Lars Hoffmann hat es mit seinem Handbike geschafft den aktuellen Weltrekord auf der Marathon-Distanz auf weit unter eine Stunde zu drücken! Gern unterstützen wir Ihn hier wo wir können mit vielen ultraleichten Bikeparts damit er nicht so viel mit sich “herumschleppen” muss 🙂

Wir gratulieren ganz herzlich!

Hier das Video dazu:

http://www.youtube.com/watch?v=XuhwFjEOhCE&feature=player_embedded

 

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Sram treibt die Entwicklungen auf dem Schaltungsmarkt mal wieder voran.
Mit der XX wurde der Trend vieler Racer zu zwei Kettenblättern aufgegriffen und durch die Einführung des 11-36er 10-fach-Ritzelblocks für Normalsterbliche fahrbarer gemacht. Nun wird auch der Trend zu 1-fach-Kurbeln (dazu konntet Ihr hier schonmal was lesen) aufgegriffen.

Dabei hat man nicht nur die Übersetzungsbandbreite vergrößert, sondern auch noch weiter nützlich Features hinzugefügt.

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Um die Einsetzbarkeit der neuen 1-Fach Gruppe nicht nur auf superfitte Racer zu beschränken, wurde die Anzahl der Ritzel auf 11 erhöht. Das kleinste Ritzel besitzt 10 (statt der üblich kleinsten 11 Zähne) und das größte Ritzel weißt nun stattliche 42 Zähne (vorher regulär 36). Da aber ein solches Ritzelpaket nicht auf den etablierten Freilaufkörper passt, wurde der XD-Freilaufkörper entwickelt. Dabei wird ein Lockring in eine, aus der XX bereits bekannten, X-Dome Kassette integriert und die Verzahnung zwischen Freilaufkörper und Kassette auf den Bereich des Größten Ritzels reduziert.

Neben der Vereinfachung gehört zu den Vorteilen eines 1-fach-Antriebs die bessere Kontrolle der Kette. SRAM verbaut beim X-Horizon Schaltwerk die bereits bekannte Type2-Dämpfung.

Doch der eigentliche Clou liegt in der neuen Gestaltung des Schaltwerks. Dabei bewegt sich das Parallelogramm nur in horizontaler Richtung. Somit ist die (seitliche) Stellung des oberen Schaltröllchens unabhängig von Kettenschlägen. Damit die vertikale Position des Schaltröllchens zu den verschieden großen Ritzeln stimmt, wurde es deutlich zum Käfigdrehpunkt versetzt. Somit schwenkte es beim Spannen des Käfigs mit. Als kleines “Schmankerl” wird am Schaltwerk noch eine Umlenkrolle für den Schaltzug verwendet, um den Verschleiß und die Bedienkräfte zu verringern. … der Avid Rollamajig lässt grüßen!

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Auch die Kettenblätter sind speziell gestaltet. Sie weisen abwechselnd schmale und breite Zähne auf. Somit sind die Zähne auf die unterschiedlichen Abstände zwischen den Innen- und Außenlaschen der Kette abgestimmt. Auch dies soll der Führungssicherheit der Kette zu Gute kommen. Das Gesamtkonzept soll so gut funktionieren, dass auch ohne vordere Führung die Kette nicht vom Blatt fällt. Laut den ersten Erfahrungsberichten, scheint das auch gut zu funktionieren.

Insgesamt ergibt sich mit der neuen Topgruppe eine cleane aber auch spezielle Optik mit einem riesigen 42er Ritzel und einer Kurbel mit einem einzelnen kleinen Kettenblatt ohne jegliche Anbauten. Die Einfachheit der Schaltung und die Kontrolle der Kette sprechen für die neue Gruppe. Doch bleibt die XX1 eine Gruppe für Spezialisten, die die eingeschränkte Bandbreite nicht stört, oder wird das die Zukunft für die Schaltung am MTB?

Viel Spaß beim reduzieren eures Antriebs!

Andy

Einige Tage ist es nun schon wieder her, dass Denis und ich (Thomas) uns in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach München gemacht haben. Die Deutschlandvertretung von Scott hatte einige Händler zu einem 2-Tages Event eingeladen. Treffpunkt: Allianz Arena.

