Archiv für die ‘Radsport’Kategorie

Die Verbannung des Umwerfers – 1×10

Freitag.18 Mai 2012

Nachdem viele CC-Racer nur noch auf zwei Kettenblättern unterwegs sind, wird nun oftmals der Antrieb weiter auf nur noch EIN Kettenblatt reduziert. Dabei steht meist die Gewichtseinsparung durch das Weglassen von Bauteilen im Vordergrund. Aber die Vereinfachung des Antriebsstrangs bringt noch weiter Vorteile mit sich: Es kann ein Schaltwerk mit kürzerem Käfig gefahren werden. Das sieht nicht nur besser aus, sondern sorgt auch für mehr Kettespannung. Außerdem wird eine potentielle Quelle für Schaltfehler ausgemerzt!

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Abgesehen von dicken Beinen hilft eine Kassette mit einer breiten Abstufung, um mit einem Kettenblatt im Gelände auszukommen. Während im Gravity-Bereich teilweise sogar kleine Rennrad-Kassetten benutzt werden, wird es mit konventionellen MTB-Kassetten am Berg (entweder hoch oder runter) schnell eng. Durch die Einführung von 10-fach Antrieben im MTB-Bereich sind Ritzelblöcke mit 11-36 Zähnen verfügbar.

 

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KCNC bietet inzwischen sogar eine Kassette mit 11-38 Zähnen und Titanritzeln an, womit die Bandbreite weiter vergrößert wird. Aber auch hier ist die Bandbreite immer noch eingeschränkt im Vergleich 2-fach Kurbeln und einem eng abgestuften MTB-Block. Deswegen sollte die Kettenblattgröße evtl. mit etwas mehr Sorgfalt ausgewählt werden bzw. sogar auf einzelne Strecken angepasst werden.

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Neben der Bandbreite der Kassette sollte an die Führung der Kette auf dem Kettenblatt gedacht werden, denn ohne geht es im Gelände gar nicht! Die leichtesten Versionen entsprechen quasi einem festen Umwerfer, so wie die 38g leichte Führung von Shift Up. Oft funktionieren diese Führungen gut genug. Wirklich sicher geführt ist die Kette mit Führungen ober- und unterhalb des Kettenblatts, denn dann kann sich die Kette auch nicht von unten abwickeln! Diese sichere Führung der Kette auf einem Kettenblatt ist auch der Grund für die Beliebtheit von 1×10 bei All-Mountain- und Enduro-Fahrern.

Wer also feststellt, dass die vorhandende Übersetzungsbandbreite gar nicht genutzt wird oder bereit ist, sich für die bessere Führung der Kette von etwas Bandbreite zu trennen, der findet in 1×10 sicher eine Lösung.

Grüße Andy

FRM MTB RACING Team

Donnerstag.15 März 2012

Schnelle deutsche Beine auf schlanken italienischen Maschinen…

Seit Ende 2011 ist die r² Handels GmbH neuer Distributeur für die italienische Edelmarke FRM. Seit mehr als 20 Jahren entwickelt und produziert das Team aus Riolo Terme etablierte Leichtbauteile und komplette Räder für anspruchsvolle Racer und auch Genußfahrer. Garantiert alles made in Italy!

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Um im deutsprachigen Raum die Versäumnisse der letzten Jahre wieder aufzuholen und die deutschen Händler zu unterstützen wurde zum 01. Januar 2012 das FRM MTB RACING Team ins Leben gerufen.

Höchste Zeit dieses Team der Öffentlichkeit vorzustellen – mit einem neuen Internetauftritt. Entdecken kann man spannende Impressionen, aktuelle News, sowie anstehende Renntermine.

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Das Team von FRM besteht aus 3 verschiedenen Leveln: core, expert und friends. Dort wird es je 2, 4 und 8 Fahrer geben. Für die restlichen Plätze können noch bis Ende März Bewerbungen an ra@frm-racing.de gesendet werden. Je nach Stufe kommen die Teamfahrer in den Genuß von Gratismaterial und Support bei den Rennen.

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Auf den Webseiten wird man das Rennteam, die Partner und Organisatoren auch hinter den Kulissen kennen lernen. 2012 wird das Team vor allem auf den großen europäischen Marathonveranstaltungen anzutreffen sein. Im Crosscountrybereich wird es für ausgewählte Weltcups eine Kooperation mit dem FRM FACTORY RACING Team geben.

