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Tuning Sram XX1 und X01 Schaltwerk

Mit dem Einzug der 11-fach Gruppen um Sram XX1/X01 und neuen Features, wie ROLLING BEARING CLUTCH, sind die Gewichte dieser Schaltwerke deutlich nach oben gegangen. Im Vergleich zum Sram XX bringt ein XX1 Schaltwerk üppige 60g mehr auf die Waage. Beim X01 sind es sogar 70g.

Wir wollen euch zeigen wie man das Gewicht mit einfachen Mitteln um bis zu 26g drücken kann.

sram x01 schaltwerk sw

original scale

Beginnen wir mit der hinteren Käfigplatte. Am Original ist diese aus Aluminium gefertigt und wiegt 14,5g. Der britische Hersteller Fibre-Lyte hat eine Platte aus Carbon im Programm, welche nur 8,4g wiegt. Damit sind die ersten 6g gefallen.

 

käfig original

käfig carbon

http://r2-bike.com/FIBRE-LYTE-Schaltwerk-Kaefig-Carbon-fuer-SRAM-XX1-X01

An der nächsten Position, den Schaltwerkröllchen, läßt sich am meisten sparen. Hier muss man beachten, dass die Original-Röllchen 12 Zähne haben. KCNC hat mit den Ultra Röllchen ein passendes Produkt im Angebot. Im Vergleich zum Original (25,8g) lassen sich mit den KCNC Röllchen (15,6g) etwas mehr als 10g einsparen.

 

röllchen original

kcnc röllchen

http://r2-bike.com/KCNC-Schaltwerkroellchen-ultra-12-Zaehne-SET-Sram-XX1-X01

Weiter gehts mit den Schrauben. Das X01 Schaltwerk nutzt an allen Stellen Stahlschrauben. Hier kann man nicht nur Gewicht sparen (8g), sondern auch zusätzlich die Optik verbessern.

Liste der benötigten Schrauben:

M5 x 10 -> Schaltzugbefestigung

M4 x 10 -> Rückseite Umlenkrolle

M5 x 14 -> Schaltwerkröllchenbefestigung

M4 x 15 -> Begrenzung (2 x)

M4 x 18 -> Begrenzung

 

schrauben original

schrauben tuning

Sind alle Teile eingebaut, sind nicht nur 25g gefallen, sondern auch die Optik des Schaltwerks kann sich sehen lassen! Durch diverse Eloxalfarben der Schrauben und Röllchen kann das Schaltwerk perfekt ans Bike angepasst werden.

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Das ganze ist nätürlich auch am XX1 Schaltwerk möglich. Hier sind bereits Titanschrauben verbaut. Aluschrauben bringen vor Allem einen Gewinn an Optik, sparen aber trotzdem noch etwas Gewicht gegenüber Titan.

Viel Spass beim Tunen!

Euer Micha

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AX Lightness Neuheiten Teil 2

Nachdem wir euch gestern einige MTB-Neuheiten vorgestellt haben, machen wir heute mit schönen Sachen rund um das Rennrad weiter. Mit dem ax.4200 Ergo präsentiert AX Lightness einen durchdachten, wie schönen und leichten Carbonlenker. Typisch für AX sind Verarbeitung und Herstellungsverfahren auf dem allerhöchsten Niveau. Hochleistungsfasern und optimierte Produktionsprozesse lassen die Waage bei 170g stehen, ohne dabei negativ die Steifigkeit zu beeinflussen. Der Clou ist die Form des Lenkers! Der voluminös ovale Bereich am Oberlenker erhöht die Ergonomie des Lenkers deutlich. Zusammen mit den integrierten Zügen ergibt sich eine ideale Griffposition für die Hand ohne störende Wülste.
Die Oberfläche ist in UD gehalten, im Bereich der oversized Vorbauklemmung mit 31,8 mm Durchmesser ist sie zusätzlich angeraut und verstärkt, um den Lenker verdrehsicher im Vorbau zu fixieren und die Klemmkräfte des Vorbaus aufnehmen zu können.

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ax.4200 Ergo mit UD-Oberfläche

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voluminöser Griffbereich am Oberlenker

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Zu Gast bei AX Lightness

Die Eurobike steht vor der Tür und bei vielen Herstellern weiß man (gewollt oder ungewollt) schon heute welche Neuerungen auf der Eurobike zu erwarten sind – anders bei AX Lightness. Die Jungs und Mädels haben auch dieses Jahr wieder getüftelt was das Zeug hält und werden für die kommende Saison auch einige neue bzw. überarbeitete Produkte auf den Markt bringen, welche durchaus für Aufsehen sorgen werden.

