Archiv für die ‘Radsport’Kategorie

Wie wird man(n) Weltmeister?

Dienstag.24 August 2010

Letzte Woche hatten wir die Chance dieser Frage in St. Moritz im Engadin in der Schweiz nachzugehen. Das Ganze auf Einladung der örtlichen Bergbahnen Engadin St. Moritz AG.

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Bisher ist St. Moritz ja eher mit dem Klischee des Winter-Jetset behaftet. Wir sollten uns davon überzeugen, dass man auch ohne Privatjet und Winter dort ganz gut aufgehoben ist. Übernachten durften wir in einem einfachen aber stylishen Hotel namens InnLodge, welches in Celerina wirklich perfekt auf Sportlerbedürfnisse ausgelegt ist. Gerade bei dieser Witterung freut man sich zum Beispiel über eine ganze Batterie von Waschmaschinen und Trocknern.

Neben feinstem Regenwetter mit einer leichten Tendenz zu Neuschnee, hat uns vor allem die grandiose Berglandschaft beeindruckt!! Wann startet man schon von 1.800m und kann bis auf 3.100m mit dem Rad klettern? Naja, das Klettern haben uns die zahlreichen Bergbahnen größtenteils abgenommen… (Wäre aber auch ohne gegangen ;-) ) Wir hatten jeden Tag einen Guide von Engadin-MTB-Tours (ehemals Frischi Bike School – benannt nach dem mehrfachen Weltmeister Thomas Frischknecht) dabei. Diese kannten sämtliche Trails auswendig und ließen mein Selbstbewußtsein in Sachen Fahrtechnik erstmal gen 0 sinken… Da wird halt einfach auf dem Vorderrad mit dem Hinterrad in der Luft in die Spitzkehre eingelenkt und umgesetzt, das ganze in voller Fahrt, nicht stehend! Auch 20 Stufen hoch zur Liftstation sind noch lange kein Grund abzusteigen…

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Sommerloch

Dienstag.10 August 2010

Damit uns niemand vergisst, melden wir uns einfach mal wieder auch wenn es auf Grund des aktuell herrschenenden Sommerloches leider nur sehr wenig Neues gibt und die meisten Hersteller auf die Eurobike warten…

Aktuell läuft natürlich immer noch unser Nabentest. Letztes Wochenende in Seiffen wurde sie (die Vorderradnabe) bei Matsch und Schlamm auch gleich dem ersten richtigen Härtetest unterzogen. Auch die anschließende Reinigung mit dem Kärcher haben alle Lager schadlos überstanden…

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Neues aus Schweden: Innolite hat seine Felgen überarbeitet und bietet nun zum einen eine Tubular Variante an – zum anderen eine Art “TLO-Felge”. (Die Bezeichnung habe ich mir kurz von Schmolke geklaut geborgt ;-) ) Hier wird mit unterschiedlichen Wandstärken gearbeitet, was das Gewicht pro Felge um 15 bzw. 25 Gramm senkt. Bei Innolite heißt die Felge zwar “FR” – doch für den Freeride-Einsatz, für den FR die allgemeinen gebräuchliche Abkürzung ist, ist dieser extrem leichte Plastikring auf keinen Fall zu gebrauchen!! Auch im CC-Bereich sollte der Fahrer nicht schwerer als 70kg sein. (Steif sieht anders aus…)

aktuell gibts folgende Modelle:

“normale” Clincherfelge für Faltreifen: 250g (als FR-Variante 225g)
Tubularfelge für Klebereifen: 230g (als FR-Variante 215g)

Auf dem Bild: Tubular 32 Loch + Extralite SPD + CX Ray

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Leichtbau aus Spanien: Die Firma MSC überrascht immer wieder durch leichte und schöne Parts. Die Sattelklemmen mit 8,4 Gramm haben bei uns den Anfang gemacht. Seit gestern gibts auch deren neue Schaltwerkröllchen mit 13 Gramm pro Paar. Diese sehen zwar auf dem Bild sehr “abenteuerlich” aus, machen aber einen sehr hochwertig verabreiteten Eindruck.