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Los ging es dann um 11Uhr an der Welcome Zone West. Ein etwas genervt wirkender Guide führte uns dann 1 Stunde durch eigentlich alle Bereiche der Arena. Angefangen von der VIP Tribüne über den Pressekonferenzraum bis in die Bayern Kabine. Am Ende lieferte er uns dann in einer der Eventboxen auf der Logenebene ab wo wir dann zum ersten regulären Tagesordnungspunkt übergehen konnten…. Der Mittagssnack mit bestem Blick auf den Rasen, den eine Horde fleißige Bienchen nach dem Super Cup Finale wieder auf Vordermann bringen musste.

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Frisch gestärkt konnte es dann zum ersten Mal an dem Tag ganz offiziell um das eigentliche Thema gehen -> Die Produkthighlights für 2013. Das bereits in den diversen Magazinen und Blogs gezeigte Genius wurde uns grundlegend nahe gebracht und erklärt warum es gerade so umgesetzt wurde.

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Nach rund einer Stunde Präsentation ging es dann aus der Arena ins nahegelegene Hotel in dem wir untergebracht waren. Einchecken, umziehen und schon ging es weiter. Nächster Punkt auf der Liste war für uns ein Testride mit dem neuen Genius. Rund 40 Bikes standen bereit und wurden gleich auf den Fahrer eingestellt.

Denis schnappte sich ein Carbon 29er mit 130mm und ich wollte einfach mal schauen wie sich das 27,5er so fährt. Unsere Guides hatten sich eine Strecke rund um die Allianzarena ausgedacht. Klingt erst einmal nicht sonderlich spektakulär aber dort gab es einige nette Trails aber auch einen vermeintlich kleinen Anstieg der dann aber doch mit so einem All Mountain Bike etwas an den Kräften nagt. Oben angekommen wurde man dann immerhin mit einem schönen Ausblick belohnt. Anschließend noch ein schöner Trail am Fluss entlang und ab ging es wieder Richtung Scott Zentrale.

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Ab 19Uhr hatte man dann zum “Wiesn-Abend” geladen. Es war alles dabei was man sich darunter vorstellt… Brathendl (aka Broiler), Laugenbretzeln, Weißbier und bayrische Musik. Uns zog es dann aber doch erst einmal in den Showroom wo schon fast die gesamte Produktpalette für die kommende Saison aufgebaut war. Ist wieder viel schönes dabei, Scale und Spark bleiben aber zum Vorjahr unverändert (bis auf den Nude 2 Dämpfer im Spark der leicht überarbeitet wurde).
Den Rest des Abends haben wir uns dann mit dem neuen Händlerkatalog und “normalem” Bier befasst.

Allzu spät ist es dann aber auch nicht geworden schließlich gab es noch den 2. Tag wo für uns früh morgens ein Genius Workshop auf den Plan stand. Einer der Chefentwickler ging dann die diversen Punkte des neuen Genius durch: Laufradgrößen, Dämpfertechnologie, Rahmengeometrie, Rahmendetails usw. und stand immer für auftretende Fragen bereit. Wer sich dafür interessiert kann auch mal den sehr detaillierten Bericht von MTB News durchgehen: BERICHT

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Unser Außendienstler ging dann nochmal ein paar Produkte mit uns durch und machte uns mit der Liste mit den voraussichtlichen Lieferterminen der Rahmen glücklich.
Ab der Eurobike findet Ihr dann die neuen Rahmen wie immer im Shop. Ein kleines Highlight gab es natürlich noch das Scale RC wird es im kommenden Jahr auch als 650B Version geben jedoch nur in Größe M.

Abschließend noch einmal ein großes Dankeschön an Scott für die Einladung zu dem toll organisierten Event.

Thomas
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Teil I

Teil II

NACH DER ETAPPE / REGENERATION

Im Ziel je nach Wetterlage Windjacke anziehen und ggf. Mütze aufsetzen. Gemütliches Sit-in im Ziel mit Kuchenstücken ist schön und kann man machen, für die Regeneration ist es jedoch besser, im Ort eine Portion Nudeln zu sich zu nehmen und somit die Glykogenspeicher zu füllen. Ein Recovery-Drink möglichst zeitnah nach der Zielankunft liefert den angeschlagenen Muskeln die nötigen Proteine, um das Pedalierwerkzeug wieder instand zu setzen.

