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Bei den Temperaturen in den letzten Tagen sind spätestens jetzt bei jedem die letzten Frühlingsgefühle munter geworden.
Doch die relativ warmen Temperaturen bürgen auch Gefahren. Die Sonne hat schon viel Kraft und man merkt die Wärme auf der der Haut. Doch wir sollten nicht vergessen, dass der Wind und der Boden noch ganz schön kalt sind.

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© PIXELIO / Dieter

Die größten Fehler der Hobby Radler:

Ich habe gerade diese Woche wieder beim Training gesehen, dass gerade bei diesen Temperaturen einige Radler dazu neigen, gleich die kürzesten Sachen im Schrank anzuziehen und die dicken gleich hängen zu lassen.
Genau das ist der größte Fehler, den man machen kann! Das Immunsystem ist noch vom Winter geschwächt und die Temperaturen sind in Wirklichkeit noch sehr kalt. Das Resultat davon ist meistes dasselbe: die alljährliche Frühjahrsgrippe. Wenn Ihr natürlich noch 10 Kg zu viel auf den Rippen habt, dann ist es OK, denn dann ist die dicke Winterschicht schon unter der Haut integriert 😉 . Tut Euch und Eurem Körper einfach den Gefallen und erfreut Euch vorerst nur visuell am Frühling und gewöhnt euch langsam an den kommenden Sommer.

Der zweite große Fehler ist die Übermotivation bei den ersten Ausfahrten. Ich meine damit, wenn ich locker mit 27 km/h und Puls 119/min mit dem Rennrad dahinrolle, kann ich es nicht verstehen, wenn mich ein anderer Fahrer mit locker 35 km/h überholt.

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© PIXELIO / Lothar Wandtner

Dieser Radler sitzt meistens wie der Frosch auf der Gießkanne auf seinem Rad und sieht körperlich nicht gerade aus wie Lance. Diese Art uns weise von Radfahren bringt aus trainingstechnischer Sicht überhaupt nichts! Wie Jan Ulrich immer gesagt hat: „Wer lange langsam fährt, fährt länger schnell.“ und genau das ist das Beste was man machen kann. Nur so kann man seinen Körper langsam an höhere Belastungen heranführen und spätere Einbrüche und Schäden verhindern.

Gegen das „Frosch auf der Gießkanne“ Syndrom werden wir nächste Woche eine kurze Anleitung zur richtigen Sitzposition auf dem MTB und Rennrad geben.

Schönes Wochenende

Euer Alex

Da ich tagtäglich auf der Suche nach neuen Artikeln bin, ist mir am Wochenende diese Perle an hochwertiger Rahmenbaukunst einer in Deutschland noch nicht etablierten Marke ins Auge gefallen.

erlkönigI

Es fehlen nur noch zwei Räder und ein Sattel und schon kann es losgehen. Recherchen ergaben, dass dies ein Prototyp einer limitierten Kleinserie ist. Sollte jemand Interesse haben, einfach Bescheid sagen! Aber ihr müsst euch beeilen – jeder Händler kann maximal 1 Rahmenset bestellen…

Robert

Gestern war es soweit: Der RC-Dresden e.V. – ein junger Radverein aus Dresden, der sich vor einem Jahr gegründet hat – hatte seine erste Jahreshauptversammlung. Der Verein versammelt nicht nur sehr sportlich ambitionierte Radfahrer (teilweise mit Lizenz) , sondern auch Sportler, die es etwas ruhiger angehen wollen. So treffen sich jedes Wochenende kleinere Gruppen von meist 4 bis 10 Leuten (verabreden kann man sich im Forum), um gemeinsame Touren zu unternehmen – entweder mit dem Mountainbike oder dem Rennrad. Gleichzeitig geht´s natürlich am Wochenende für die „Profis“ zu diversen Wettkämpfen in ganz Deutschland. Dafür gibt’s ab März einen neuen Vereinsbus!

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© PIXELIO/ Dieter Schütz

Wir freuen uns, dass es der RC-Dresden, den wir mit Rat und Tat (und natürlich attraktiven Preisen für die Mitglieder) unterstützen, bereits im ersten Jahr auf 30 Mitglieder gebracht hat. Wir drücken die Daumen für die aktuelle Saison!

Vereinsbild

Seit Februar ist er in Kraft – der neue Bußgeldkatalog! Auch für Radfahrer wird´s teurer – und jetzt gibt´s auch schon mal Punkte dazu…

„Mit Beginn des Monats ist der neue Bußgeldkatalog und das neue Straßenverkehrsgesetz in Kraft. Damit müssen auch Radfahrer mit erhöhten Bußgeldern rechnen. Verwarnungsgelder bis zu einer Höhe von 35 Euro, das betrifft die die meisten Verstöße im Fahrradverkehr, bleiben unverändert. Für Verkehrsvergehen mit dem Rad, die nicht ausdrücklich im Bußgeldkatalog aufgeführt sind, gelten aber die neuen Regeln.