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Auch in Deutschland tut sich etwas. Ein findiger Tüftler hat uns freundlichweise seine ersten Prototypen einer Aluminium-Bremsscheibe zur Verfügung gestellt. Die 160-er bringt es auf 51 Gramm und soll unter 100 Euros kosten. Das ist zwar sehr viel Geld für eine Bremsscheibe aber immer noch wesentlich weniger als vergleichbare Konkurenten! (Scrub, notubes, Ceradure) Ein Novom: Die Scheiben soll es in allen erdenklichen Farben geben. Aktuell liegen uns die neutrale, eine rote, eine blaue und eine purple farbene als Muster vor.

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Sattel aus Amerika: Nachdem wir auf Light-Bikes.de die Neuvorstellung der Firma Dash gelesen haben, sind wir natürlich neugierig geworden und haben uns gleich mal die 49-Gramm-Ausführung des Sattels bestellt. Die Vorfreude auf den 750-Dollar-Sattel war groß – die Ernüchterung kam schnell… Der Sattel ist zwar extrem leicht, hat aber sooo viel Flex, das man sich nicht wirklich vorstellen kann, halbwegs vernünftig darauf zu sitzen. Offiziell ist er bis 85kg zugelassen. Auch die Verarbeitung könnte für so viel Geld etwas höherwertiger sein. Ab und zu ein kleiner Kratzer scheint wohl dazuzugehören… Schade. (aber leicht!)

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Sram XX: Von den beiden itaienischen Tunern FRM und Carbon Ti gibts jetzt Kettenblätter, um die XX-Kurbel um einiges leichter zu machen. FRM setzt wie gewohnt auf Alukettenblätter – Carbon Ti auf Titan (kleines Ritzel) bzw. auf die Kombination aus Alu und Carbon (großes Ritzel). Der Unterschied zeigt sich auch im Preis… Um mit FRM ca. 40 Gramm einzusparen ist man bereits mit unter 100 Euro dabei. Bei Carbon Ti werden für die gleiche Gewichtsersparnis satte 250 Euro fällig.

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Cannondale: Da wir seit kurzem auch die Marke Cannondale führen dürfen (leider alles, außer Rahmen und Komplettbikes :-( ) werden wir uns zunächst sämtlichen Zubehörteilen für die Kurbel widmen und auch bestellen. Wer also etwas ganz bestimmtes für sein aktuelles Flash, Scalpel o.ä. sucht, soll einfach Bescheid sagen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man beim Händler um die Ecke für solche Parts gern mal 4 Wochen Zeit investieren muss.

Sonnenbrille: Oakley macht zur Zeit richtig Spaß – besonders das Custom-Programm!! Mittlerweile haben wir fast 20 verschiedene Jawbone-Brillen bekommen und alles gegeben, was der Brillenkonfigurator von Oakley hergibt :-D
Die zur Zeit wahrscheinlich beste/schönste/praktischste Bikerbrille – die Jawbone – bietet schier unendliche Möglichkeiten, sich seine Sonnenbrille je nach Geschmack zusammenzustellen – egal ob man sie auf seine Bekleidung, auf sein Bike oder auf beides abstimmt. Für jeden sollte das Richitge dabei sein. Und das Beste: die Brillen sind in der Regel bereits nach 2 Tagen da. (Und man kann sich gleich noch eine zusammenbauen…)

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So – das soll es vorerst gewesen sein. Das nächste Mal werden wir aus dem Engadin berichten. Hier ist eine Woche Biken angesagt – die Helmkamera ist auch schon startklar ;-)

Bis später

Ciao Robert

Neu – Leicht – Unbekannt

Donnerstag.29 Juli 2010

Diese Woche bekamen wir eine Vorderradnabe geschickt, die irgendwie anders ist, als das was täglich durch unsere Hände geht. Woher sie genau stammt dürfen wir zum heutigen Zeitpunkt noch nicht verraten. Die Erlaubnis, Bilder zu veröffentlichen haben wir uns allerdings vorher eingeholt ;-)