Diese Seite ist einen Besuch wert: www.frm-racing.de

Ihr Ansprechpartner: Ronald Andraczek, ra@frm-racing.de, 0172-3530977

Ralph Näf – erster Test

Montag.12 März 2012

Testrace Pietermaritzburg UCI XC E2

Schwups schon ist das erste XC Rennen der Saison vorbei. Mit meinem 7. Rang bin ich nicht ganz zufrieden aber es war ein grosser Schritt vorwärts im Gegensatz zum letzten Jahr.

Am Start kam ich trotz 3. Reihe gut weg und war bald in den Top 10. Leider hatte ich Kurschat im Downhill nach dem ersten Aufstig vor mir und weg war die Spitzengruppe.

Aber er hat sicher auch schon einmal Zeit verloren im Aufstiege als er mich nicht überholen konnte.

Als dann Burry Stander von hinten kam konnte ich sein Hinterrad aber nicht halten und somit hatte ich den Schnellzug nach vorne verpasst.

Von da an fuhr ich meinen eigenen Rythums. Leider musste ich auf der langen Fläche bei Start Ziel immer alles alleine führen. Das hat weh getan , und Körner gekostet die ich gerne im Aufstieg danach eingesetzt hätte.

In der 2 letzten Runde bin ich im Downhill aus dem Pedal geflogen und ohne Kontrolle einen Drop runter. Dabei habe ich mir das Hinterrad zerstört und musste es wechseln. Das hat mich noch ein wenig Zeit gekostet aber vom Rang her wäre nicht mehr viel drin gelegen. Zu müde war ich da schon.

Somit konnte ich die letzte Runde relativ locker fahren da nach vorne und hinten niemand in Reichweite war.

Nun geht’s noch 1 Woche bis zum Weltcupstart. Freue mich jetzt schon auf den Start!!!

Cheers Ralph

SRAM RED 2012

Freitag.9 März 2012

endlich eingetroffen – die brandneue Spitzengruppe fürs Rennrad aus dem Hause SRAM…

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Schönes Wochenende :-)

Ciao Robert

Ralph Näf – Start in die neue Saison

Donnerstag.8 März 2012

Bevor die Saison jetzt endlich richtig losgeht, möchte ich mich hier wieder mal zu Wort melden…

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Seit Anfang Jahr habe ich ein paar Stunden trainiert. Ich würde jetzt mal behaupten es war mein bestes Wintertraining seit ich Profi bin. Ob das was nützt werden wir sehen.

 

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Nebst vielen Kilometern auf der Strasse und im Gelände bin ich auch einige Stunden gejoggt. Zudem noch Rumpf- und Koordinationstraining.
Für die Zahlenfreaks: Das längste Training war 210Km – das Härteste war es gleichzeitig auch.

 

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Das meiste was ich gelaufen bin war 13Km (okey nicht viel für manche aber für einen der in den letzten 10 Jahren insgesamt 10km gelaufen ist schon).

Die meisten Stunden in einer Woche trainierte ich im Januar, nämlich 35. Klingt nach viel darum habe ich es auch nur einmal hingekriegt :-) Im Schnitt waren es 20h pro Woche.

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Zudem habe ich hier in Afrika 8 Rennen bestritten; On- und Offroad.
Nicht wegen der Resultate wegen sondern um in Form zu kommen für den ersten Weltcup in 10 Tagen hier in Pietermaritzburg (Südafrika).

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Die Südafrikaner haben eine sehr hohe Dichte an Rennen hier. Fast jedes Wochenende und sogar unter der Woche findet irgendwo ein Radrennen statt. Bei den Strassenrennen konnte ich immer gut vorn mithalten und das 3-tägige Bikerennen “Grape Escape” des vergangenen Wochenendes sogar gewinnen.

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Jetzt bin ich dabei mich zu erholen und freue mich auf Samstag auf den Testevent auf der Weltcupstrecke. Endlich wieder mal ein Cross Country Rennen mit internationalen Fahrern. Nach so langer Zeit Training bin ich schon gespannt wo ich stehe.

Cheers
Ralph

Im Sinne der Laufradsteifigkeit – Extralite HyperCamber

Montag.27 Februar 2012

Twentyniner bieten viele Vorteile im Gelände – sowohl theoretisch als auch erfahrbar. Die großen Räder verursachen aber auch Nachteile, denen konstruktiv begegnet werden muss, um eine gutes Mountainbike zu bauen.