Im Hotel dann ab unter die Dusche und 30 min bis 1 Stunde Füße hoch und wenn möglich schlafen. Danach Kompressionsstrümpfe anziehen und das Bike für den nächsten Tag vorbereiten (Antrieb und Schaltröllchen reinigen, Kette wachsen (Holmenkohl Kettenwachs ist ideal), Schaltung kontrollieren, Mäntel auf Defekte prüfen, Luftdruck kontrollieren.
Danach zur Pastaparty. Nach ein paar Tagen stellt sich das Bedürfnis ein, ein wenig Ruhe zu haben. Da ist es ratsam auf der Pasta-Party nur ein Häppchen zu sich zu nehmen und sich zwischendurch mal ein großes Steak in einem ruhigen Restaurant zu gönnen.

Belohnung ist sehr wichtig: überlegt Euch vor oder während der Tour etwas, womit Ihr Euch im Ziel belohnt. Ich persönlich kaufe mir in Riva immer im gleichen Geschäft ein paar Schuhe ;o)… und da freu ich mich die ganzen 8 Etappen drauf!

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erster Teil

ANREISE

Im Idealfall reist Ihr 2-3 Tage vor dem Rennen an. Die Startorte sind meist sehr idyllisch und ein Aufenthalt 1-2 Tage vorher weckt die Vorfreude. Außerdem kann man den ersten Streckenabschnitt schon einmal abradeln. Jedoch nicht mehr zu viel trainieren. Ideal ist Donnerstags Pause und Freitags 1-1,5 Stunden lockere Tour mit 3 kurzen Sprints. Startunterlagen mitnehmen und Bike rechtzeitig rennbereit machen (Startnr. befestigen, letzter Materialcheck). Beim Packen zuhause berücksichtigen, dass vor Ort alles in EINE Transalptasche (die bekommt Ihr mit den Startunterlagen ausgehändigt) hineinpassen muss.

WAS NIMMT MAN MIT AUF DIE ETAPPE?

Ins Trikot gehört im Gebirge eine dünne Windjacke (z.B. Sportful Hotpack), die Verpflegung für die Tour (Daumenregel: alle 30 Minuten 1 Riegel oder Gel), Kettennieter, Kettenschlösser (Achtung: darauf achten ob Ihr 9fach oder 10fach fahrt). Unter den Sattel klebt Ihr einen Ersatzschlauch (im Gefrierbeutel verpackt und vor der Tour auf Defekte gecheckt).

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Kartusche mit Aufsatz oder Pumpe entweder an der Sattelstütze mit Tape befestigen oder ins Trikot stecken (ich persönlich stecke mir ungern kantige Gegenstände ins Trikot wegen der Verletzungsgefahr im Falle eines Sturzes). Ein Stück doppelseitiges Teppichverlegeband ist hilfreich wenn der Mantel einen Schlitz hat und sich ein Schlauch durch den Schlitz drücken könnte. Dieses legt Ihr im Falle einer Panne in den Mantel um den Schlauch vor Verletzung zu schützen.

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Autorin:

Dr. Natascha Binder (promovierte Biochemikerin)
4-fache Transalpfinisherin (2 mal Platz 2 im Damenteam)
4-fache Amateur-Weltmeisterin (2009-2012)
Marathon-Spezialistin im Team “FELT ÖTZTAL X-BIONIC” seit 2010
Personal Trainerin, Coach und Mentaltrainer in Düsseldorf, Focus Rad- und Laufsport

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Die Bike Transalp ist ein großartiges Erlebnis. Ihr habt Euch wochenlang vorbereitet und das große Ereignis steht nun bald vor der Tür. Ganz gleich, wie es Euch unterwegs ergeht: das oberste Ziel ist gesund und guter Dinge in Riva anzukommen. Wenn Ihr mit Eurem Teampartner vor dem Start schon befreundet seid, solltet Ihr es auch bei Ankunft in Riva noch sein… denn es ist “nur” ein Rennen. Es ist obendrein ein Teamrennen. Ohne Teamgeist geht nichts!

