THM M3
Freitag 15 März 2013CONTINENTAL
Freitag 15 März 2013Neues Italienisches Carbon-Gebäck von Alchemist
Donnerstag 14 März 2013Die Italiener von Alchemist wollen kein Gold aus unedlen Materialien erschaffen, sondern Bike-Teile aus Carbon formen. Dabei finden sich neben Lenkern auch Felgen und Naben, die aus dem schwarzen Gold gefertigt werden. Es kommen vorimprägnierte Faserhalbzeuge (sogenannte Prepregs) bei der Herstellung zum Einsatz, welche auch von AX-Lightness, Schmolke und Mcfk verwendet werden. Mit dem relativ hohen Preis dieser Halbzeuge erkauft man sich eine verhältnismäßig einfache, prozesssichere und saubere Herstellung der Bauteile. Ein weiterer Vorteil liegt dabei in der genauen und einfachen Einstellung des Verhältnisses zwischen Harz und Fasern. Um die Schlagzähigkeit der Bauteile zu erhöhen, wird ein entsprechend modifiziertes Harz verwendet.
Aktuell sind zwei Flatbars mit 31,8er Klemmung im Programm. Während der trendig breite Lenker (710mm) 9° Biegung aufweist, muss das 620mm schmale Pendant mit 5° auskommen. Beide Lenker können pro Seite um max. 40mm gekürzt werden und verlieren dadurch ihre Eignung für Barends nicht. Das außergewöhnlichste Feature dürfte jedoch der “ergonomische” Griffbereich in Vorbaunähe sein. Wer also bei Uphill-Passagen eine weitere Griffposition sucht, findet hier etwas Unterstützung durch den im Durchmesser vergrößerten ovalen Mittelbereich des Lenkers.
Carbon-Felgen werder in 26”, 27,5” und 29” als Clincher und Tubular angeboten. Der asymmetrische Aufbau mit 3mm Offset sorgt für eine Angleichung der Speichenwinkel und somit zu einer Verringerung des Steifigkeitsunterschieds zwischen der linken und der rechten Seites des Laufrads. Die 28 Löcher sind speziell ausgeformt damit sich die Nippel weiter verkippen können, um die Speichen mit weniger Biegung zu belasten.
Die aufsehenerregendsten Teile der Italiener sind aber die Naben, welche einen Carbon-Mittelteil und Aluminium-Flansche aufweisen. Letztere sind stark ausgefräst, um das Gewicht niedrig zu halten. Die Speichenlöcher sind dabei paarweise angeordnet. Ich fände eine gleichmäßige verteilte Belastung durch die Speichenspannung zwar sympathischer, aber so kann Material am Flansch gespart werden. Dies ist sicherlich auch der Grund weswegen hier auch auf eine Straight-Pull-Aufnahme verzichtet wird. Alle Naben verfügen außerdem über deutlich unterschiedliche Flanschdurchmesser damit auch nabenseitig der Unterschied der Speichenwinkel zu reduziert wird.
Das Freilaufsystem basiert auf einem seeehr großen Rasterring im Nabengehäuse und drei linear geführten Sperrklinken. Diese werden durch jeweils ein Magnet-Paar nach außen gedrückt. Mit dem MAGNETO getauften System sollen schwächer werdende Federn umgangen werden. Somit soll ein wartungsfreies Freilaufsystem geschaffen worden sein, was es erlaubt die Dichtung des Systems zu verbessern (was mir aber irgendwie nicht so schlüssig erscheint). Eine weitere Besonderheit ist die Lagerung der Hinterradachse. Wie bei den meisten Naben befinden sich zwei Lager im Freilauf selbst. Doch anstelle zwei weiterer Lager zwischen Nabenhülse und Achse befindet sich nur eins auf der linken Seite der Nabe. Ein viertes Lager befindet sich quasi auf dem inneren Freilauflager und stützt den Freilauf gegen den Nabenkörper ab. Fraglich bleibt dabei, wie sich der fehlende vierte Abstützpunkt der Achse negativ auf die Haltbarkeit auswirken wird.
Die heute eingetroffene XX1-Variante hat nochmal deutlich abgespeckt und wiegt jetzt nur noch schlanke 226g.
Neben der normalen Lefty-Nabe findet sich auch eine Version bei der der Bremssattel beim Laufradausbau an der Gabel verbleiben kann. Im Gegensatz zu der Lösung der Leonardi Racing Nabe verbleibt hier nur das linke Lager auf der Lefty-Achse und das Bremsmoment wird formschlüssig von der Bremsscheibenaufnahme zur Nabe übertragen.
Wer also Bock auf exotisch anmutende Teile aus europäischer Produktion hat, wird bei der italienischen Carbon-Bäckerei Alchemist sicher fündig.