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Sie wirkt nicht so wuchtig wie andere und hat klarere Linien als Naben der bekannten Hersteller. Das Gewicht von nur 94,4g für diese scheibenbremstaugliche Nabe dürfte jedoch noch interessanter sein. (Mit einer Aufnahme für Straight-Pull-Speichen wie bei Extralite sollten sich nochmal ca. 10g sparen lassen…) Aus technischer Sicht fielen uns der seidenweiche Lauf der Nabe und die auffallend präzise Verarbeitung der einzelnen Teile auf. Hier wurde mit derart geringen Toleranzen gearbeitet, dass die Spaltmaße an den Endkappen irrwitzig klein ausfallen. Das dürfte den Großteil des Schmutzes abhalten und so der doppelten Dichtung der Lagerung viel Arbeit abnehmen werden. Die Nabe soll nur durch einen Tausch der Endkappen auf 15mm Steckachsen ohne Werkzeug umrüstbar sein. Die Flansche wurden so weit es geht nach außen versetzt um ein möglichst breites Speichendreieck zu erzeugen, was dann wiederum für ein seitensteiferes Laufrad sorgen soll. Gerade dieses technische Detail dürfte 29-er Fahrer sehr freuen, denn so könnten auch diese Laufräder endlich stabiler werden.

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Wir wurden gebeten, die Nabe auf “Herz und Nieren” zu testen und haben heute das erste Laufrad aufgebaut.

Konfiguration: Nabe + FRM XMD 333 Felge 28 Loch + CX Ray Speichen = 556 Gramm (gar nicht mal schlecht…)

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Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich vorerst nur um einen noch zu testenden Prototypen handelt, der in keinster Weise serienreif ist!! Wann das hübsche Teil marktreif wird ist leider aktuell noch unbekannt.

Viel Spass beim Staunen!!

Ciao Robert

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TransAlp 2010: Etappe8 – la dolce vita

Sonntag.25 Juli 2010

TA 2010 E8 #2

Die bike TransAlp 2010 ist für Jana und Ronald geschafft! Mit tollen Leistungen auf den letzten Etappen konnten sie ihr Minimalziel Top Ten genau erreichen. Zum Schluss erreichten sie erneut den 10. Tagesrang und Platz 10 in der Gesamtwertung unter knapp 60 Mixed Teams. Auf die Sieger der Mixed-Wertung hatten sie lediglich 6:32h Rückstand ;-)

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Und hier Ronalds  Bericht von der letzten Etappe:

Nach einem miserablen Frühstück und der Berechnung von 90EUR für das Waschen unser “Schlammetappenwäsche” von gestern ging es auf in den Startblock A. Was für ein Gefühl, gleich am Start alle Konkurrenten zu sehen. Die ersten 12km ging es nur bergab, zum Glück neutralisiert! Besser für Leib und Leben und besser wegen unserer Bergabschwäche. In einem Pulk mit all den großen Namen der MTB-Marathonszene…

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TransAlp 2010: Etappe 7 – besser als gedacht

Freitag.23 Juli 2010

Startwarten

Foto:CRAFT BIKE TRANSALP 2010 powered by NISSAN; Fotografen: Peter Musch (Start), Hans Mayer (Ziel) alle Rechte vorbehalten

Heute Morgen waren wir mal 8:10 im Startblock. Nur um festzustellen, dass bereits ca. 250 Räder ohne Fahrer zusammengelehnt da standen. Im Startblock A dagegen entspannte Ruhe und gähnende Leere. Das Wetter versprach gut zu werden, es war bereits jetzt sehr heiß in der Sonne. Eine Täuschung, wie sich später herausstellte. Heute waren ja “nur” 48km zu bewältigen mit 2300hm. Steigungen mit bis zu 19% entpuppten sich dann aber als extrem hart. Kleines Blatt vorne liegt mir überhaupt nicht! Dafür die zwei Tassen Milch von heute morgen und die ganze Tüte Amarettinis von gestern Abend schwer im Magen. Und ich hatte das Gefühl, sie wollten dann sogar wieder raus.