TEAMGEIST

Das ideale Team ist bergauf wie bergab gleich stark und hat an keinem Tag der Tour einen Hänger. Das wäre der Idealfall… der tritt jedoch so gut wie nie ein. Normalfall ist, dass ein Partner der Stärkere ist. Im Laufe der Tour kann sich das ändern, z.B. wenn ein Infekt ins Spiel kommt oder der anfangs vermeintlich Stärkere am Ende abbaut, weil 8 Etappen doch etwas anderes sind als ein Einzelrennen. Der stärkere Fahrer fährt oft deutlich unter Limit und manchmal schleicht sich das Gefühl ein, der andere würde sich nicht genug anstrengen. Das ist meist mitnichten der Fall und Kommentare wie “nun streng Dich doch mal an” etc. bringen gar nichts, außer dass sie die Stimmung im Team verhageln. Besser ist es, von Anfang an die Kräfte untereinander aufzuteilen.

Hier ein paar Tipps, wie man dem Partner während der Tour helfen kann:

– Ziehen / Schieben: das Abschleppen mit Leine, wie es bis 2006 auf den Transalps teilweise sehr professionell praktiziert wurde, ist seit 2007 verboten. Allerdings ist das Schieben des Partners oder das sich-festhalten am stärkeren Partner erlaubt und hilft an langen Anstiegen. Schieben geht am Besten mit der linken Hand, da man dann mit der rechten Hand hinten noch die Ritzel schalten und somit den Gang dem Gelände anpassen kann. Festhalten geht ganz gut am Trikot, jedoch muss der Schwächere sich dann sehr konzentrieren da er einhändig fahren muss, was beim gezogen-werden schwieriger ist als beim Schieben. Ein kräftiger Schubs über Kuppen hilft dem Schwächeren schneller und kraftsparend in die nachfolgende Abfahrt zu kommen.

– Verpflegung: kommt ein Verpflegungsstand in Sicht sprintet der Stärkere mit beiden Trinkflaschen vor (Achtung: 2 Minuten-Regel: man darf sich nicht mehr als 2 Minuten vom Partner entfernen – daher nicht zu weit vorfahren, da vor den Verpflegungen meist Zeitnahmematten liegen) und füllt beide Flaschen. Der Schwächere kurbelt langsam weiter oder erholt sich am Stand während der andere die Flaschen füllt.

– Panne: Im Falle einer Panne flickt der Stärkere und der Schwächere assistiert (Schlauch rausholen und anpumpen) und versucht sich ansonsten in der ungeplanten Pause weitestmöglich zu erholen.

– Trikotfüllung: der Schwächere sollte so wenig wie möglich Ballast mit sich führen, denn jedes Gramm bremst am Berg. Falls möglich nimmt der stärkere Partner ihm etwas ab.

– Massage: ist abends nur noch ein Platz bei der Massage frei, so bekommt ihn der Schwächere

– Startblock: falls der Schwächere das Gefühl hat es könnte ihm nützen, sich etwas länger warmzufahren hält der Stärkere ihm einen Platz im Startblock frei (Achtung: man muss offiziell von hinten in den Startblock einchecken. Viele heben danach noch einmal das Rad aus dem Startblock, was jedoch offiziell nicht erlaubt ist).

– Fürsorge: falls Ihr Eure Bikes selber warten müsst, übernimmt der Stärkere an “ganz üblen Tagen” die Wartung für den Partner, damit dieser sich in der Zeit ausruhen kann. Regeneration ist ohnehin das A und O während der Tour (mehr dazu später)

morgen gehts weiter…

Natascha

…zwischen Tschechien und Deutschland, auf dem Erzgebirgskamm.

Ab heute findet es wieder statt und wir werden mit unserem FRM Team sogar einen Stand vor Ort in Altenberg / Geising haben. Dieses MTB Etappenrennen ist berühmt berüchtigt für seine Streckenführung, welche wenig mit den üblichen Forstautobahnen gemein hat.

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Auch haben wir natürlich SieganwärterInnen in unseren Reihen. Tom Ettlich wird sicher Freitag beim Prolog und Samstag auf der Kurzstrecke für ein sehr gutes Erbniss sorgen. Besonders freuen wir uns auf Ann-Katrin Hellstern, welche für uns als Gastfahrerin startet. Sie konnte gerade letzte Woche beim UltraBikeMarathon in Kirchzarten die lange Distanz bei den Damen souverän für sich entscheiden. Unsere Stammfahrerin Agnes muss sich leider mit der Fertigstellung Ihrer Bachelorarbeit beschäftigen.