Um die neuen Produkte ganz ohne den Stress und die Hektik die auf der Eurobike herrschen in Augenschein zu nehmen (und vor allem vor allen anderen), setzten wir uns letzten Dienstag ins Auto und fuhren „mal schnell“ in die Produktionsstätte nach Creußen. Der Chef, Axel Schnura, hatte uns persönlich zu einer Firmenbesichtigung eingeladen und dabei auch einiges an spannenden Neuerungen versprochen.

Nach anfänglichem Smalltalk gingen wir dann durch die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens und sahen auch mal die Gesichter derjenigen die uns bei technischen Fragen oder Sonderwünschen weiterhelfen. Wir bekamen einen Einblick in den Entstehungsprozess der Carbonteile – angefangen von der Entwicklung, über das Laminieren, dem Backen in den Autoklaven, der Nachbearbeitung und der Montage/ Endkontrolle.

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großes Lager an Lenkern

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letzte Schritte zur Fertigstellung der Engage-Bremsen

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THM M3

2 suggestestions how to assamble the new M3 crank…

THM crank M3 with XX-spider and carbon ti chainrings (497g)

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THM crank with 104|64-spider and tune chainrings 36-22 for twenytyniners (480g)

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CONTINENTAL

new CONTINENTAL SPEED KING 26 x 2,2

 

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Neues Italienisches Carbon-Gebäck von Alchemist

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Die Italiener von Alchemist wollen kein Gold aus unedlen Materialien erschaffen, sondern Bike-Teile aus Carbon formen. Dabei finden sich neben Lenkern auch Felgen und Naben, die aus dem schwarzen Gold gefertigt werden. Es kommen vorimprägnierte Faserhalbzeuge (sogenannte Prepregs) bei der Herstellung zum Einsatz, welche auch von AX-Lightness, Schmolke und Mcfk verwendet werden. Mit dem relativ hohen Preis dieser Halbzeuge erkauft man sich eine verhältnismäßig einfache, prozesssichere und saubere Herstellung der Bauteile. Ein weiterer Vorteil liegt dabei in der genauen und einfachen Einstellung des Verhältnisses zwischen Harz und Fasern. Um die Schlagzähigkeit der Bauteile zu erhöhen, wird ein entsprechend modifiziertes Harz verwendet.

Alchemist-Carbon-MTB-Flat-Bar-Lenker

Aktuell sind zwei Flatbars mit 31,8er Klemmung im Programm. Während der trendig breite Lenker (710mm) 9° Biegung aufweist, muss das 620mm schmale Pendant mit 5° auskommen. Beide Lenker können pro Seite um max. 40mm gekürzt werden und verlieren dadurch ihre Eignung für Barends nicht. Das außergewöhnlichste Feature dürfte jedoch der „ergonomische“ Griffbereich in Vorbaunähe sein. Wer also bei Uphill-Passagen eine weitere Griffposition sucht, findet hier etwas Unterstützung durch den im Durchmesser vergrößerten ovalen Mittelbereich des Lenkers.

 

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Carbon-Felgen werder in 26“, 27,5“ und 29“ als Clincher und Tubular angeboten. Der asymmetrische Aufbau mit 3mm Offset sorgt für eine Angleichung der Speichenwinkel und somit zu einer Verringerung des Steifigkeitsunterschieds zwischen der linken und der rechten Seites des Laufrads. Die 28 Löcher sind speziell ausgeformt damit sich die Nippel weiter verkippen können, um die Speichen mit weniger Biegung zu belasten.

Die aufsehenerregendsten Teile der Italiener sind aber die Naben, welche einen Carbon-Mittelteil und Aluminium-Flansche aufweisen. Letztere sind stark ausgefräst, um das Gewicht niedrig zu halten. Die Speichenlöcher sind dabei paarweise angeordnet. Ich fände eine gleichmäßige verteilte Belastung durch die Speichenspannung zwar sympathischer, aber so kann Material am Flansch gespart werden. Dies ist sicherlich auch der Grund weswegen hier auch auf eine Straight-Pull-Aufnahme verzichtet wird. Alle Naben verfügen außerdem über deutlich unterschiedliche Flanschdurchmesser damit auch nabenseitig der Unterschied der Speichenwinkel zu reduziert wird.