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TransAlp 2010: Etappe 6 – der beste Trail der Welt

Donnerstag.22 Juli 2010

TA 2010 E6 #7

Zumindest in meinem bisherigen Leben. Als wir heute gleich nach dem Start zum Passo Tonale hinaufgefahren sind, hat sich dann nach quälenden 1250HM Schotterauffahrt ein sensationeller Pfad am Hang entlang geschlängelt. Maximal 30cm breit gab es aber nicht viele Momente um die Aussicht zu genießen. Da wir es auch heute wieder nicht geschafft hatten mal nicht als letzte in den Startblock B hineinzukommen, hat natürlich auch der ein oder andere Mitstreiter etwas den Flow gestört. Ich habe das Anfangsstück dann auch noch mit einer offenen aktiv3 Geltube im Mund zurückgelegt, die Jana eigentlich für das Ende des Anstieges “bestellt” hatte, dann sicher aber lieber doch gleich in den Trail gestürzt hat. Ansonsten lief es besser als gestern, zumindest technisch. Die Aufholjagden nach jeder Panne gestern und die fehlende Regeneration danach, weil alles durch die Etappenlänge so knapp war, hatten in unseren Beinen doch deutliche Spuren hinterlassen. Deswegen wird der Gesichtsausdruck früh im Bus auch etwas müder…

TA 2010 E6 #2

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TransAlp 2010: Etappe 5 – Pannenserie 2.0

Mittwoch.21 Juli 2010

Heute starte ich mal mit dem rein technischen Bericht:

- VR Jana verliert nach Flankenschnitt Luft 1x Nachpumpen mit Minipumpe, da CO2 -Pumpe nicht funktioniert (5min Zeitverlust)

- VR Jana nochmal Nachpumpen mit Standpumpe bei Kay an der Verpflegung (3min Zeitverlust)

- nach ca. 6 Kehren Mortirolo Passauffahrt verklemmt sich bei mir wiedermal die Kette zwischen Nabenflansch und Kassette, da so auch der Freilauf verklemmt ist, kann man noch nicht mal Schieben. Nach hilflosen versuchen bin ich dann die Serpentinen radtragend wieder runter gerannt, da in Kehre 1 ein paar Betreuer vom Mooove Team standen. Nach einiger Zeit haben wir dann das Kettenschloss geöffnet und mit viel Gewalt irgendwie die Kette wieder rausbekommen (20min Zeitverlust für mich, Jana fuhr weiter)

- HR Jana Flankenschnitt, kurz bevor ich sie hoch zum Mortirolo-Pass wieder eingeholt hatte, diesmal ziehen wir einen Schlauch ein, und pumpen mit der Minipumpe auf (10min Zeitverlust)

- VR Jana verliert weiter Luft, am Mortirolo-Pass stehen zum Glück wieder Leute vom Mooove Team und haben eine Standluftpumpe, damit wir auch im VR von Jana einen Schlauch einziehen können (10min Zeitverlust)

- die 2. Lockoutstufe an meiner DT Gabel ist nun auch noch ausgestiegen, d.h. es gibt nur noch total starr oder ungedämpftes Federn

- einmal Lenker gerade drehen bei Jana nach Sturz

Wir hatten heute richtig gute Beine und hatten uns alles perfekt eingeteilt um am heutigen längsten Anstieg nach 70km richtig Plätze zu machen. Die einzelnen Zeitverluste addiert geben leider auch nur einen Teil der Wahrheit wieder, da es natürlich in Flachstücken nicht unwesentlich ist, in der richtigen Gruppe zu sein bzw. Kontakt zu schnellen Leuten zu haben. Da verliert man in unserem Fall, wenn man die dann verpasst, eben nochmal extra Zeit. In den Abfahrten haben wir natürlich wieder Zeit liegen lassen, aber diesmal hätte es locker für die Top Ten gereicht. Zu allem Überfluss wurde Jana dann ja auch leider noch bergab von einem der zahlreichen sinnlos aggressiv fahrenden männlichen Hinterbänklern umgefahren und stürzte.