Sonntagnachmittag nach dem Zieleinlauf der 3. Etappe wird es an unserem Teamzelt sicher leckeren Kuchen und ein paar echte Thüringer Rostbratwürste geben. Sämtliche Informationen zur Veranstaltung findet Ihr unter www.madmission.de.

Bis gleich 🙂

Viele kennen das sicherlich: Je wilder das Gelände und schneller die Fahrweise, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kette vom Kettenblatt geworfen wird…

Downhiller und Bikepark-Fahrer lösen dies durch die Verwendung eines Kettenblattes und einer klassischen Kettenführung mit Führung oben und unten. In Zeiten in denen die Federwege wachsen bzw. Bikes mit großen Federwegen an Gewicht verlieren und an Pedalierbarkeit zulegen, ist es wünschenswert die Kette auch bei mehreren Kettenblättern in Zaum zu halten.

Die meist verwendete Lösung ist eine Kettenführung mit Rolle unter dem Tretlager (i.d.R. knapp unter 100g schwer). Das funktioniert bestens mit einem Bashguard und zwei Kettenblättern. Auf den Bashguard kann man auch verzichten, will man jedoch drei Kettenblätter fahren, wird der Markt an Kettenführungen schon dünn.

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Auf der Eurobike 2010 stellte Bionicon dann den C-guide vor und die Resonanz war riesig! Eurobike Award 2010, Bike- und Freeride Meilensein 2011! Dieses kleine Teil wiegt gerade mal 10g und wird an die Schaltzughülle fürs Schaltwerk unter die Kettenstrebe gehängt.

Die Idee ist so simpel, dass sich viele fragten, wieso es dies nicht schon eher gab. Dabei ist die Position für eine Kettenführung nicht neu. Bereits in den 90er gab es Führungen mit Rolle für die Kettenstrebe, doch die waren bei weitem nicht so leicht. Doch wieso funktioniert so ein Teil, welches nur 10% von anderen Kettenführungen wiegt?

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Durch Schläge und Kompressionen wird der Schaltwerkkäfig nach vorn gezogen, so dass die Kette weit durchhängt. Dann passiert es schnell, dass die Kette unten neben dem Blatt liegt. Entweder wird sie weiter runter gewackelt oder man befördert die Kette durch rückwärts treten vom Kettenblatt. Durch die Führung wird freie Länge der Kette verkürzt und zusätzlich gespannt. Dadurch gibt es mehr Ruhe im Antrieb. Durch die Befestigung an der Zughülle, brauchte man sich auch weniger Gedanken um eine stabile Befestigung machen. Doch wenn man keinen Zug an der Stelle hat, wird die Befestigung zum Bastelspiel. Darüber hinaus muss beim C-Guide v01 die Kette geöffnet werden. Deswegen kam die Weiterentwicklung mit dem C-Guide v02.

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Die Führung hat ihr Gewicht zwar verdoppelt, aber 19g sind immer noch Bruchteil von anderen Führungen. Jetzt muss für die Montage weder die Kette geöffnet, noch der Zug demontiert werden. Und für alle, die keinen Zug an der Unterseite der Kettenstrebe haben, wird die zusätzliche Halterung gleich mitgeliefert.

Die Führungen funktionieren gut und sind erstaunlich leise. Und dabei sind sie leicht genug um sie auch an Bikes zu schrauben, an denen sonst eher keine Führungen zu sehen sind.

Viel Spaß beim Kette sichern.

Andy

Das Geschrei unter den Leichtbauern und MTB-Rennfahrern war groß, als Sram die neuen 10-fach-Gruppen ohne Drehgriffe auf den Markt brachte. Denn die intuitiven Schaltvorgänge und die Möglichkeit, alle Gänge auf einen Rutsch nach oben oder unten durchzuschalten, haben viele Fans. Darüber hinaus sind sie auch leichter als Trigger-Schalthebel.

Doch als Specialized-Top-Fahrer unter Sram-Fahnen Jaroslav Kulhavy mit einem XX-Schaltwerk und Drehgriffen zu sehen war, keimte bei vielen Fans Hoffnung auf. Und dann wurde es offiziell: eine neue Generation der Twister in der X.O- und der XX-Gruppe wird kommen!