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Gerade bei den Laufrädern beißt sich die Katze in den Schwanz. Um Laufräder möglichst spritzig (oder weniger träge) zu gestalten, sollte lieber an den Felgen oder Reifen als an den Naben Gewicht gespart werden. Erklärung dafür ist das Masseträgheitsmoment bei dem die Entfernung von der Drehachse quadratisch eingeht. Werden die Räder größer, entfernt sich die Masse von Felgen und Reifen weiter von der Achse. Somit kommt es zu trägeren Laufrädern. Um dem entgegen zu wirken, werden oft möglichst leichte Felgen verbaut. Doch die großen Räder sind aufgrund des größeren Hebels und des flacheren Speichenwinkels sowieso schon weicher als die kleineren Vertreter. Dass eine leichtere und somit meist weichere Felge diesen Umstand nicht gerade verbessert, dürfte klar sein.

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Wenn also schon eine leichte (und weiche) Felge verbaut werden soll, muss die Steifigkeit auf andere Weise erhöht werden. Extralite versucht dies über die Vergrößerung des Speichenwinkels. Um diesen Effekt zu erklären muss etwas weiter ausgeholt werden…

Konventionelle Speichen können nur auf Zug belastet werden. Durch die schräge Stellung kann man die wirkende Kraft in einen horizontalen und einen vertikalen Anteil aufteilen (Stichwort Kräfteparallelogramm). Je flacher der Speichenwinkel, desto größer der horizontale Anteil. Um gleich große horizontale Kräfte zu “erzeugen”, müssen die unterschiedlich flach stehenden Speichen (typisch am Hinterrad) auch unterschiedlich gespannt werden. Abgesehen von der Speichenspannung wirken sich die unterschiedlichen Speichenwinkel auch auf die Seitensteifigkeit aus. Das merkt man beispielsweise sehr gut beim Abdrücken des Hinterrades. In Richtung der Antriebseite bewegt sich die Felge, aufgrund der flacher stehenden Speichen der linken Seite, weniger.

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Um die Steifigkeit zu erhöhen, sollte also das schwächere Glied (hier der steilere Speichenwinkel) verbessert werden. Der rechte Nabenflansch lässt sich nicht weiter nach rechts rücken, da der Ritzelblock Platz bis zum Ausfallende braucht. Aber auch eine Vergrößerung des rechten Flansches vergrößert den Speichenwinkel.

Extralite nutzt bei der HyperCamber einen aufgesetzten großen Spider zur Vergrößerung des rechten Flansches. Dabei wird weiterhin auf Straight Pull Speichen und die Stirnverzahnung wie bei der HyperRear gesetzt. Das angepeilte Gewicht von 198g ist auch alles andere als schwer! Außerdem kündigt Extralite mit dem CarboCamber29 Laufradsatz eine asymmetrische Carbonfelge mit 2,5 mm Versatz an. (bekannt von der FRM XMD Felge) Der Versatz verringert zusätzlich zur eingesetzten HyperCamber-Nabe den Unterschied zwischen den Speichenwinkeln.

All diese Maßnahmen sind natürlich auch am 26er Laufrad sinnvoll, jedoch schienen erst die großen Räder die Hersteller in Zugzwang zu versetzen.

Also viel Spaß mit den neuen Extralite Teilen!

Andy

Ralph Näf – Trainingslager auf Mallorca

Dienstag.14 Februar 2012

Seit vergangener Woche bin ich hier auf Mallorca. Eigentlich wollte ich hier beim Pressecamp vom Multivan Merida Biking Team der Kälte von zuhause entfliehen. Aus dem wurde leider nichts. Der Schnee verfolgte uns bis hierher. Sogar am Strand von Alcudia hatte es kurzzeitig geschneit.

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Dem Wetter trotzend präsentierten wir hier unseren 300 Gästen die neuen Bikes und unser aktuelles Team für die Olympiasaison. Unter anderem hatte unsere Entwicklungsabteilung noch unsere neue 29-Zoll-Racewaffe für 2013 im Gepäck. Das neue Fully mit 106 mm Federweg bassiert auf dem aktuellen Ninety-Nine 26 Zoll. Leider ist der Prototyp aber erstmal aus Aluminium und noch nicht racebereit.

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Meine Testfahrt mit dem Teil fiel dann aber wortwörtlich in den Schnee.
Sonntags Morgen wollte ich damit auf die Teststrecke. Dann fiel aber in kurzer Zeit so viel Schnee, dass ich mich für ein Rollentraining entschied.

Einige Journalisten liessen es sich aber nicht nehmen und fuhren trotzdem mit den Bikes den ganzen Tag. Respekt!!