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DT Swiss Federgabel XRC Race 1.170g

Mittwoch.21 Juli 2010

Der schweizer Komponentenriese DT Swiss hat seine Gabelserie überarbeitet und dabei zwei ganz besondere Schmuckstücke geschaffen. Die neue leichte Gabel nennt sich XRC 100 Race. Mit nur 1.150g dürfte sie derzeit die mit Abstand leichteste Seriengabel überhaupt sein. Kürzt man das Schaftrohr auf übliche Längen um 190mm spart man etwa weitere 25g. Optisch wurde die Gabel an Tauchrohrbügel und an der Gabelkrone überarbeitet. Im Inneren blieb laut DT Swiss “kein Stein auf dem anderen…” (wortwörtlich!) Der Hollow Arch sorgt wie schon bei den Vorgängern für ausreichende Stabilität der Gabel. Die Gabelkrone ist nun aus Carbon, aber ähnlich filigran wie die bekannten Kronen aus Aluminium.

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Nach den ersten kurzen Tests zeigt die Gabel ein sehr feines Ansprechverhalten und überzeugt mit einer sehr geschmeidigen Dämpfung. Derzeit ist die Gabel auf der TransAlp unterwegs und soll dort zeigen, was sie kann. Wir werden berichten, ob sie hält was DT verspricht ;-)

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Weiterhin bietet DT Swiss neue Starrgabeln für 26″ und 29″ an, die auf den Namen XR Rigid hören. Beide Versionen kommen ohne Cantisockel und mit PM-Scheibenbremssockel. Das Design der Gabeln überzeugt auf der ganzen Linie. Keine kunterbunte Optik sondern Eleganz zeichnet die Gabeln aus. Lediglich die rot eloxierten Abdeckkappen an der Krone fallen als Farbtupfer auf. Die Gabeln wiegen ungekürzt ab 584g und haben dabei einen sehr langen Schaft. Auch hier fallen noch einige Gramm, wenn der Schaft die passende Länge hat.

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Egal ob starr oder gefedert – DT´s neue Gabeln machen optisch wirklich was her!!

Ciao Robert

TransAlp 2010: Etappe 4 – langsam werden wir schneller…

Dienstag.20 Juli 2010

… oder die anderen langsamer? Jedenfalls ging es heute wieder etwas besser. Wir haben endlich mal zwischendrin die Konkurrenten innerhalb der Top Ten gesehen. Der 11. Tagesrang stand dann in der Liste. Nach unserem schwierigen Start ist natürlich in der Gesamtwertung kaum noch eine schöne einstellige Platzierung drin, aber wir kämpfen jeden Tag, um wenigstens in den Tagesergebnissen weiter nach vorne zu kommen. Auch heute gab es am Start wieder den gesamten Startblock B zu überwinden, um dann am Gipfel des ersten Berges mal die vorderen Teams zu sehen. Da wir uns heute höchstens einen Platz in der Gesamtwertung nach vorne gearbeitet haben, wird das wohl bis Riva so bleiben.

TA 2010 E4 #6

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TransAlp 2010: Etappe 3 – ein Tag ohne Pannen

Montag.19 Juli 2010

Mit immer schwerer werdenden Beinen sind wir heute Morgen in ziemlicher Kälte aufgestanden. Dafür hatten wir besten Sonnenschein und die Aussicht, dass fast direkt nach dem letzten Brötchen erstmal 1.400 hm auf das Idjoch zu bewältigen sind. Damit haben wir uns heute auf dem höchsten Punkt der diesjährigen Transalp mit 2.737 Metern begeben. Es ist einfach unvergleichbar zum sonstigen Training, 1,5h nur bergauf zu fahren. Insgesamt waren es heute von Ischgl nach Scuol in der Schweiz 75 km mit 2.581 HM.