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Nun sind die neuen Schaltgriffe auch bei uns eingetroffen! Mit knapp 180g ohne Züge sind die neuen Twister gewichtstechnisch ebenbürtig mit den alten 9-fach-Modellen.

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Etwas schockierend ist die Preisentwicklung: die 10-fach Twister kosten im Onlineshop das dreifache des alten Modells (jedoch preislich vergleichbar mit den 10-fach Triggern).

Zu Srams Verteidigung muss man aber klar sagen, dass die Hebel deutlich weiter entwickelt wurden. Die geschickt Verbindung mit den mitgelieferten Klemmgriffen über “Jaws” ist dabei noch die einfachste Neuerung. Damit bilden Griff und Schalthebel eine feste Einheit. Die 76g schweren Klemmgriffe können jedoch auch gegen andere Griffe getauscht werden. Die Rasterung der Schaltung ist nun aus Metall und wird “Speed Metal” genannt. Die Lagerung des Griffs übernehmen nun drei Kugellager (vorher zwei Gleitlager) mit dem Namen “Rolling Thunder”. Die 120 Kugeln pro Griff sollen die Reibung und das Spiel minimieren und ein leichtgängiges Schalten bei jedem Wetter garantieren.

Also dann dreht mal am Griff.

Andy

PS: “Rolling Thunder” und “Speed Metal” klingt doch mal nach Rockstar-Features!

Nachdem viele CC-Racer nur noch auf zwei Kettenblättern unterwegs sind, wird nun oftmals der Antrieb weiter auf nur noch EIN Kettenblatt reduziert. Dabei steht meist die Gewichtseinsparung durch das Weglassen von Bauteilen im Vordergrund. Aber die Vereinfachung des Antriebsstrangs bringt noch weiter Vorteile mit sich: Es kann ein Schaltwerk mit kürzerem Käfig gefahren werden. Das sieht nicht nur besser aus, sondern sorgt auch für mehr Kettespannung. Außerdem wird eine potentielle Quelle für Schaltfehler ausgemerzt!

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Abgesehen von dicken Beinen hilft eine Kassette mit einer breiten Abstufung, um mit einem Kettenblatt im Gelände auszukommen. Während im Gravity-Bereich teilweise sogar kleine Rennrad-Kassetten benutzt werden, wird es mit konventionellen MTB-Kassetten am Berg (entweder hoch oder runter) schnell eng. Durch die Einführung von 10-fach Antrieben im MTB-Bereich sind Ritzelblöcke mit 11-36 Zähnen verfügbar.

 

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KCNC bietet inzwischen sogar eine Kassette mit 11-38 Zähnen und Titanritzeln an, womit die Bandbreite weiter vergrößert wird. Aber auch hier ist die Bandbreite immer noch eingeschränkt im Vergleich 2-fach Kurbeln und einem eng abgestuften MTB-Block. Deswegen sollte die Kettenblattgröße evtl. mit etwas mehr Sorgfalt ausgewählt werden bzw. sogar auf einzelne Strecken angepasst werden.

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Neben der Bandbreite der Kassette sollte an die Führung der Kette auf dem Kettenblatt gedacht werden, denn ohne geht es im Gelände gar nicht! Die leichtesten Versionen entsprechen quasi einem festen Umwerfer, so wie die 38g leichte Führung von Shift Up. Oft funktionieren diese Führungen gut genug. Wirklich sicher geführt ist die Kette mit Führungen ober- und unterhalb des Kettenblatts, denn dann kann sich die Kette auch nicht von unten abwickeln! Diese sichere Führung der Kette auf einem Kettenblatt ist auch der Grund für die Beliebtheit von 1×10 bei All-Mountain- und Enduro-Fahrern.

Wer also feststellt, dass die vorhandende Übersetzungsbandbreite gar nicht genutzt wird oder bereit ist, sich für die bessere Führung der Kette von etwas Bandbreite zu trennen, der findet in 1×10 sicher eine Lösung.

Grüße Andy

Schnelle deutsche Beine auf schlanken italienischen Maschinen…

Seit Ende 2011 ist die r² Handels GmbH neuer Distributeur für die italienische Edelmarke FRM. Seit mehr als 20 Jahren entwickelt und produziert das Team aus Riolo Terme etablierte Leichtbauteile und komplette Räder für anspruchsvolle Racer und auch Genußfahrer. Garantiert alles made in Italy!