 

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Das Freilaufsystem basiert auf einem seeehr großen Rasterring im Nabengehäuse und drei linear geführten Sperrklinken. Diese werden durch jeweils ein Magnet-Paar nach außen gedrückt. Mit dem MAGNETO getauften System sollen schwächer werdende Federn umgangen werden. Somit soll ein wartungsfreies Freilaufsystem geschaffen worden sein, was es erlaubt die Dichtung des Systems zu verbessern (was mir aber irgendwie nicht so schlüssig erscheint). Eine weitere Besonderheit ist die Lagerung der Hinterradachse. Wie bei den meisten Naben befinden sich zwei Lager im Freilauf selbst. Doch anstelle zwei weiterer Lager zwischen Nabenhülse und Achse befindet sich nur eins auf der linken Seite der Nabe. Ein viertes Lager befindet sich quasi auf dem inneren Freilauflager und stützt den Freilauf gegen den Nabenkörper ab. Fraglich bleibt dabei, wie sich der fehlende vierte Abstützpunkt der Achse negativ auf die Haltbarkeit auswirken wird.

 

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Die heute eingetroffene XX1-Variante hat nochmal deutlich abgespeckt und wiegt jetzt nur noch schlanke 226g.

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Neben der normalen Lefty-Nabe findet sich auch eine Version bei der der Bremssattel beim Laufradausbau an der Gabel verbleiben kann. Im Gegensatz zu der Lösung der Leonardi Racing Nabe verbleibt hier nur das linke Lager auf der Lefty-Achse und das Bremsmoment wird formschlüssig von der Bremsscheibenaufnahme zur Nabe übertragen.

 

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Wer also Bock auf exotisch anmutende Teile aus europäischer Produktion hat, wird bei der italienischen Carbon-Bäckerei Alchemist sicher fündig.

Grüße
Andy

THM CARBONES

endlich nach langer Wartezeit heute die erste Clavicula M3 fürs Mounatinbike 🙂

 

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ALCHEMIST

Heute frisch aus Italien eingetroffen: neue Produkte aus Carbon von der noch jungen Firma Alchemist…

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SCOTT SCALE 700

lange angekündigt – heute endlich eingetroffen… Scott Scale in 27,5 Zoll

scale 700

EXTRALITE

unglaublich aber wahr – schmale 845g für einen Rennrad-Laufradsatz mit Tubular-Felgen… Er hört auf den Namen C26.

Schönes Wochenende!

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DT SWISS

Endlich sind sie da – die neuen Naben von DT Swiss! Jetzt neu mit Straigh-Pull-Aufnahme für die Speichenköpfe.

VR-Nabe = 100g // HR-Nabe = 225g

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Sram XX1

LEONARDI Spider um original Sram XX1 Kettenblätter auf eurer Lieblingskurbel (Cannondale ;-)) zu montieren. (26,9g)

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Race like the Pros – Schwalbe Racing Ralph Tubular

Schwalbes Racing Ralph gehört zu den beliebtesten Mountainbike-Rennreifen überhaupt. Doch auch bei Tourenfahren ist der leichtrollende Allrounder beliebt. Nachdem das Profil inzwischen in der 2. Generation existiert, wurde jetzt auch die Gummimischung einer Renovierung unterzogen. Aus dem alten Triple-Nano-Compound gehen die Triple-Star-Compounds hervor, die noch besser auf die verschiedenen Einsatzgebiete angepasst sind.

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Beim Racing Ralph kommt die schnelle PaceStar Mischung (PSC) zum Einsatz. Die Basismischung sorgt für einen geringen Rollwiderstand, die mittelharte Lauffläche rollt schnell und hält den Verschleiß in Grenzen. Für besseren Kurvengrip sorgen die weicheren Schulterstollen.

Nun bietet Schwalbe für ambitionierte Racer eine weitere Stufe zur Optimierung des Kontakts zwischen Bike und Untergrund: der Racing Ralph als handgemachter Schlauchreifen. Dabei wird ein Latexschlauch in die Reifenkarkasse von Hand eingenäht. Dieser Schlauchreifen wird dann auf Tubular-Felgen ohne Felgenhorn geklebt.

Durch diese feste Verbindung zwischen Reifen und Felge kann der Druck im Reifen gesenkt werden ohne Gefahr zu laufen sich beim Fahren den Reifen von der Felge zu ziehen. Somit kann die Traktion des Reifens nochmal gesteigert werden.