Jana am Anstieg zum Idjoch

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Extralite Ultrarear MDX

Montag.19 Juli 2010

DT Swiss hatte jahrelang den Trend vorgegeben, aber keiner hat es gemerkt. So oder ähnlich könnte man den neuesten Systemwandel bei leichten Hinterradnaben beschreiben. Nach DT widmete sich auch Tune mit der Dezibel und MAG 90 der Stirnverzahnung und sparte damit reichlich Gewicht. Sperrklinken sind also nicht mehr das Maß der Dinge. Es ist nur logisch, dass Extralite nun nachzog und eine neue leichte Hinterradnabe auf den Markt bringt. Bei der Ultrarear MDX greifen 36 hinterschliffene Zähne gleichzeitig in die Verzahnung des Freilaufs. Durch diese Konstruktion ist es möglich die komplette Verzahnung aus Aluminium zu fertigen, was den deutlichen Gewichtsvorteil ermöglicht. 181,6g wiegt unser Exemplar (Prototypenstatus!). Das Gewicht kann durch unterschiedliche Fettpackungen etwas schwanken. Die Verzahnung ist durchaus fetthungrig. ;-)

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Angesteuert wird die Verzahnung über drei kleine Spiralfedern unter den Flanschen. Die Achse kann durch die neue Konstruktion auf 17mm vergrößert werden und trägt damit zur erhöhten Stabilität bei. Auch bei diesem Modell werden Speichen mit geradem Kopf verwendet – typisch Extralite eben.

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Da hat Extralite seine Hinterradnaben deutlich weiterentwickelt und behauptet sich zu Recht in der obersten Liga der Nabenhersteller.

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Zur Eurobike soll die marktreife Nabe mit einem angestrebten Gewicht von 169 Gramm präsentiert werden.

Ciao Robert

TransAlp 2010: Etappe 2- kreative Werkstatt unterwegs

Montag.19 Juli 2010

Jana am Berg

Die SRM Powercontrol VI Einheit im Einsatz.

Nach den unwetterartigen Regengüssen am Vorabend ging es heute zum Glück trocken um neun Uhr in Imst los. 77km mit 3100hm sollte der Weg nach Ischgl mit sich bringen. Nach den vielen technischen Pannen gestern konnte es ja heute eigentlich nur besser laufen. Das tat es auch ca. 10km. Im unteren Teil des ersten und längsten Anstieges des Tages ist bei Ronalds Rad der Schaltzug durch den Schaltzuganschlag am Rahmen gerutscht, was sofort zum Versagen der Schaltung geführt hat. Nach kurzer Absprache ist Jana schon mal alleine weiter in Richtung Gipfel los und Ronald musste kreativ werden… Mit einem Stock ließ sich die Schaltzugaußenhülle provisorisch festklemmen und weiter ging`s. Aber für den Rest des Tages musste er sich trotzdem mit `ner “Automatik-Schaltung” zufrieden geben. Oben wieder zusammen, ging es dann ab und auf und wieder ab usw. Aufgrund der starken Regenfälle am Vortag hatten sich einige Wegabschnitte in Bäche verwandelt. Also nichts mit schnell bergab fahren – Schieben war häufig angesagt. Vielleicht wäre teilweise auch Fahren möglich gewesen, aber auf `nem Etappenrennen muss man ja nicht alles riskieren … Und Jana hatte sowieso reichlich Respekt vor den Abfahrten – die Wunden vom Vortag waren noch spürbar.

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TransAlp 2010: Etappe 1 – Einrollen mit Hürden

Samstag.17 Juli 2010

TA 2010 1E #1

Nachdem die Fahrt gestern nach Füssen zügig und angenehm war, gab es leider noch eine Menge an den Rädern zu schrauben. Trotz vorhergehender Nachtschicht in Dresden war nicht alles fertig und an Janas Rad musste noch die SRM Kurbel montiert werden. Es war aber nicht so einfach den Tretlager-Sensorgeber am Stevens-Rahmen mit 73mm Tretlager und massivsten Carbongehäuse unter zu bringen. Zum Glück war Stefan von Kempen sogar Freitag 18:00 Uhr  noch bei SRM zu erreichen und gab uns ein paar Tipps. Unsere Montageausführung sollte dann aber heute noch Nachwirkungen haben… Als wir dachten mit Allem fertig zu sein, brachte ein Griff an Janas Bremshebel die unerfreuliche Erkenntnis, dass die hintere Bremse keinerlei Druck mehr aufbaute. Also noch schnell eine neue Bremse drangebaut. Auf das Rollen verzichtet, und schön schwere Beine vom vielen Rumstehen bekommen. Da bei einem Etappenrennen das Frühstücken immer schwerer fällt, konnten wir es natürlich heute noch angenehm schnell hinter uns bringen. Danach haben wir uns schön in den Startblock A diskutiert, denn da  kommen eigentlich nur Lizenzfahrer rein, und ich habe ja keine. Später wurde uns dafür sogar von einem UCI-Mann  noch 100 € Strafe angedroht.