Auch ganz “angenehm” waren die ganzen Photoshootings mit kurzen Hosen und Trikots. Wir sind es uns ja eigentlich schon gewohnt im Februar hier zu frieren. Aber nicht gerade bei 8 Grad. Zum Glück kann ich bald wieder nach Afrika :-)

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Trotzdem hatten wir eine Menge Spass und sogar ein paar schöne Trainings. Die Berge hier im Norden der Insel sahen wir aber nur von weitem. Da sie momentan aussehen wie die Schweizer Alpen fand niemand von uns die Motivation ins Gebirge hineinzufahren.

Cherrs Ralph!

Shimano XTR – Japanische Spitzentechnologie

Dienstag.24 Januar 2012

Da Ihr nun die aktuelle XTR-Gruppe bei uns im Onlineshop findet, wollen wir die Chance nutzen und etwas über die Shimanos Mountainbike-Top-Gruppe zu erzählen.

Im Jahre 1992 begann die Geschichte der Mountainbike-Renn-Gruppe mit der 900er XTR. Hier wurden 8 Ritzel am Hinterrad eingeführt, während die XT desselben Jahres noch mit 7 Ritzeln auskommen musste. Auch damals schon wurden die XTR-Ritzel von einem Aluminium-Spider gehalten.

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1996 kommt die legendäre matt-graue 950er XTR Gruppe. Ich glaube ich bin nicht allein, wenn ich sage, dass diese Gruppe das schönste XTR-Schaltwerk aller Zeiten hervorbrachte! Auch die Kurbel ist wunderschön und vor allem innovativ: hohle Kurbelarme, vielfach verzahnte Achse und 4-Arm Kettenblätter. Außerdem finden sich in dieser Gruppe die ersten Shimano V-Brakes (zusammen mit der XT-Gruppe des gleich Jahrgangs).

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1999 wurde dann auf 9 Ritzel am Hinterrad erweitert.
Nach 7 Jahren (!!) in matt-grau kam 2003 die grau-chrom-glänzende 960er XTR Gruppe. Mit ihr wurden die zweiteiligen Hollowtech 2 Kurbeln auf spektakuläre Weise mit drei verschiedenen Lochkreisen für alle drei Blätter eingeführt. Außerdem tauchten hier die “grandiosen” Dual-Control Schaltbremskombinationen auf. Klassische Rapid-Fire-Hebel gibt es in dieser Gruppe nicht mehr. Dafür gibt es aber eine XTR-Scheibenbremse für welche serienmäßig nur die Dual-Control-Hebel vorgesehen waren.

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2007 dann wieder matt-grau bei der 970er XTR-Gruppe. Eine Hollowtech 2 Kurbel mit 104/64mm Lochkreis erlaubt das Tuning mit vielen anderen Kettenblättern. Dieser Fakt in Kombination mit dem geringen Gewicht und guter Stabilität machen sie zu einer der beliebtesten Top-Kurbeln für die verschiedenen MTB-Gattungen. Scheibenbremsen mit separaten Hebeln und die Wiedereinführung der XTR Rapid-Fire Schalthebel runden das Paket ab. Mit der Zeit fand sich dann auch ein Shadow-Schaltwerk (vorher nur XT) in der Top-Gruppe.

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2011 kommt der nächste Revisionsstand und diesmal in zwei Ausführungen: Race und Trail. Für letztere gibt es Klickpedale mit kleiner Plattform, eine 2-fach Kurbel und etwas veränderte Bremsen. Diese verfügen in der Trailvariante über einen etwas breiteren Hebel und die Übersetzungsänderung Servo-Wave für schnelle Kolbenzustellung und mehr Bremskraft, welche sich vorher nur in den “einfacheren” Gruppen fand. Außerdem haben die Bremsbeläge Kühlrippen auf der Rückseite. Ebenfalls zur Kühlung sollen die Ice-Tec-Scheiben mit Stahl-Alu-Sandwich beitragen. Diese Scheiben und die klappbare Bremshebelschelle finden sich bei beiden Bremsen. Mit den I-Spec Schellen bietet Shimano das Gegenstück zu Srams Matchmaker um Brem- und Schathebel zu kombinieren. Die vorher in der XT-Gruppe eingeführten 10-fach Ritzel nach der Dyna-Sys-Philosophie finden jetzt auch in der XTR-Gruppe Einzug. Etwas nachgezogen wurde das Shadow Plus Schaltwerk präsentiert, welches eine die Spannung am Käfig erhöht und somit Kettenschlag verringern soll. Und was man nicht vergessen sollte: es gibt keine Dual-Control Hebel mehr!