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Um im deutsprachigen Raum die Versäumnisse der letzten Jahre wieder aufzuholen und die deutschen Händler zu unterstützen wurde zum 01. Januar 2012 das FRM MTB RACING Team ins Leben gerufen.

Höchste Zeit dieses Team der Öffentlichkeit vorzustellen – mit einem neuen Internetauftritt. Entdecken kann man spannende Impressionen, aktuelle News, sowie anstehende Renntermine.

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Das Team von FRM besteht aus 3 verschiedenen Leveln: core, expert und friends. Dort wird es je 2, 4 und 8 Fahrer geben. Für die restlichen Plätze können noch bis Ende März Bewerbungen an ra@frm-racing.de gesendet werden. Je nach Stufe kommen die Teamfahrer in den Genuß von Gratismaterial und Support bei den Rennen.

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Auf den Webseiten wird man das Rennteam, die Partner und Organisatoren auch hinter den Kulissen kennen lernen. 2012 wird das Team vor allem auf den großen europäischen Marathonveranstaltungen anzutreffen sein. Im Crosscountrybereich wird es für ausgewählte Weltcups eine Kooperation mit dem FRM FACTORY RACING Team geben.

Diese Seite ist einen Besuch wert: www.frm-racing.de

Ihr Ansprechpartner: Ronald Andraczek, ra@frm-racing.de, 0172-3530977

Testrace Pietermaritzburg UCI XC E2

Schwups schon ist das erste XC Rennen der Saison vorbei. Mit meinem 7. Rang bin ich nicht ganz zufrieden aber es war ein grosser Schritt vorwärts im Gegensatz zum letzten Jahr.

Am Start kam ich trotz 3. Reihe gut weg und war bald in den Top 10. Leider hatte ich Kurschat im Downhill nach dem ersten Aufstig vor mir und weg war die Spitzengruppe.

Aber er hat sicher auch schon einmal Zeit verloren im Aufstiege als er mich nicht überholen konnte.

Als dann Burry Stander von hinten kam konnte ich sein Hinterrad aber nicht halten und somit hatte ich den Schnellzug nach vorne verpasst.

Von da an fuhr ich meinen eigenen Rythums. Leider musste ich auf der langen Fläche bei Start Ziel immer alles alleine führen. Das hat weh getan , und Körner gekostet die ich gerne im Aufstieg danach eingesetzt hätte.

In der 2 letzten Runde bin ich im Downhill aus dem Pedal geflogen und ohne Kontrolle einen Drop runter. Dabei habe ich mir das Hinterrad zerstört und musste es wechseln. Das hat mich noch ein wenig Zeit gekostet aber vom Rang her wäre nicht mehr viel drin gelegen. Zu müde war ich da schon.

Somit konnte ich die letzte Runde relativ locker fahren da nach vorne und hinten niemand in Reichweite war.

Nun geht’s noch 1 Woche bis zum Weltcupstart. Freue mich jetzt schon auf den Start!!!

Cheers Ralph

endlich eingetroffen – die brandneue Spitzengruppe fürs Rennrad aus dem Hause SRAM…

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Schönes Wochenende 🙂

Ciao Robert

Bevor die Saison jetzt endlich richtig losgeht, möchte ich mich hier wieder mal zu Wort melden…

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Seit Anfang Jahr habe ich ein paar Stunden trainiert. Ich würde jetzt mal behaupten es war mein bestes Wintertraining seit ich Profi bin. Ob das was nützt werden wir sehen.

 

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Nebst vielen Kilometern auf der Strasse und im Gelände bin ich auch einige Stunden gejoggt. Zudem noch Rumpf- und Koordinationstraining.
Für die Zahlenfreaks: Das längste Training war 210Km – das Härteste war es gleichzeitig auch.

 

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Das meiste was ich gelaufen bin war 13Km (okey nicht viel für manche aber für einen der in den letzten 10 Jahren insgesamt 10km gelaufen ist schon).

Die meisten Stunden in einer Woche trainierte ich im Januar, nämlich 35. Klingt nach viel darum habe ich es auch nur einmal hingekriegt 🙂 Im Schnitt waren es 20h pro Woche.

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Zudem habe ich hier in Afrika 8 Rennen bestritten; On- und Offroad.
Nicht wegen der Resultate wegen sondern um in Form zu kommen für den ersten Weltcup in 10 Tagen hier in Pietermaritzburg (Südafrika).