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Mit 540g wiegt der 2.0er Tubularreifen nur 60g mehr als der 2.1er Faltreifen (480g). Ein Michelin Latexschlauch für den Faltreifen wiegt 128g, was in Summe fast 70g Gewichtsvorteil pro Rad zugunsten des Schlauchreifens bedeutet. Latex hat den Vorteil, dass es deutlich dehnbarer ist als Butyl. Dies erhöht den Pannenschutz, da sich der Schlauch um eingefahrene Dornen legt, anstatt durchstochen zu werden (zumindest in gewissen Grenzen). Das funktioniert super.

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Ich bin seit Jahren überzeugter Latexschlauchfahrer. Leider haben Latexschläuche auch den Nachteil, dass sie weniger luftdicht sind als Butylschläuche. Luft aufpumpen vor jeder Fahrt ist also Pflicht. Aber das sollte beim sportlichen Mountainbiken und erst recht bei Wettkämpfen kein Hindernis sein.

Wer also bis jetzt vor Schlauchreifen am MTB zurückschreckte, weil der geliebte Racing Ralph nur als teure Sonderanfertigung zur Verfügung stand, hat nun die Möglichkeit die Vorteile von Schlauchreifen sogar verhältnismäßig günstig zu nutzen.

Viel Spaß beim Reifen kleben 😉

Andy

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Die wahrscheinlich tollste Alu-Kurbel der Welt

Cannondale SI Hollowgram SL

Wohl keine andere Kurbel aus Aluminium wird in der Leichtbau-Szene so fasziniert betrachtet wie die SI Hollowgramm SL Kurbel von Cannondale. Doch es ist nicht das Gewicht allein, das sie beliebt macht. Zu den 495g der der Kurbelgarnitur kommen noch ca. 103g für die Achse in MTB-Breite und ca. 62g für das BB30-Lager hinzu. Das macht also 660g, also 110g leichter als eine 970er XTR-Kurbel. Der hohe Preis sorgt allein schon für eine gewisse Exklusivität. Der wichtigste Punkt für die geringe Verbreitung liegt aber in der Inkompatibilität des Achsstandards mit der Masse der verfügbaren Rahmen.

Das von Cannondale entwickelte BB30 Innenlager besteht aus einer 30mm dicken Aluminiumachse und Lagern die in eine 68 bzw. 73mm breites Innenlagergehäuse eingepresst werden. Dieser Standard wurde nur in den Topmodellen der Marke Cannondale verbaut und somit war die Zahl der kompatiblen Rahmen äußerst beschränkt. Das weckte in vielen den Basteltrieb. Wer eine SI Kurbel in einen Rahmen mit BSA-Gewinde bastelte, hatte einiges an Arbeit investiert und konnte sich über eine exklusive Kombination freuen. Da der BB30-Standard aber inzwischen auch bei anderen Rahmenherstellern auf dem Vormarsch ist, wird dies Problem bald der Vergangenheit angehören.

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Doch neben geringem Gewicht und Exklusivität kann die SI Kurbel natürlich auch auf der technischen Seite punkten. Die hohle Konstruktion der Kurbelarme und die dicke Achse machen sie außerdem zu einer äußert steifen Kurbeleinheit. Durch den wechselbaren Spider können alle möglichen Kettenblattkombinationen gefahren werden. Ob am MTB 3-fach mit Vierarm und 104mm Lochkreis, 2-fach mit 94mm Fünfarm oder mit dem neuen 2-fach Spider für SRAM XX Kettenblätter. Dazu kommen Spider für den Rennradbetrieb und als Besonderheit auch eine SRM-Variante. Vielen Leuten halten Aluminium als Werkstoff für eine MTB-Kurbel auch für besser geeignet als Carbon. Das ist aber sicherlich Ansichtssache. Vor allem aber glänzt die SI Kurbel mit einer äußerst schlichten und hochwertigen Optik. Für mich die schönste Alu-Kurbel auf dem Markt.
Viel Spaß mit dieser Super-Kurbel 😉

Hier findet Ihr von uns komplett vorkonfektionierte Custom-Kurbeln:

2-fach -> http://r2-bike.com/navi.php?k=465&hf=204&Sortierung=6&af=0
3-fach -> http://r2-bike.com/navi.php?k=466&hf=204&Sortierung=6&af=0

Andy