Also viel Spaß mit der neuen Gruppe. (Vor allem mit der Trail-Bremse und Shadow Plus Schaltwerk!)

Andy

PS: Wer mehr über die historischen Shimano MTB-Gruppen erfahren möchte, dem sei die Seite des Museum of Mountain Bike Art & Technology ans Herz gelegt.

Jahresendansprache

Freitag.30 Dezember 2011

Pünklich kurz vor Jahresende hat uns Cannondale noch mit einem neuen “Spielzeug” überrascht. Bestellt haben wir das gute Stück gleich nach der Präsentation auf der Seaotter. Gut Ding will halt Weile haben aber wir sind froh, dass es noch in diesem Jahr geklappt hat, da wohl die nächsten Bikes erst im März kommen sollen…

 

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Wir haben uns entschlossen nur ein paar wenige Dinge zu ändern:

- alle Aufkleber entfert
- Lenker und Sattelstütze von MCFK (vorher Truvativ-Lenker + FIZIK-Stütze)
- Bremse: BrakeForceOne (vorher Sram X.0)
- Kettenblätter von tune (vorher Sram)
- eventuell wird der DT Trigon Laufradsatz noch getauscht

 

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Herausgekommen ist unserer Meinung nach ein wirklich heißes Geschoß mit 10,7kg inklusive Pedale und ohne Einbußen bei der Haltbarkeit. Erster Fahreindruck: Fantastisch!!! Vor allem in Verbindung mit der BFO-Bremse. An diesen Anker muss man sich wirklich erst gewöhnen. Beim ersten Anbremsen hats mich direkt vom Sattel runtergezogen… (Anmerkung: Die Bremse musste zwischenzeitlich leider reklamtionsbedingt demontiert werden.)

Ansonsten kam heute noch kurz vor knapp unsere erste große FRM-Lieferung mit nahezu dem gesamten MTB-Sortiment und dazu noch 4 Kompletträdern. Gibt also kaum noch ein Grund nach Hause zu gehen ;-)

 

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Positiv überrascht hat uns zum einen das wirklich sehr sehr schicke Fully und FRM´s neuer Federgabel in 29 Zoll, konischem Steurerohr und 15mm Steckachse mit gerademal 1395g!! Dank der Steckachse eine steife Kombination. (und sogar leichter als die Lefty wenn man zu dieser noch das Gewicht des Steuerrohres dazuzählt, welches beim Gewichtsvergleich gern mal unterschlagen wird…)

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So – wir machen weiter mit auspacken und wünschen Euch allen entspannte Feiertage und guten Rutsch ins neue Jahr!

Und denkt daran: unsere Gutscheinaktion mit bis zu 100 Euro Ersparnis läuft nur noch bis morgen! -> http://r2-bike.com/news.php

Bis später

Ciao Robert

Bildergalerie

Montag.19 Dezember 2011

Da unser kreativer Kopf gerade Pause macht und sich neue interessante Berichte fürs nächste Jahr überlegt kann ich mal wieder mit einer kleinen Fotogaliere aufwarten. Das sind gesammelte Werke der letzten beiden Wochen. Also nichts zum lesen – einfach nur anschauen :-)

Viel Spass!

BFO – Brake Force One

Laut den Medien aktuell DIE Bremse auf dem Markt…

ZIPP – die neue Firecrest Familie. Laut Zipp soll die neue Oberfläche der neuen Firecrests sogar Seitenwind in Vortrieb umsetzen.

Ciamillo – leichte Rennradbremsen aus den USA

Specialité TA – die neuen Kettenblätter aus unserem Nachbarland mit 104/64er Lochkreis – jetzt nicht mehr mit silbernen Zähnen sondern komplett in SCHWARZ

Camelbak – neuer inovativer Rucksack für den Alltag, der für jedes technische Spielzeug egal ob Tablett-PC, Handy oder iPod das passende Fach inkl. Kabelführung bietet…

Formula – die brandneue Racing 1 – nochmal ein klein wenig leichter als die “alte” R1

Extralite – Auf Grund der hohen Nachfrage haben wir uns jetzt endlich mal den 31,8 x 100 mit Reverse-Logo besorgt, so dass das Logo bei Negativ-Montage zu lesen ist. Leider müssen in dieser Ausführung pro Länge immer größere Stückzahlen abgenommen werden…

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AX Lightness – endlich mal wieder eine Morpheus zu Gesicht bekommen – hier mit dem Ocataram RC2 aus dem Hause Extralite.