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Die Südafrikaner haben eine sehr hohe Dichte an Rennen hier. Fast jedes Wochenende und sogar unter der Woche findet irgendwo ein Radrennen statt. Bei den Strassenrennen konnte ich immer gut vorn mithalten und das 3-tägige Bikerennen “Grape Escape” des vergangenen Wochenendes sogar gewinnen.

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Jetzt bin ich dabei mich zu erholen und freue mich auf Samstag auf den Testevent auf der Weltcupstrecke. Endlich wieder mal ein Cross Country Rennen mit internationalen Fahrern. Nach so langer Zeit Training bin ich schon gespannt wo ich stehe.

Cheers
Ralph

Twentyniner bieten viele Vorteile im Gelände – sowohl theoretisch als auch erfahrbar. Die großen Räder verursachen aber auch Nachteile, denen konstruktiv begegnet werden muss, um eine gutes Mountainbike zu bauen.

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Gerade bei den Laufrädern beißt sich die Katze in den Schwanz. Um Laufräder möglichst spritzig (oder weniger träge) zu gestalten, sollte lieber an den Felgen oder Reifen als an den Naben Gewicht gespart werden. Erklärung dafür ist das Masseträgheitsmoment bei dem die Entfernung von der Drehachse quadratisch eingeht. Werden die Räder größer, entfernt sich die Masse von Felgen und Reifen weiter von der Achse. Somit kommt es zu trägeren Laufrädern. Um dem entgegen zu wirken, werden oft möglichst leichte Felgen verbaut. Doch die großen Räder sind aufgrund des größeren Hebels und des flacheren Speichenwinkels sowieso schon weicher als die kleineren Vertreter. Dass eine leichtere und somit meist weichere Felge diesen Umstand nicht gerade verbessert, dürfte klar sein.

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Wenn also schon eine leichte (und weiche) Felge verbaut werden soll, muss die Steifigkeit auf andere Weise erhöht werden. Extralite versucht dies über die Vergrößerung des Speichenwinkels. Um diesen Effekt zu erklären muss etwas weiter ausgeholt werden…

Konventionelle Speichen können nur auf Zug belastet werden. Durch die schräge Stellung kann man die wirkende Kraft in einen horizontalen und einen vertikalen Anteil aufteilen (Stichwort Kräfteparallelogramm). Je flacher der Speichenwinkel, desto größer der horizontale Anteil. Um gleich große horizontale Kräfte zu “erzeugen”, müssen die unterschiedlich flach stehenden Speichen (typisch am Hinterrad) auch unterschiedlich gespannt werden. Abgesehen von der Speichenspannung wirken sich die unterschiedlichen Speichenwinkel auch auf die Seitensteifigkeit aus. Das merkt man beispielsweise sehr gut beim Abdrücken des Hinterrades. In Richtung der Antriebseite bewegt sich die Felge, aufgrund der flacher stehenden Speichen der linken Seite, weniger.

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Um die Steifigkeit zu erhöhen, sollte also das schwächere Glied (hier der steilere Speichenwinkel) verbessert werden. Der rechte Nabenflansch lässt sich nicht weiter nach rechts rücken, da der Ritzelblock Platz bis zum Ausfallende braucht. Aber auch eine Vergrößerung des rechten Flansches vergrößert den Speichenwinkel.

Extralite nutzt bei der HyperCamber einen aufgesetzten großen Spider zur Vergrößerung des rechten Flansches. Dabei wird weiterhin auf Straight Pull Speichen und die Stirnverzahnung wie bei der HyperRear gesetzt. Das angepeilte Gewicht von 198g ist auch alles andere als schwer! Außerdem kündigt Extralite mit dem CarboCamber29 Laufradsatz eine asymmetrische Carbonfelge mit 2,5 mm Versatz an. (bekannt von der FRM XMD Felge) Der Versatz verringert zusätzlich zur eingesetzten HyperCamber-Nabe den Unterschied zwischen den Speichenwinkeln.

All diese Maßnahmen sind natürlich auch am 26er Laufrad sinnvoll, jedoch schienen erst die großen Räder die Hersteller in Zugzwang zu versetzen.

Also viel Spaß mit den neuen Extralite Teilen!

Andy