Grüße
Andy
THM CARBONES
Freitag 1 März 2013ALCHEMIST
Mittwoch 13 Februar 2013Heute frisch aus Italien eingetroffen: neue Produkte aus Carbon von der noch jungen Firma Alchemist…
AX LIGHTNESS
Montag 28 Januar 2013with new aero rims -> “stream 55″
http://ax-lightness.de/radsport/bike-components/laufraeder/stream-55-aero/
SCOTT SCALE 700
Montag 28 Januar 2013EXTRALITE
Freitag 25 Januar 2013DT SWISS
Donnerstag 24 Januar 2013Endlich sind sie da – die neuen Naben von DT Swiss! buy an essay Jetzt neu mit Straigh-Pull-Aufnahme für die Speichenköpfe.
VR-Nabe = 100g // HR-Nabe = 225g
Sram XX1
Freitag 11 Januar 2013Happy New Year!
Mittwoch 9 Januar 2013Schaltungsevolution aus dem Hause SRAM
Freitag 7 Dezember 2012Sram treibt die Entwicklungen auf dem Schaltungsmarkt mal wieder voran.
Mit der XX wurde der Trend vieler Racer zu zwei Kettenblättern aufgegriffen und durch die Einführung des 11-36er 10-fach-Ritzelblocks für Normalsterbliche fahrbarer gemacht. Nun wird auch der Trend zu 1-fach-Kurbeln (dazu konntet Ihr hier schonmal was lesen) aufgegriffen.
Dabei hat man nicht nur die Übersetzungsbandbreite vergrößert, sondern auch noch weiter nützlich Features hinzugefügt.
Um die Einsetzbarkeit der neuen 1-Fach Gruppe nicht nur auf superfitte Racer zu beschränken, wurde die Anzahl der Ritzel auf 11 erhöht. Das kleinste Ritzel besitzt 10 (statt der üblich kleinsten 11 Zähne) und das größte Ritzel weißt nun stattliche 42 Zähne (vorher regulär 36). Da aber ein solches Ritzelpaket nicht auf den etablierten Freilaufkörper passt, wurde der XD-Freilaufkörper entwickelt. Dabei wird ein Lockring in eine, aus der XX bereits bekannten, X-Dome Kassette integriert und die Verzahnung zwischen Freilaufkörper und Kassette auf den Bereich des Größten Ritzels reduziert.
Neben der Vereinfachung gehört zu den Vorteilen eines 1-fach-Antriebs die bessere Kontrolle der Kette. SRAM verbaut beim X-Horizon Schaltwerk die bereits bekannte Type2-Dämpfung.
Doch der eigentliche Clou liegt in der neuen Gestaltung des Schaltwerks. Dabei bewegt sich das Parallelogramm nur in horizontaler Richtung. Somit ist die (seitliche) Stellung des oberen Schaltröllchens unabhängig von Kettenschlägen. Damit die vertikale Position des Schaltröllchens zu den verschieden großen Ritzeln stimmt, wurde es deutlich zum Käfigdrehpunkt versetzt. Somit schwenkte es beim Spannen des Käfigs mit. Als kleines “Schmankerl” wird am Schaltwerk noch eine Umlenkrolle für den Schaltzug verwendet, um den Verschleiß und die Bedienkräfte zu verringern. … der Avid Rollamajig lässt grüßen!
Auch die Kettenblätter sind speziell gestaltet. Sie weisen abwechselnd schmale und breite Zähne auf. Somit sind die Zähne auf die unterschiedlichen Abstände zwischen den Innen- und Außenlaschen der Kette abgestimmt. Auch dies soll der Führungssicherheit der Kette zu Gute kommen. Das Gesamtkonzept soll so gut funktionieren, dass auch ohne vordere Führung die Kette nicht vom Blatt fällt. Laut den ersten Erfahrungsberichten, scheint das auch gut zu funktionieren.
Insgesamt ergibt sich mit der neuen Topgruppe eine cleane aber auch spezielle Optik mit einem riesigen 42er Ritzel und einer Kurbel mit einem einzelnen kleinen Kettenblatt ohne jegliche Anbauten. Die Einfachheit der Schaltung und die Kontrolle der Kette sprechen für die neue Gruppe. Doch bleibt die XX1 eine Gruppe für Spezialisten, die die eingeschränkte Bandbreite nicht stört, oder wird das die Zukunft für die Schaltung am MTB?
Viel Spaß beim reduzieren eures Antriebs!
Andy
SCOTT – Testride
Dienstag 28 August 2012Einige Tage ist es nun schon wieder her, dass Denis und ich (Thomas) uns in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach München gemacht haben. Die Deutschlandvertretung von Scott hatte einige Händler zu einem 2-Tages Event eingeladen. Treffpunkt: Allianz Arena.