Ralph Näf – Faszination Cyclocross

Freitag.16 Dezember 2011

Die populären Jahre als man in der Schweiz Cross-Rennen sonntags live im TV anschauen konnte sind leider schon 20 Jahre her…

Gestorben ist diese Radsport Disziplin aber noch lange nicht, auch wenn viele Leute sagen der Crosssport sei tod.

Hier in der Schweiz finden von Anfang Oktober bis im Januar noch jedes Wochenende Crossrennen statt. Klar es hat nicht mehr 15.000 Zuschauer wie früher, aber gerade Traditionsveranstaltungen wie Dagmarsellen am 26. Dezember sind ein Publikumsrenner!

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Für mich ist “Radquer” wie es bei uns heisst, das perfekte Wintertraining.
Intensiv, schnell, technisch schwierig und vor allem Abwechslung zum Grundlagenbolzen ;-)

Ich fahre eigentlich den ganzen Winter bis zu den ersten Trainingslagern im Januar nur noch mit dem Crossrad – egal ob auf der Strasse oder im Gelände.

Einmal in der Woche findet bei uns ein spezielles Crosstraining statt. Das heisst mit Absteigen und über Treppen und Hürden laufen. Dazu habe ich mir natürlich extra 40 cm hohe Hürden in den Garten gebaut :-) Von Vorteil – gerade beim Schultern des Crossbike – ist, dass mein Merida in der Rennausführung gerademal 6,7kg wiegt.

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Diesen Winter fahre ich sogar noch mehr Crossrennen als früher.
Ich nutze die Rennen für mich als spezielles hartes Training. Mit 1h Renndauer sind Crossrennens sehr kurz. Dadurch hole ich mir für die Bikesaison mehr Explosivität und Intensität. Zudem ist es einfach sich fit zu halten wenn man auch im Winter Rennen hat. Nur immer trainieren wäre mir zu langweilig momentan.

Viele meiner Bikekollegen machen es genauso. Es gibt nur wenige Beispiele wie Nino Schurter die ganz darauf verzichten.

Zur technischen Information: Ein Crossbike ist ein Rennrad mit breiten Stollenreifen. Diese dürfen laut UCI-Regeln nur maximal 33mm breit sein. Es können aber keine Strassenrahmen zum Crossfahren genommen werden. Die breiten Reifen brauchen mehr Platz in Rahmen und Gabel und benötigen auch andere Bremsen.

Seit letzem Jahr gibt es sogar Scheibenbremsen an Crossrädern. Ein Trend, der sich noch nicht durchgesetzt hat, für mich aber durchaus Sinn macht. Ich fahre das Crossrad kürzer als mein Strassenrad. Das erleichtert mir das Fahren im Gelände und gibt mir mehr Kontrolle. Als Übersetzung benutze ich vorn 46/34 und hinten 28/12. Somit kann ich vieles auf der grossen Scheibe fahren und habe im steilen Gelände noch Reserven. Mein Merida Rad ist aus Carbon und mit der Sram-Red-Gruppe bestückt.

Hier ein Link des Rennen in Frenkendorf

http://www.youtube.com/watch?v=SG895hqHy30

Cheers Ralph

FRM mit neuem Deutschlandvertrieb!

Montag.21 November 2011

Den Leichtbauern unter Euch dürfte FRM wohl bekannt sein. Die Firma mit Sitz 50km südöstlich von Bologna fertigt das breite Sortiment an MTB- und Rennradteilen komplett in Italien. Gerade bei den 29er Bauteilen könnte sich dies in Bezug auf die Lieferbarkeit als äußerst nützlich erweisen. Denn die war/ist bei den “Großen” des Business nicht immer gegeben. Wir als r2bike versuchen als neuer Deutschlandvertrieb alles daran zu setzen, die Lieferbarkeit der italienischen Teile immer zu gewährleisten und eventuelle Schwierigkeiten aus der Vergangenheit zu beseitigen. Ein Besuch in Italien hat zumindest gezeigt, dass es wohl nicht am Hersteller gelegen hat…

