßig kurzen Barends liegen sehr gut in der Hand und fallen durch Ihre filigrane Bauweise kaum auf. Als Echte Tune Alternative sind sie in den Farben rot, gold, grün, silber und schwarz eloxiert erhältlich. Im Vergleich zu den Tune Barends sind sie noch etwas leichter, zudem kosten sie weniger als die Hälfte! Unser Resultat: die Keil Barends sind optisch und preislich eine super Alternative, welche wieder Farbe in den hoffentlich bald kommenden Frühling bringt.

mit den mitgelieferten STAHL-Schrauben (ohne Stopfen): 49,70g