Los ging es dann um 11Uhr an der Welcome Zone West. Ein etwas genervt wirkender Guide führte uns dann 1 Stunde durch eigentlich alle Bereiche der Arena. Angefangen von der VIP Tribüne über den Pressekonferenzraum bis in die Bayern Kabine. Am Ende lieferte er uns dann in einer der Eventboxen auf der Logenebene ab wo wir dann zum ersten regulären Tagesordnungspunkt übergehen konnten…. Der Mittagssnack mit bestem Blick auf den Rasen, den eine Horde fleißige Bienchen nach dem Super Cup Finale wieder auf Vordermann bringen musste.
Frisch gestärkt konnte es dann zum ersten Mal an dem Tag ganz offiziell um das eigentliche Thema gehen -> Die Produkthighlights für 2013. Das bereits in den diversen Magazinen und Blogs gezeigte Genius wurde uns grundlegend nahe gebracht und erklärt warum es gerade so umgesetzt wurde.
Nach rund einer Stunde Präsentation ging es dann aus der Arena ins nahegelegene Hotel in dem wir untergebracht waren. Einchecken, umziehen und schon ging es weiter. Nächster Punkt auf der Liste war für uns ein Testride mit dem neuen Genius. Rund 40 Bikes standen bereit und wurden gleich auf den Fahrer eingestellt.
Denis schnappte sich ein Carbon 29er mit 130mm und ich wollte einfach mal schauen wie sich das 27,5er so fährt. Unsere Guides hatten sich eine Strecke rund um die Allianzarena ausgedacht. Klingt erst einmal nicht sonderlich spektakulär aber dort gab es einige nette Trails aber auch einen vermeintlich kleinen Anstieg der dann aber doch mit so einem All Mountain Bike etwas an den Kräften nagt. Oben angekommen wurde man dann immerhin mit einem schönen Ausblick belohnt. Anschließend noch ein schöner Trail am Fluss entlang und ab ging es wieder Richtung Scott Zentrale.
Ab 19Uhr hatte man dann zum “Wiesn-Abend” geladen. Es war alles dabei was man sich darunter vorstellt… Brathendl (aka Broiler), Laugenbretzeln, Weißbier und bayrische Musik. Uns zog es dann aber doch erst einmal in den Showroom wo schon fast die gesamte Produktpalette für die kommende Saison aufgebaut war. Ist wieder viel schönes dabei, Scale und Spark bleiben aber zum Vorjahr unverändert (bis auf den Nude 2 Dämpfer im Spark der leicht überarbeitet wurde).
Den Rest des Abends haben wir uns dann mit dem neuen Händlerkatalog und “normalem” Bier befasst.
Allzu spät ist es dann aber auch nicht geworden schließlich gab es noch den 2. Tag wo für uns früh morgens ein Genius Workshop auf den Plan stand. Einer der Chefentwickler ging dann die diversen Punkte des neuen Genius durch: Laufradgrößen, Dämpfertechnologie, Rahmengeometrie, Rahmendetails usw. und stand immer für auftretende Fragen bereit. Wer sich dafür interessiert kann auch mal den sehr detaillierten Bericht von MTB News durchgehen: BERICHT
Unser Außendienstler ging dann nochmal ein paar Produkte mit uns durch und machte uns mit der Liste mit den voraussichtlichen Lieferterminen der Rahmen glücklich.
Ab der Eurobike findet Ihr dann die neuen Rahmen wie immer im Shop. Ein kleines Highlight gab es natürlich noch das Scale RC wird es im kommenden Jahr auch als 650B Version geben jedoch nur in Größe M.
Abschließend noch einmal ein großes Dankeschön an Scott für die Einladung zu dem toll organisierten Event.
Thomas
< br>
Job done! – FRM-Racing Team beendet TA 2012
Montag 23 Juli 2012
Auf der letzten Etappe der bike TransAlp 2012 von Madonna di Campiglio nach Riva del Garda überzeugten Ronald und Agnes noch einmal mit der besten Tagesplatzierung der diesjährigen Rundfahrt. Auf den abschließenden 75km und 1800hm, wobei aber 3200hm bergab zu absolvieren waren, belegten sie den 4. Platz bei den Mixed Teams.
Durch diese starke Leistung konnten sie schließlich die Gesamtwertung auf Platz 6 beenden. Das bedeutet eine Verbesserung um einen Platz zum Vorjahresergebnis. Jetzt heißt es für die beiden erst mal regenerieren und dann mit der berühmten „TransAlp-Form“ nochmal angreifen in dieser Saison. Beim Erzgebirgs-Bike-Marathon in Seiffen geht es dann Anfang August weiter für das FRM-Racing Team auf den deutschen Marathon-Rennstrecken.
Ein Rennbericht der letzten Etappe und eine Nachbetrachtung der gesamten TransAlp von Ronald folgen in den nächsten Tagen.



