Das bedeutet vor allem ein höheres Bußgeld und höhere Strafen für das Missachten von roten Ampeln. Statt bisher 50 bis 200 Euro werden für Autofahrer künftig zwischen 90 und 360 Euro fällig, für Radfahrer gilt jeweils der halbe Betrag. Darüber hinaus müssen Radfahrer, die beim Überfahren einer roten Ampel ertappt werden, wie bei allen Bußgeldern ab 40 Euro mit einem Punkt in Flensburg rechnen. Punkte kann es darüber hinaus auch für fehlende Rücksichtnahme geben, da das entsprechende Bußgeld für Autofahrer auf 80 Euro erhöht wurde. Richtig teuer wird ab sofort das Umfahren geschlossener Bahnschranken. Dafür werden für Radfahrer jetzt 350 Euro und vier Punkte fällig.“

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© Hajo Hempel /PIXELIO

Auf langen Touren oder im Rennen am Berg wünscht sich ein jeder doch immer mal, den Lenker anders zu umfassen und die Griffposition zu ändern.
Um dies zu tun gibt es eine ganz einfache Lösung: die Lenkerhörnchen – auch unter Barend bekannt. Viele haben sich immer gesträubt, Barends an den Lenker zu montieren und kommen bei der Nachfrage immer mit den üblichen Ausreden: „Das sieht doch doof aus!“ oder „viel zu schwer…“.

Doch das ist völlig unbegründet. Die Vorteile liegen im wahrsten Sinne in der Hand: bessere Griff-Möglichkeiten, bessere Ergonomie und mehr Hebelkraft am Lenker – gerade bei Sprints oder am Berg! Wir haben ein paar besonders schöne und vor allem leichte Modelle aus dem schier unendlichen Möglichkeiten „ausgegraben“: Barends von KEIL. Keil ist die Eigenmarke vom Leichtbau-Spezialisten Leichtkraft aus Deutschland, welche sich durch top Qualität und einem erstklassigen Preisleistungsverhältnis auszeichnet. Die komplett nur 55g „schweren“ Hörnchen besitzen jedoch noch enormes Tuning-Potenzial! Denn mit Schrauben aus Titan und ohne Stopfen liegen sie nur noch bei 44g, wobei das mit dem Stopfen wohl überlegt sein sollte, denn das birgt Risiken mit den Fingern – AU!

mit TITAN-Schrauben: 44,45g

Die verhältnismäßig kurzen Barends liegen sehr gut in der Hand und fallen durch Ihre filigrane Bauweise kaum auf. Als Echte Tune Alternative sind sie in den Farben rot, gold, grün, silber und schwarz eloxiert erhältlich. Im Vergleich zu den Tune Barends sind sie noch etwas leichter, zudem kosten sie weniger als die Hälfte! Unser Resultat: die Keil Barends sind optisch und preislich eine super Alternative, welche wieder Farbe in den hoffentlich bald kommenden Frühling bringt.

mit den mitgelieferten STAHL-Schrauben (ohne Stopfen): 49,70g

kleiner Nachtrag vom Wochenende:

War das am Wochenende nicht ein herrliches Wetter: leichte Minusgrade, wolkenloser Hommel, Sonnenschein den ganzen Tag – kurzum: PERFEKT!

Diesmal haben wir nicht die Räder, sondern wieder die Skier ausgepackt und sind in der Dresdner Heide „rumgerutscht“.

Erstmal nur im klassischen Stil – am Skatingschritt feilen wir noch…

Leider musste ich feststellen, dass meine Langläufer, die ich mir erst letztes Jahr gekauft hatte (mit Steighilfen) bis zum Boden durchgedrückt werden, obwohl ich das für die Skier angegebene Gewichtslimit bei weitem nicht überschreite! So konnte Sven (linkes Bild) ganz entspannt gleiten, wobei ich (rechts Bild) die ganze Zeit mit „angezogener Handbremse“ fahren musste. Während Sven einen entspannten 120-er Puls hatte, war meiner wahrscheinlich um die 160, damit wir wenigstens das gleiche Tempo hatten.

Ich bin natürlich gestern gleich zum Händler meines Vertrauens gegangen und habe mein Problem geschildert. Der Gewichtstest ergab, dass wohl der Kern des Skiers nicht die nötige Spannung aufwies, welche das komplette Durchdrücken der Bretter bis zum Boden verhindern soll. Reaktion des Verkäufers: Augen hochziehen – Kopfschütteln – am Kinn kratzen…

Die Skier habe ich dagelassen. Nun hoffe ich auf eine Lösung bis zum Wochenende. Ski heil!

Robert

© Rainer Sturm /PIXELIO