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Wie bereits erwähnt besteht das Sortiment sowohl aus MTB- als auch Rennradteilen. Dabei findet sich immer eine eigenständige Optik, die meist durch kantige CNC-Aluteile bestimmt wird. In manchen Fällen findet sich dann auch eine Kombination mit Carbon, wie bei den FL-M Team Carbon Naben. Äußerst beliebt sind die filigranen und dadurch äußerst leichten Kettenblätter. Aber auch Vorbauten, Carbonlenker oder Carbonsättel finden sich im Sortiment. Seit ein paar Jahren gibt es von FRM auch MTB-Felgen, die für die Tubeless-Montage von normalen Faltreifen optimiert wurden. Das asymmetrische Profil zur Angleichung der Speichenspannung und das geringe Gewicht von 330g inkl. Ösen macht sie zur Alternative zu den ZTR Felgen von NoTubes. Das passende Tape und auch eine Latex-Dichtmilch werden von FRM angeboten. Darüber hinaus können Rennfahrer mit der XMD 309T die Vorteile von Schlauchreifen auch ohne die Anschaffung von sündhaft teuren Carbonfelgen genießen. FRM ist damit übrigens einer der letzten Komplettanbieter – also ein Hersteller sämtlicher Komponeten am Rad. (wenn man mal von den Antriebskomponenten wie Kassette, Kette, Trigger, etc. absieht…)

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FRM ist auch immer wieder für technische Sonderlösungen oder spezielle Adapter gut. So finden sich Reduzierhülsen für Sattelstützen und Vorbauten oder auch spezielle Unterlegscheiben für den besseren optischen Abschluss beim Umbau auf zwei Kettenblätter. Aber auch ein Kettenblatt mit integriertem Spider für die Cannondale SI Kurbel oder ein Alu-Ritzel um einen 9-fach 11-32 Ritzelblock auf 12-36 umzurüsten, werden angeboten.

Zu guter Letzt sei nicht zu vergessen, dass FRM auch MTB-Rahmen und Gabeln in 26 und 29 Zoll anbietet.

Viel Spaß mit der italienischen Extravaganz!

Grüße Andy

Wir haben gleich mal ein schönes Bike aufgebaut :-)

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ENGAGE by AX Lightness

Mittwoch.9 November 2011

hier ein kleiner optischer Vorgeschmack auf das neue Engage-Serie die ab Februar 2012 verfügbar sein wird.

Hier bereits an einem Bike verbaut…

Schwalbe Triple Star Compounds

Mittwoch.2 November 2011

Vor ein paar Jahren brachte Schwalbe den Racing Ralph als Reifen mit dem Triple Nano Compound heraus. Danach folgten mit dem Nobby Nic und andere Modellen weitere Reifen aus dieser Kombination aus drei Gummimischungen. Ab dem Jahrgang 2011 werden diese Gummimischung und die weiche Gooey-Gluey-Downhill-Mischung durch die neue Triple Star Compound Serie ersetzt. Die drei “Mischungen” sind ebenfalls mit drei Mischungen ausgestattet. Gemein haben sie die leichtlaufende Grundmischung (wie auch beim Triple Nano Compound). Sie unterscheiden sich aber in den einsatzspezifischen Mischungen für Mittel- und Seitenstollen. Dabei lässt sich grob sagen, je weicher die Mischung, desto mehr Grip bietet der Reifen. Dem einher geht aber i.d.R. ein höherer Rollwiderstand.

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Pace Star Compound (PSC)

Die Mischung für MTB-Race, Tour und Allmountain: schnell, rollwiderstandsoptimiert und haltbar. So propagiert es zumindest Schwalbe. Laut der BIKE scheint die neue Mischung so viel besser zu sein, dass Kompletträder, die noch mit Triple Nano Compound Nobby Nics (so eine geile Bezeichnung :-D )ausgestattet wurden, regelrecht angezählt werden. Der Grip des PSC soll spürbar besser sein. Hier wird auf eine schnelle Mischung(Medium) in der Mitte und griffige Schulterstollen(Medium Soft) gesetzt.

Trail Star Compound (TSC)

Die Enduro- und Freeride-Mischung. Hier will sich Schwalbe quasi einen neuen Kundenkreis erschließen, denn diese Reifen sollen mehr Performance (Grip) als das alte Triple Nano Compound bieten jedoch besser rollen als die downhilloptimierte Gooey-Gluey-Mischung. Hier kommt der griffige Medium-Soft-Gummi bei den Mittelstollen zum Einsatz. Die Seitentollen werden nochmals weicher (Soft) ausgeführt, um den Kurvengrip weiter zu erhöhen.