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Bike Transalp 2010 – r2-bike.de schickt Team in der Mixed-Kategorie an der Start

Donnerstag.15 Juli 2010

Typischer Alpenpass bei der TransAlp 2010

Der RC Dresden schickt mit freundlicher Unterstützung des Premium Leichtbau-Webshops r2-bike.de ein 2er Mixed-Team zum bedeutendsten Mountainbike-Etappenrennen der Welt: die Bike TransAlp. Die Strecke führt 2010 von Füssen/Allgäu in 8 Etappen an den Gardasee nach Riva del Garda/Italien. Dabei sind insgesamt 19.685 Höhenmeter und 598 Kilometer mit Tagesabschnitten von bis zu 107km und 3.500 Höhenmetern zurückzulegen. Am kommenden Samstag, den 17.07.2010 starten Ronald Andraczek (34) vom RC-Dresden und Jana Süß (22) vom Stevens 1a Crossteam gemeinsam in dieses Abenteuer.

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Natascha Binder -> Trickkiste

Donnerstag.8 Juli 2010

Schutzblech im Rennen?

Transgermany 2010, 1. Renntag: Wecker klingelt, Fenster auf und… es regnet in Strömen. Wie die Wirtin verkündet tut es dies seit 4 Wochen. Die Strecke führt durch Wälder, das heißt: Schlammschlacht ist angesagt. Stellt sich mal wieder die Frage: Schutzblech ja oder nein? Ich persönlich bin kein Fan von Schutzblechen, oder Mud Defendern, wie sie auf neudeutsch so schön heissen. Ich sehe beim Rennen gerne mein Vorderrad, mich ärgert das Geschlacker, ich verliere die Dinger immer und mich ärgert das Gewicht. Ein Schutzblech wiegt 110 Gramm (die Befestigungskrampe mal gar nicht mitgerechnet) und bietet zudem jede Menge Angriffsfläche für den Matsch, der an der Unterseite des Schutzbleches kleben bleibt. Nach einem Matschrennen wiegt das Ding dann mal locker 2 kg.

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Bei allem Gewichtsfetischismus ist es durchaus von Vorteil beim Rennen die Strecke zu erkennen. Ich erinnere mich an St. Wendel 2005, wo das nicht immer gut möglich war.

Matschbiker

Eine perfekte Alternative zu teuren Schutzblechen sind ein Stück LKW-Plane und 4 Kabelbinder. Alles zusammen wiegt knapp 10 Gramm und schützt genauso zuverlässig gegen eine ungewollte Fangopackung im Gesicht. Zudem lässt sich DIESES Schutzblech in jeder Werkzeugkiste verstauen.

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Montageanleitung: Je nach Gabellänge schneidet man das Stück Plane so zu, dass es so lang ist wie der Abstand zwischen unterer und oberer Gabelbrücke und so breit wie die beiden Gabelholme. Mit einem Papierlocher stanzt man 4 Löcher in die 4 Ecken der Folie und befestigt diese wie auf der Abbildung gezeigt an der Gabel. Darauf achten, dass die Folie nicht zu stramm sitzt, damit ein bißchen “Luft” vorhanden ist wenn die Gabel nach dem Einfedern abrupt ausfedert.

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LKW-Folie gibt es im Internet oder bei Markisengeschäften. Wenn man nach Resten fragt, bekommt man diese sogar oft gratis.

Viel Spaß beim nächsten Matschrennen!

Bis bald,

Eure Natascha

P.S.: An der Folie bleibt relativ wenig Matsch hängen, jedoch am Unterrohr Eures Bikes. Also wischt beim Rennen öfter mal mit der Hand am Unterrohr entlang – damit entfernt Ihr jedes mal mindestens ein Pfund Matsch.