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Der Gooey-Gluey-Nachfolger für den Downhill- und Freeridesektor: noch weicher und noch mehr Dämpfung! Vor allem letzteres scheint besonders hoch zu sein. Bei dieser Kaugummimischung wird nicht gekleckert und etwa eine Mischung verwendet, die bereits in den anderen beiden Compunds vorkommt(abgesehen von der Basis). Die Mittelstollen sind Super Soft und die Schulterstollen Extremly Soft ausgeführt.

Auswahl der Mischung:

Wer jetzt Angst hat, im Wirrwarr den Überblick zu verlieren, sei beruhigt. Im Bereich der Tourenreifen verwendet Schwalbe fast ausschließlich den PSC. Nur der Fat Albert Front wird ausschließlich im weicheren Trail Star Compound angeboten. Die volle Auswahl zwischen den Drei Mischungen bietet nur die Freeride-Variante des Muddy Marry. Hier kommt der Reifenfreak voll auf seine Kosten. Leute, die auch gern bei den Tourenreifen eine Wahlmöglichkeit zwischen den Gummimischungen haben wollen, gehen bis jetzt leer aus.

Viel Erfolg bei der Reifenwahl!

Andy

Mavic Komplettlaufräder

Donnerstag.20 Oktober 2011

Neben Felgen ist die Firma Mavic seit langem für ihre Systemlaufräder bekannt. Und genau diese haben wir jetzt im Shop. Darunter finden sich verschiedene MTB-, Rennrad- und auch Bahnlaufradsätze wie den Ellipse, der sich danke Clincherfelge auch gut für das Fixie des Track-affinen urbanen Hipsters eignet. Der LRS bringt alles mit: 30mm Aero-Felge, 20 extraflache Aero-Speichen, schwarze und schnelle Optik!

 

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Mavic sieht in den Systemlaufrädern das Optimum der Laufradbaukunst, da alle Bauteile speziell aufeinander abgestimmt sind. Somit können verringerte Speichenzahlen oder dicke Aluspeichen mit geradem Kopf verbaut werden. Auch spezielle Nabenkonstruktionen und Einspeichmuster kommen zum Einsatz. Aus diesen Eigenarten ergibt sich eine eigene spezielle Optik, die bei vielen den “Haben-Will”-Sinn stimuliert.

 

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Im MTB-Bereich gibt es für die verschiedenen Einsatzgebiete einen passenden Laufradsatz. So macht der Deemax Ultimate Satz in jedem DH- und Freeridebike eine gute Figur und ist schon von weitem mit dem aus dem Worldcup bekannten Gelb erkennbar. Hier und auch bei CC-Laufradsätzen wie dem Crossmax SLR kommen echte UST-Fegen zum Einsatz. Das geschlossene Felgenbett muss dabei nicht mehr extra mit einem Band abgedichtet werden um tubeless gefahren zu werden. Bei einigen Laufradsätzen (sowohl MTB als auch RR) werden sogar die Felgen zwischen den Speichen abgefräst (ISM – Inter Spoke Milling) um Gewicht zu sparen. Anders ist auch die Isopulse Einspeichung des Hinterrades bei einigen Crossmax- und Ksyrium-Laufradsätzen. Dabei wird die Antriebsseite radial eingespeicht um die Speichenspannung auf beiden Seiten anzugleichen.

 

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Im Rennrad-Bereich kann zwischen Laufrädern mit flachem Felgenprofil oder mit hochprofiligen Aero-Felgen gewählt werden. Bei Letzteren finden sich Alu-, Hybrid- sowie Carbonfelgen in verschiedenen Höhen. Darüber hinaus erweitert Mavic den Begriff Systemlaufrad mit den Yksion-Reifen um ein weiteres Bauteil zum Laufrad-Reifen-System!
Außergewöhnlich sind die R-Sys Räder, welche über hohle Kohlefaserspeichen verfügen, die auch auf Druck belastbar sind. Um diesen auch ausüben zu können, sind die Speichen in die Felge geschraubt und in der Nabe zusätzlich abgestützt. Wer jetzt an Druckspeichen im Sinne von hölzernen Kutschenrädern denkt, liegt falsch. Mit dieser Technik soll verhindert werden, dass bei schräger Kurvenfahrt die kurvenäußeren Speichen entlastet werden und damit die Steifigkeit abnimmt. Dieses Video erklärt es ziemlich gut. Das Ergebnis dieser Technologie ist angeblich ein Steifigkeitszuwachs von 30% bei 10% weniger Gewicht!

Also klassisches Laufrad oder Systemlaufrad – ihr habt die Wahl.

Andy